Slalom Weltmeisterin Sarka Zahrobska
hat am Sonntag beim Slalom in Aspen im US- Bundesstaat Colorado ihren
Premierensieg im Weltcup gefeiert und zugleich Tschechien den ersten
Erfolg in der Geschichte gesichert.
Kein Wunder das sich die 23-jährige
Zahrobska, die die Halbzeitführung sicher ins Ziel gebracht hatte,
freute. "Ich bin sehr glücklich, habe schon lange auf diesen Sieg
gewartet. Es war sehr schwer heute, eisig, windig, dazu noch die
schlechte Sicht", sprach auch die Tschechin die schwierigen Verhältnisse
an.
Die Aare-Titelgewinnerin von 2007
setzte sich 0,23 Sekunden vor der Tirolerin Nicole Hosp durch, die nach
ihrem Sturz am Samstag im Riesentorlauf mit Schmerzmitteln fuhr und eine
starke Leistung bot.
"Es war natürlich sehr schwierig, man
muss sehr viel improvisieren, wenn man verletzt ist. Trotzdem habe ich
alles gegeben. Es war speziell im zweiten Lauf sehr schwierig. Ich
dachte daher, dass ich zurückgefallen bin. Es hat aber doch alles gut
gepasst, es freut mich riesig", meinte Hosp.
Dritte wurde die Finnin Tanja
Pouitiainen (0,97), Vierte Levi-Siegerin Lindsey Vonn (USA/1,41).
Kathrin Zettel landete an fünfter Stelle (1,43).
Die Deutsche Maria Riesch fiel von
Rang drei nach dem ersten Durchgang noch auf den sechsten Platz zurück.
Zweitbeste Deutsche hinter Riesch, wurde Kathrin Hölzl aus
Bischofswiesen als Elfte.
Die Schweizerin Aline Bonjour
überraschte wie schon beim gestrigen Riesenslalom und verpasste als
Achte ihr persönliches Bestresultat nur um einen Rang. Nach dem ersten
Durchgang war sie noch Zwölfte gewesen. Das stellt ihr zweitbestes
Resultat in ihrer Karriere dar. Vor zwei Jahren war sie in der Sierra
Nevada Siebente geworden. Damit schaffte Bonjour wie Sandra Gini (14.)
die halbe WM-Qualifikation. Gini hatte sich im zweiten Durchgang um
sechs Ränge verbessert.
Nach dem 1. Durchgang beim Slalom der
Damen in Aspen führt die Tschechin Sarka Zahrobska in einer Zeit von
48,92 Sekunden vor der Österreicherin Kathrin Zettel (+0.10) und der
Deutschen Maria Riesch (+0,44)
Der Wind, diesige Sicht und die eisige
Piste machte den Läuferinnen auch heute zu schaffen. Am wenigsten
Probleme damit hatte die Führende Zahrobska: „Beim Slalom spielt der
Wind nicht so eine große Rolle. Natürlich ist es schwieriger zu fahren,
aber für die Zeit spielt es keine Rolle.“
Etwas anders sah dies die
Zweitplazierte Kathrin Zettel: „Ich hab einige Probleme gehabt da
runter. Ich bin froh, dass ich im Ziel bin. Dass ich nur eine Zehntel
hinten bin, überrascht mich. Ich hab noch einige Reserven und das taugt
mir.“
Ganz gut zurecht mit den Bedingungen
kam auch Maria Riesch: „Ich hab ein ganz gutes Gefühl gehabt. Es war
vielleicht nicht hundertprozentig auf Zug, man sieht an Sarka Zahrobska,
dass es noch besser geht.“
Etwas gehandikapt, nach ihrem Sturz
von gestern, ging die Österreicherin Nicole Hosp (+0,60) an den Start
und konnte sich über einen 4. Rang freuen: „Bis zu meinem ersten Hacker
da oben war es schon okay. Da hat es mir einen Stich gegeben, jetzt spür
ich die Verletzung wieder mehr.“
Auf dem 5. Rang folgt die derzeit im
Gesamtweltcupführende Tanja Poutiainen (+0,72) aus Finnland, vor der
Schwedin Maria Pietilae-Holmer (0,73) und der Siebtplazierten Manuela
Mölgg (+0,77) aus Italien .
Die Top 10 komplettieren die Nicole
Gius (+0,94) aus Italien, die US Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,95) und
Ana Jelusic (+1,36) aus Kroatien.
Das Rennen wurde nach 27
Rennläuferinnen zwischenzeitlich wegen Sturmböen (über 100 km/h)
abgebrochen konnte aber nach kurzer Pause wieder fortgesetzt werden.
