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Kostelic gewinnt Slalom in Alta Badia

Ivica Kostelic gewann am Montag den von Val d Isere nach Alta Badia im Hochabteital verlegten Weltcup-Slalom auf der „Gran Risa“. Der Kroate knüpfte damit an seine Leistung vom Vortag an, als er erstmals in seiner Karriere auf ein Riesenslalom-Podest fuhr.

Kostelic, der schon nach dem 1. Durchgang in Führung lag, setzte sich mit 1:39,83 Minuten vor dem Franzosen Jean-Baptiste Grange (+0,20) und dem Pitztaler Benjamin Raich (+0,80) durch und feierte seinen neunten Weltcupsieg.

Allerdings lag sein letzter Erfolg im Slalomweltcup lange zurück, zuletzt hatte Kostelic am 15. Dezember 2003 ebenfalls in Italien gesiegt, nämlich in Madonna. "Das Gefühl, im Slalom wieder ganz oben zu stehen, ist sehr schön, darauf musste ich lange warten. Mein Ziel ist nicht die WM oder der Weltcup, sondern immer das nächste Rennen", meinte der Slalom-Weltcupsieger von 2001/02 erleichtert.

Das große Ziel von Kostelic im Weltcup ist es, Podestplätze in allen fünf Disziplinen zu erobern. Dazu fehlen ihm allerdings noch die Speed-Disziplinen Abfahrt und Super G, in denen er allerdings das Training stark forciert hat. "Ich habe immer zu Routiniers wie Mader, Kjus oder Aamodt aufgesehen, solche Allrounder sind für mich die wahren Skifahrer", so der 29-jährige.

Der erst 19 Jahre alte Salzburger Marcel Hirscher zeigt mit Platz sieben (+1,66) erneut sein großes Talent. Drittbester Österreicher war Patrick Bechter auf Rang 16.

Drei weitere ÖSV-Asse hatten dem aggressiven Schnee hingegen bereits im ersten Durchgang Tribut zollen müssen: Reinfried Herbst, Manfred Pranger ("Mir hat es den Ski gefressen, ich hatte keine Chance mehr") und Mario Matt waren bereits nach wenigen Toren ausgeschieden.

Enttäuschend verlief das Rennen aus Schweizer Sicht. Silvan Zurbriggen fiel nach Platz acht im ersten Lauf im zweiten Durchgang aus. Marc Berthod passierte dasselbe Missgeschick bereits im ersten Lauf. Bester Swiss-Ski-Fahrer war damit Marc Gini auf Rang 19. Daniel Albrecht und Sandro Viletta fuhren auf die Plätze 20 und 26.

Als bester Deutscher lag Stefan Kogler auf Rang 18. Felix Neureuther erreichte dagegen erneut nicht den zweiten Lauf. Dominik Stehle (Obermaiselstein/39.) und Fritz Dopfer (Garmisch/45.) hatten das Finale der besten 30 Läufer verpasst.

Grange wahrte seine Führung in der Disziplinwertung. Raich schob sich mit seinem dritten Platz im Gesamtweltcup an die zweite Stelle und liegt nur noch 37 Punkte hinter dem führenden Norweger Aksel Lund Svindal, der sich nicht für den zweiten Durchgang qualifiziert hatte.

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1. Ivica Kostelic CRO 1:39,83


2. Jean-Baptiste Grange FRA 1:40,03


3. Benjamin Raich AUT 1:40,63


4. Giorgio Rocca ITA 1:41,26


5. Manfred Mölgg ITA 1:41,41


6. Patrick Thaler ITA 1:41,48


7. Marcel Hirscher AUT 1:41,49


8. Markus Larsson SWE 1:41,53


. Mattias Hargin SWE 1:41,53


10. Jens Byggmark SWE 1:41,64


Endstand zum Slalom der Herren in Alta Badia - bitte hier klicken

Kostelic führt beim Slalom in Alta Badia

Der Zweite des Riesenslaloms von Sonntag, Ivica Kostelic, stellte seine derzeitige Topform auch beim Slalom in Alta Badia unter Beweis. Der Kroate führt in einer Zeit von 49,26 Sekunden vor dem Slalomweltcupführenden und Vorjahressieger Jean-Baptiste Grange (+0,53) aus Frankreich und dem Österreicher Benjamin Raich (+0,57).

Noch hat Raich alle Chancen im Finaldurchgang mit einer beherzten Fahrt, den 400. österreichischen Weltcupsieg – den 80. im Slalom – einzufahren. Allerdings hat der 30-jährige Pitztaler noch nie in Alta Badia gewonnen. „Dadurch darf ich mich aber nicht verrückt machen lassen“, bleibt Raich cool. „Ich mag den Slalomhang mit dem steilen Beginn und den zwei Übergängen ins Flache hier. Er ist eigen, aber doch sehr schön.“ Seit 1997 (Christian Mayer) haben die Österreicher im Südtiroler Traditionsort nicht gewonnen.

Mit einem Sieg könnte Raich auch die Führung im Gesamtweltcup übernehmen, da sich der Norweger Axel Lund Svindal nicht für den Finallauf qualifizieren konnte.

Als zweitbester Franzose folgt auf Rang 4 Julien Lizeroux (+0,64) vor den beiden Italienern Giorgio Rocca (+1,08) und dem Slalomweltcupsieger des Vorjahres Manfred Mölgg (+1,16).

Mit Startnummer 20 qualifizierte sich der Slowene Mitja Dragsic (+1,29) als Siebter für den Finallauf noch vor dem besten Schweizer Silvan Zurbriggen (+1,34) und dem US Amerikaner Ted Ligety (1,54).

Das zweite heiße Eisen für den ÖSV folgt mit dem jungen Marcel Hirscher auf dem 10. Rang.

Die unruhige Gran-Risa-Slalompiste, die als vermeintlich leichteste Slalomstrecke im Skiweltcup gilt forderte viele „Favoritenopfer“. Reinfried Herbst, Mario Matt, Manfred Pranger (alle Österreich), Felix Neureuther (Deutschland), Bernard Vajdic (Slowenien), Bode Miller, Jimmy Cochran (USA), Marc Berthod (SUI) und Johan Brolenius (SWE) schieden aus dem Feld der Top 30 Läufer aus.  

Für eine positive Überraschung aus Sicht des DSV sorgte Stefan Kogler. Nach dem er schon in Levi mit Rang 16 aufhorchen lies schaffte der sympathische 27-jährige aus Hausham auch in Alta Badia die Qualifikation für den Finallauf der um 13.00 Uhr gestartet wird.

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Zwischenstand zum Slalom der Herren in Alta Badia - bitte hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Montag, 22.12.2008 - 09.50 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA) / Ersatz für Val d'Isère (FRA)
2. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Montag, 22.12.2008 - 09.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA) / Ersatz für Val d'Isère (FRA)
2. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Montag, 22.12.2008 - 10.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA) / Ersatz für Val d'Isère (FRA)
2. Slalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Montag, 22.12.2008 - 12.45 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA) / Ersatz für Val d'Isère (FRA)
2. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Montag, 22.12.2008 - 12.55 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA) / Ersatz für Val d'Isère (FRA)
2. Slalom der Herren: 2. Durchgang

LIVE: Montag, 22.12.2008 - 13.00 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Alta Badia (ITA) / Ersatz für Val d'Isère (FRA)
2. Slalom der Herren: 2. Durchgang




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Das letzte Rennen - Slalom der Herren in Levi
Sieg für Grange in Levi!

Jean-Baptiste Grange siegt mit einer Machtdemonstration in Levi! In einer Gesamtzeit von 1:44,49 und 0,79 Sekunden Vorsprung auf einen kaum wieder zu erkennenden Bode Miller, legt Grange zu Beginn der neuen Saison die Slalomlatte für die Konkurrenz sehr hoch. Grange: „Ich habe über den Sommer sehr hart gearbeitet, habe auch am Material viel gearbeitet. Und es hat sich ausgezahlt. … Der große Vorsprung ist eine große Überraschung, weil ich im oberen Teil einen schweren Fehler hatte.“

Bode Miller überrascht mit einem „intelligenten“ Ritt auf dem vom Vater Kostelic schwierig gesetzten Kurs, der viele Ausfälle fordert. Doch Miller verspricht noch mehr: „Es fühlt sich für mich nicht an wie eine Explosion. Es waren einige Fehler dabei, vor allem im ersten Durchgang. Wenn ich mein bestes Skifahren zeige, dann geht es noch besser. Der Druck ist noch unterhalb der Tore, nicht oberhalb. Da ist noch einiges drin und das ist positiv für mich.“

Nach den frühen Ausfällen von Benjamin Raich und Reinfried Herbst liegt es an Mario Matt, die Ehre der Österreicher mit Platz 3 (+ 0,93) aufrecht zu halten. Einigermaßen zufrieden meint er nach dem Rennen: „Das Tor oben war schon ein bisserl eigenartig. Ich hab mir das auch etwas leichter vorgestellt. Gott sei Dank ist es bei mir gut ausgegangen. Ich war schon im Training sehr schnell, hatte aber im ersten Durchgang auf den eisigen Stellen einige Probleme.“

Ein Traumcomeback feiert der einzige Schweizer des zweiten Durchganges. Silvan Zurbriggen. Er geht mit Platz 21 aus dem ersten Lauf ins Rennen und katapultiert sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang auf Platz 4 – nur 13 Hundertstel fehlen ihm auf das Stockerl!

Ivica Kostelic (CRO, +1,08) schafft die vorgenommene Aufholjagd auf dem Kurs seines Trainervaters nicht und muss sich mit dem guten 5. Rang begnügen. Hinter ihm endlich wieder 2 Schweden in den Top Ten: auf den Plätzen 6 und 7 Andre Myhrer (+1,10) und Mattias Hargin (+1,32).

Steve Missillier (+1,33) wird als zweitbester Franzose 8., während Landsmann Julien Lizeroux nach durchwachsener Fahrt auf Platz 15 zurück rutscht – Rückstand 2,03 Sekunden.

Als 22. nach dem ersten Durchgang schafft Mitja Dragsic den Sprung in die Top Ten und wird mit 1,67 Sekunden Rückstand 9.

Die besten 10 komplettiert der Vorarlberger Patrick Bechter (+1,46). Er musste in der Vorwoche im starken österreichischen Slalomteam noch interne Qualifikation fahren, um überhaupt nach Levi mitgenommen zu werden. Trotz den schmerzhafen Ausfällen von Raich und Herbst, dürfen die Österreicher auf ein gutes Mannschaftsergebnis mit Manfred Pranger auf Platz 11 und Wolfgang Hörl auf Platz 13 blicken. Natürlich hätte man gerade von Leuten wie Raich und Herbst, aber auch vom jungen Marcel Hirscher, der die Qualifikation für den zweiten Durchgang nicht geschafft hat, mehr erwartet. Doch der heutige Lauf und vor allem die extrem knappen Zeitabstände nach dem ersten Durchgang verlangten heute vollen Angriff. Nicht nur um einen Spitzenplatz zu ergattern – vor allem auch, um nicht nach hinten durchgereicht zu werden. Alles oder nichts hieß das Prinzip und dies ging für viele Läufer nicht auf, wie die hohe Ausfallquote beweist. Schon fast kurios: wir finden keinen Italiener im Endclassement!

Höchst erfreulich jedoch das Ergebnis aus deutscher Sicht: hatte man nach dem ersten Durchgang noch den quasi Ausfall von Felix Neureuther (hatte nach einem Steher keine Chance mehr auf den zweiten Durchgang) zu betrauern, darf man sich über den guten 16. Platz von Stefan Kogler und den 19. Platz von Dominik Stehle freuen. Hoffentlich 2 Versprechen für die Zukunft – die WM in Garmisch 2011 naht!

Nun übersiedelt der Weltcuptross nach Amerika, wo uns sicher wieder spannende Rennen erwarten!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:44,49


2. Bode Miller USA 1:45,28


3. Mario Matt AUT 1:45,42


4. Silvan Zurbriggen SUI 1:45,55


5. Ivica Kostelic CRO 1:45,57


6. Andre Myhrer SWE 1:45,59


7. Mattias Hargin SWE 1:45,81


8. Steve Missilier FRA 1:45,82


9. Mitja Valencic SLO 1:45,83


10. Patrick Bechter AUT 1:45,95

Historisches Debakel
Vor zwei Jahren gab es im Slalom das schlimmste ÖSV-Debakel seit 1986.

Nur Aushängeschild Raich hatte vor zwei Jahren als Dritter die Qualifikation für den zweiten Durchgang geschafft. Der Pitztaler war auf dem Weg zum Podest, fädelte jedoch im Schlussabschnitt ein - die totale Pleite des "Power-Teams" war perfekt. Auch wenn damals zum Unvermögen sehr viel Pech hinzugekommen ist, gelernt haben die Österreicher aus diesem Tag auf jeden Fall. Denn Chefcoach Giger hatte nach dem Debakel auch eventuelle Fehler bei der Vorbereitung eingestanden, nämlich, dass seine Truppe "vielleicht zu viel bei sehr guten Verhältnissen" trainiert hätte. Und das hat sich seitdem geändert.

Auch in der letzten Saison schaffte nur Reinfried Herbst als Vierter den Sprung in die Top 10. Im ersten Durchgang scheiterten bereits Favorit Benjamin Raich. Die Österreicher Mario Matt und Manfred Pranger schieden auf dem Weg zu möglichen Top-10-Plätzen im 2. Durchgang aus.

Den Slalom in Alta Badia gibt es erst seit 2006 als Nachfolger für das Flutlichtrennen von Madonna. Der Start erfolgt im Schlussteil des Steilhangs, dann geht es relativ flach Richtung Ziel dahin. "Das ist ein Slalom, bei dem man voll attackieren muss", so Höflehner. Allzu sehr gewöhnen müssen sich die Läufer aber an den Slalom nicht, denn in der kommenden Saison wird das Rennen nicht mehr auf dem Programm stehen.

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Dominik Stehle: "Ich schaue immer von Rennen zu Rennen"

Skiweltcup.info: Hallo Dominik, beim letzten Weltcup Slalom in Levi hast Du Alle mit Platz 19 überrascht. Wie sind deine Erwartungen für den Slalom in Val d’Isere ?

Dominik Stehle: Das Rennen in Levi hat mich selbst auch ein wenig überrascht. Natürlich habe ich gewusst dass ich schnell Skifahren kann. Aber bei einem solchen Rennen muss einfach alles passen - vor allem im ersten Durchgang. Denn mit Startnummer 68 hat man nicht immer die Möglichkeit sich unter die ersten 30 zu fahren. Die Pistenverhältnisse in Levi waren sensationell. Hält die Piste hier in Val d'Isere genauso gut, dann ist mit einem guten Lauf wieder alles drin.

Skiweltcup.info: Hier in Val d’Isere steht in ein paar Wochen die Ski Weltmeisterschaft 2009 auf dem Programm. Hat dich das WM Fieber schon gepackt ? Wie siehst Du deine Chancen dabei zusein ?

Dominik Stehle: Nein, das WM Fieber hat mich noch nicht gepackt, denn ich schaue immer von Rennen zu Rennen. Bis dahin sind noch viele wichtige Wettkämpfe. Aber es wäre natürlich ein Traum bei der WM starten zu dürfen. Wenn die Leistung stimmt, stehen die Chancen gut. Aber das liegt jetzt an mir.

Skiweltcup.info: Wie schaut dein Programm für die nächsten Wochen aus ? Stehen neben den Weltcupslaloms auch Europacuprennen auf dem Programm ?

Dominik Stehle: Wir fahren direkt nach dem Slalom in Val d'Isere heim. Montag und Dienstag steht ein Konditionstraining auf dem Programm. Danach werden wir uns am Oberjoch auf die kommenden Europacup Slaloms vorbereiten. In Obereggen & Pozza di Fassa gilt es dann Europacup Punkte zu sammeln.

Skiweltcup.info: Dein Vater Peter Stehle war WM Teilnehmer 1978 in Garmisch Partenkirchen.33 Jahre später findet 2011 wieder eine WM in Garmisch Partenkirchen statt. Du bist dann 25 Jahre und im besten Alter für einen Slalomfahrer. Sind die langfristigen Planungen bereits auf dieses Fernziel ausgerichtet ?

Dominik Stehle: Eine Weltmeisterschaft im eigenen Land ist etwas ganz besonderes. Die WM in Garmisch motiviert mich außerordentlich. Ich werde alles daran setzen, dort dabei zu sein. Langfristige Planungen sind auf jeden Fall auf dieses Ziel ausgerichtet.

Skiweltcup.info: Wie ist der Zusammenhalt im neuen deutschen Slalomteam. Unternehmt ihr in euerer Freizeit auch mal was gemeinsam (Felix Neureuther, Stefan Kogler und Du) ?

Dominik Stehle: Wir wohnen etwas weit voneinander weg. In der Trainings- und Rennfreien Phase ist jeder Zuhause und versucht sich zu entspannen. Bei uns im Team ist aber eine super Stimmung, wir verstehen uns alle sehr gut. Wenn wir unterwegs sind haben wir neben dem Training viel Spaß. Das gehört dazu & hilft uns abzuschalten, damit wir beim Training & bei den Rennen immer wieder mit voller Konzentration bei der Sache sind. Skifahren ist zwar ein Einzelsport, aber eine gute Stimmung untereinander hilft jedem.

Skiweltcup.info: Wie verbringst Du ansonsten deine Freizeit – welche Hobbys hast Du und wie kannst Du am besten entspannen ?

Dominik Stehle: Ich bin in meiner Freizeit bei mir daheim im Allgäu. Im Winter ist die Freizeit eher knapp. Aber am besten entspannen kann ich daheim bei meiner Familie, meiner Freundin & meinen Freunden. Neben dem Sport habe ich im März ein Studium an der Fachhochschule Ansbach aufgenommen. Das bezeichne ich zwar nicht als mein Hobby, aber es verkürzt mir natürlich die Freizeit

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08
Grange gewinnt Slalom in Alta Badia

Premieren-Sieg beim Slalom von Alta Badia: Der Franzose Jean-Baptiste Grange feierte mit Laufbestzeit in beiden Durchgängen seinen ersten Erfolg im Weltcup und übernahm auch die Slalom-Weltcupführung. "Ich bin sehr glücklich. Es war das erste Mal, dass ich nach einem ersten Durchgang geführt habe. Ich war natürlich ein bisschen nervös, dass ist normal." Groß war auch die Freude beim Deutschen Felix Neureuther der sich durch zwei starke Läufe den zweiten Rang sichern konnte. Beim dritten Podiumsplatz seiner Karriere fehlten Neureuther 0,74 Sekunden zu seinem ersten Weltcup-Sieg. Dritter wurde der Amerikaner Ted Ligety. Reinfried Herbst landete als bester Österreicher auf Rang vier und fuhr somit sein bestes Saisonergebnis ein. Der Jungvater verhinderte damit ein ähnliches ÖSV-Debakel wie beim Totalausfall im Vorjahr. Die Österreicher Mario Matt und Manfred Pranger schieden auf dem Weg zu möglichen Top-10-Plätzen im 2. Durchgang aus. Alexander Koll verbesserte sich im zweiten Durchgang von Platz 29 auf den 16. Rang. Als bester Schweizer plazierte sich Marc Gini auf Rang 7. Gini, der nach dem ersten Lauf als bester Eidgenosse lediglich Rang 17. belegte, profitierte von etlichen Ausfällen. So schieden unter anderen auch die topklassierten Schweden Markus Larsson und Andre Myhrer im 2. Lauf aus. Im ersten Durchgang scheiterten bereits Favorit Benjamin Raich oder Marc Berthod.

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1. Jean-Baptiste Grange FRA 1:36,12


2. Felix Neureuther GER 1:36,86


3. Ted Ligety USA 1:37,52


4. Reinfried Herbst AUT 1:38,04


5. Bernard Vajdic SLO 1:38,14


6. Kalle Palander FIN 1:38,37


7. Marc Gini SUI 1:38,45


8. Jimmy Cochran USA 1:38,49


9. Julien Lizeroux FRA 1:38,54


10. Akira Sasaki JPN 1:38,73


Saison 2005/06: -  Slalom in Alta Badia
Markus Larsson gewinnt Slalom in Alta Badia

Der Schwede Markus Larsson feiert beim 3. Weltcupslalom der Saison 2006/07 in Alta Badia den 2. Weltcup-Sieg seiner Karriere und konnte sein Glück kaum fassen: "Ich bin wirklich glücklich. Ich versuche nicht zu viel vor den Rennen nachzudenken. Für mich ist es wichtig das ich einfach gut Ski fahren. Wir haben sehr gute Trainer und haben uns auch sehr gut auf die Saison vorbereitet. In unserem schwedischen Team haben wie viele Talente die uns auch unter Druck setzen. Aber zu Zeit läuft einfach alles super." Die Plätze auf dem Podest teilte dich der Schwede mit dem Zweitplazierten US-Amerikaner Ted Ligety und dem Kroaten Ivica Kostelic auf Rang 3. Der Halbzeitführende Franzose Stephane Tissot schied nach einem Sturz im Finallauf aus. Nicht zufrieden waren auch die Verantwortlichen des Swiss Ski Team. Als Einziger tauchte Silvan Zurbriggen auf Position 18 im Klassement auf. Marc Gini schied als 16. des ersten Laufes aus, die übrigen Swiss-Ski-Athleten hatten es nicht in den zweiten Durchgang geschafft. Die deutsche Hoffnung Felix Neureuther, im Slalom zuvor in Beaver Creek Dritter, fiel nach Rang sechs im ersten Durchgang nach einem Fahrfehler im zweiten Lauf auf Rang 18 zurück (1:45,98). Alois Vogl und Stefan Kogler waren im 1. Durchgang ausgeschieden. Mit einer historischen ÖSV-Pleite schlittert das Herren-Team immer weiter in die Krise. Erstmals seit 1986 schaffte es in einem Weltcup-Slalom kein Österreicher in die Punkteränge. Benjamin Raich qualifiziert sich als 3. als einziger ÖSV-Läufer für den 2.Durchgang, wo er aber mit Zwischenbestzeit kurz vor dem Ziel einfädelt. „Das schaut nicht gut aus und ist auch blöd. Ich bin natürlich enttäuscht aber das ist Ski fahren. Man muss das wegstecken. Wenn man nicht Gas gibt kann man auch nichts gewinnen. Es war nicht schlecht im zweiten Lauf, dann aber kam der blöde Einfädler“ rechtfertigte sich ein doch sehr enttäuschter Raich im ORF Interview.


1. Markus Larsson SWE 1:44,51


2. Ted Ligety USA 1:44,70


3. Ivica Kostelic CRO 1:44,99


4. Girogio Rocca ITA 1:45,13


5. Kalle Palander FIN 1:45,14


6. Julien Lizeroux FRA 1:45,18


7. Akira Sasaki JPN 1:45,22

Saison 2005/06: -  in Madonna di Campiglio
Rocca gewinnt Slalom von Madonna di Campiglio

Giorgio Rocca gewinnt nach dem Slalom von Beaver Creek auch das Nightrace von Madonna di Campiglio. Er sorgte damit genau zehn Jahre nach dem letzten von insgesamt drei Alberto-Tomba-Erfolgen wieder für einen Heimsieg. Für Rocca, der im unteren Teil des zweiten Durchgangs ganz groß auftrumpfte, war es der achte Weltcup-Erfolg, der achte im Slalom. Gleichzeitig liegt der Mann aus Livigno in der Nähe Bormios mit zwei Siegen in zwei Saison-Slaloms und dem Maximum von 200 Punkten souverän an der Spitze des Slalom-Weltcups. Benny Raich, der zur Halbzeit noch in Führung lag musste sich mit einem zweiten Rang begnügen. Raich im Ziel: "Es war heute nicht so schlecht, speziell im oberen Teil bin ich gut gefahren, unten habe ich ein bisserl nachgelassen, ich habe den Steilhang nicht so gut erwischt. Aber es war schon okay, ich bin zufrieden." Den 3. Platz sicherte sich der Finne Kalle Palander vor dem Kanadier Thomas Grandi und dem Franzosen Jean-Pierre Vidal. Auf den Rängen 6 bis 10 folgen Ted Ligety (USA), Ivica Kostelic (Kroatien), der Überraschungs-Achte Reinfried Herbst (Österreich), Patrick Thaler aus Italien und der zehnt Platzierte Markus Larsson aus Schweden. Von den anderen Österreichern konnte sich nur noch Rainer Schönfelder, der mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen hatte, als 16. in den Punkterängen platzieren. Topfavoriten wie Manfred Pranger und Mario Matt schieden bereits in Lauf eins aus. Bode Miller (USA) folgte im zweiten Durchgang, der US-Amerikaner fädelte ein. Silvan Zurbriggen platzierte sich als einziger Schweizer, der den 800 km langen Weg von Val d'Isère unter die Räder genommen hatte, im Klassement - als 18. Dabei hatten - dank dem 22. Rang von Marc Gini in Beaver Creek - die Schweizer erstmals wieder vier Startplätze. Gini missglückte die Bestätigung (46. nach einem groben Fehler), Marc Berthod schied - nach wenigen Toren - ein weiteres Mal aus, und Daniel Albrecht verpasste als 33. die Qualifikation für den zweiten Lauf um 17 Hundertstel. Die beiden deutschen Starter in der Technik-Diziplin, Alois Vogl und Felix Neureuther, in Beaver Creek noch Elfter, scheiterten bereits nach dem ersten Durchgang.

Der Blick zurück - Saison 2004/05 jedoch in Sestriere
Miller schreibt auch in Sestrière Geschichte
Eindrucksvoller Sieg vor Zurbriggen und Palander

Bode Miller schreibt Geschichte! Der US Amerikaner ist zur Zeit das Maß aller Dinge, und triumphiert auch beim Slalom von Sestrière. Er gewinnt in dieser Saison bereits zum sechsten Mal ein Weltcuprennen und als erst zweiter Läufer nach Marc Giradelli in allen vier Disziplinen - Slalom, RTL, Super-G und Abfahrt ! Damit liegt er im Gesamtweltcup klar vorn. Die Kugel scheint ihm schon vor Weihnachten keiner mehr nehmen zukönnen. Bode Miller: "Im ersten Lauf hab ich mit meiner Startnummer ein bisschen leichter getan. Im zweiten Lauf wollte ich aggressiver fahren, hab nur kleine Fehler gemacht. Wenn ich so fahre, dann gewinne ich den Gesamtweltcup. Für mich keine Überraschung, ich bemühe mich schon seit sieben Jahren um die große Kristallkugel." Der 27-Jährige US Boy gewann in Sestrière vor dem Schweizer Silvan Zurbriggen und Kalle Palander aus Finnland. Zurbriggen fuhr mit Laufbestzeit vom 10. auf den fantastischen 2. Platz vor und sicherte sich seinen ersten Podestplatz im Weltcup. Beaver-Creek- Sieger Benjamin Raich, der das "Rote Trikot" erfolgreich verteidigte, belegte als bester Österreicher Platz vier, Manfred Pranger wurde Siebenter, Slalom-Weltcup- Sieger Rainer Schönfelder Neunter. Raich, der 2,31 Sekunden auf Miller einbüßte, betrachtete den Slalom mit gemischten Gefühlen. "Mit der Platzierung bin ich zufrieden, die Leistung war aber schlecht. Ich konnte den Ski nicht richtig gehen lassen", betonte Raich, der die selben Probleme wie seine Teamkollegen hatte. Der große Rückstand macht dem 26-Jährigen aber keine Sorgen: "Wir haben noch viel Reserven." Bester Deutscher in Sestriere war Alois Vogl auf Rang zwölf. Neureuther, der nach dem 1.Lauf noch auf Platz vier lag, fiel nach einem schweren Fahrfehler auf den 25. Platz zurück. Der Herren-Weltcup setzt seine italienische Woche am Freitag (Abfahrt) und Samstag (Super-G) in Gröden bzw. am Sonntag (Riesentorlauf) in Alta Badia fort. Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Bode Miller (USA) 1:39,03. 2. Silvan Zurbriggen (SUI) 1,27 zurück. 3. Kalle Palander (FIN) 1,41. 4. Benjamin Raich (AUT) 2,31. 5. Akira Sasaki (JAP) 2,32. 6. Tom Rothrock (USA) 2,50. 7. Manfred Pranger (AUT) 2,53. 8. Manfred Mölgg (ITA) 2,64. 9. Rainer Schönfelder (AUT) 2,75. 10. Johan Brolenius (SWE) 2,80.


1.Platz: Bode Miller

2. Platz: Silvan Zurbriggen 

3. Platz: Kalle Palander

4. Platz: Benjamin Raich

Der Blick zurück - Saison 2003/04 -  in Madonna di Campiglio
Kostelic feiert Slalomsieg in Madonna di Campiglio
Felix Neureuther sensationeller Achter !


Sieger in Madonna di Campiglio

Ivica Kostelic (CRO)

Ivica Kostelic feierte im italienischen Madonna di Campiglio seinen 7. Slalom Weltcupsieg. Trotz des Sieges wollte im Lager des Kroaten keine rechte Freude aufkommen. Kostelic hatte sich eine Knieverletzung zugezogen und musste noch im Zielraum behandelt werden. Nähere Informationen zu der Verletzung liegen noch nicht vor. Denn zweiten Platz auf dem Stockerl sicherte sich der Italiener Giorgio Rocca vor dem Österreicher Manfred Pranger der nach dem 1. Durchgang noch in Führung lag. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Benjamin Raich (AUT - 4.Platz), Manfred Moelgg (ITA - 5.), Rainer Schönfelder (AUT - 6.), Kilian Albrecht (AUT - 7.), Felix Neureuther (GER - 8.), Mitja Valencic (SLO - 9.) und Chip Knight (USA - 10.). Besonders erfreulich und schon fast sensationell ist das Abschneiden der DSV Fahrer zusehen. Der mit Startnummer 44 ins Rennen gegangene Felix Neureuther platzierte sich auf Rang 8, Alois Vogel konnte sich über einen 16. Rang freuen.


Platz 2: Giorgio Rocca

Platz 3: Manfred Pranger

Platz 4: Benjamin Raich

Platz 8: Felix Neureuther

Der Blick zurück - Saison 2002/03 - KO-Slalomrennen in Sestriére
Ivica Kostelic gewinnt 1. KO Slalom der Männer in Sestriere

Der Kroate Ivica Kostelic gewann den ersten KO Slalom in der Geschichte des Herren Weltcups im italienischen Sestriere. Er verwies den Italiener Georgio Rocca und den Norweger Truls Ove Karlsen auf die Plätze 2 und 3. Auf den Rängen 4 bis 9 folgten: Hans-Petter Buraas (NOR), Jean-Pierre Vidal (FRA), Chip Knight (USA), Harald Christian Strand Nilsen (NOR), Heinz Schilchegger (AUT) und der im Finale ausgeschiedene Kevin Page (FRA). Der einzige DSV Starter im Finale Markus Eberle scheiterte im 1. Zwischenlauf am Norweger Andreas Nielsen und belegte den 25. Platz.

Finale


Rocca

Kostelic

Karlsen
1. Ivica Kostelic (CRO) 34,32
2. Georgio Rocca (ITA) 34,33
3. Truls Ove Karlsen (NOR) 34,57
4. Hans-Petter Buraas (NOR) 34,69
5. Jean-Pierre Vidal (FRA) 34,72
6. Chip Knight (USA) 34,89
7. Harald Christian Strand Nilsen (NOR) 34,94
8. Heinz Schilchegger (AUT) 35,02

ausgeschieden: Kevin Page (FRA)

Der Blick zurück - Saison 2001/02 in Madonna di Campiglio
Madonna di Campiglio, 10.12.2001
Bode Miller gewinnt in Madonna di Campiglio
Vogel überrascht mit Platz 18

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Bode Miller`s erster Slalomsieg

Bode Miller gewinnt den 3. Weltcup Slalom der Saison 2001/02. Nach seinem gestrigen Sieg im Riesenslalom von Val d'Isere gewinnt der US Amerikaner seinen ersten Weltcup Slalom überhaupt. Auf Rang 2 konnte sich der Italiener Giorgio Rocca vor Tom Stiansen aus Norwegen platzieren. Besonders erfreulich das Abschneiden von Alois Vogel. Mit Startnummer 68 fuhr er im ersten Durchgang auf Platz 21 und konnte sich im Finaldurchgang bis auf Rang 18 vorschieben.

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Alois Vogel

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überrascht mit Platz 18

 

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