Das letzte
Rennen - Slalom Weltcupauftakt der Damen in Levi
Lindsey Vonn deklassiert
Spezialistinnen
Das erste Damenslalom Rennen der WM
Saison 2008/09 endete mit einer echten Sensation.
Speed-Spezialistin Lindsey Vonn
triumphierte in Levi und sicherte sich ihren ersten Slalom Weltcupsieg
(den 14. Weltcupsieg insgesamt). Dabei sah die US Amerikanerin
zwischenzeitlich wie die grosse Verliererin aus. Nach überragender
Zwischenzeit im zweiten Lauf überdrehte sie und kam beinahe zum
Stillstand. Dank des steilen Hanges und ihrer fahrerischen Klasse fand
sie den Schwung aber derart schnell wieder, dass sie trotz des Fehlers
auch im zweiten Durchgang die Laufbestzeit erreichte.
"Ich habe einen großen Fehler gemacht
und dachte eigentlich, dass ich alles verloren hätte", so Vonn nach
ihrem Husarenritt. "Unten wollte ich dann nur einen Platz unter den Top
Fünf retten. Ich bin wahnsinnig zufrieden, kann es aber noch nicht
wirklich glauben. Das ist ein wunderschöner Tag. Nach dem Sieg muss ich
mir jetzt wohl andere Ziele für die Slalomsaison setzen."
Das Podest komplettierten die junge
Schwedin Maria Pietilae-Holmner und die Deutsche Maria Riesch. Auch
Riesch, ist eher als Speed- denn als Slalomspezialistin bekannt. Riesch
stand zwar schon dreimal auf einem Slalom-Podest, aber erst einmal
ausserhalb Levi. „Ich komme immer wieder gerne nach Levi. Natürlich hat
man, wenn man hier schon gewonnen hat auch viel Selbstvertrauen. Und das
brauch man in so einem Lauf, wo man so attackieren muss. Es ist keine
ohne Fehler runtergekommen. Aber im Endeffekt war es eine gute Fahrt von
mir mit welcher ich sehr zufrieden sein kann.“
Das deutsche Team legte beim zweiten
Rennen nach dem Auftakt in Sölden vor drei Wochen ein gutes
Mannschaftsresultat hin. Monika Bergmann aus Lam war Zehnte, die
Partenkirchenerin Fanny Chmelar landete auf dem 16. Rang, die
Bischofswiesenerin Kathrin Hölzl auf dem 19. Platz. Maria Rieschs
Schwester Susanne Riesch schied im zweiten Durchgang aus. Katharina Dürr
(Germering), Carolin Fernsebner (Ramsau), Anja Blieninger (Altenau) und
Nina Perner (Karlsruhe) hatten den Finallauf verpasst.
Die Österreicherinnen, die vor einem
Jahr einen dreifachen Sieg gefeiert hatten, mussten sich mit Rang 4 von
Nicole Hosp als bestem Resultat begnügen. Hosp war natürlich mit ihrem
Ergebnis nicht ganz glücklich: "Ich weiß ganz genau, wo ich Zeit
verloren habe. Beim Übergang ins letzte Flachstück habe ich einen
Riesenfehler gehabt. Da bin ich fast gestanden. Im ersten Durchgang ist
mir ein guter Lauf gelungen, auch der zweite war nicht schlecht, bis zum
Patzer dann."
Sonst kam nur noch Michaela
Kirchgasser als 15. ins Klassement. Die nach dem 1. Durchgang auf Rang 5
plazierte Kathrin Zettel analysierte: "Mein Ausfall war ein wenig
unglücklich. Ich wollte nach meinem Fehler im Steilhang den Ski laufen
lassen, das ist aber leider schiefgegangen. Aber wenn man Rennen
gewinnen will, muss man eben riskieren. Es ist alles knapp beisammen.
Ich habe mich aber über einen Ausfall schon einmal mehr geärgert, denn
wir sind erst am Anfang der Saison."
Die Schweizerinnen boten eine sehr
gute Leistung, obwohl die Teamleaderin Sandra Gini ihre Erwartungen
nicht zu erfüllen vermochte. Als 27. im ersten Lauf schied sie im
zweiten Lauf aus. Dagegen verblüffte Denise Feierabend auch in ihrem 2.
Weltcup-Slalom. Vom 19. Platz vor einem Jahr in Zagreb steigerte sie
sich, mit der Startnummer 43, auf Rang 13. Und auch Rabea Grand war noch
nie so gut klassiert. In 20 Weltcup-Slaloms war sie dreimal in den
Zwanziger-Ränge gefahren. Jetzt fehlten nur acht Hundertstel zu einer
Top-Ten-Klassierung. Zehnte war Rabea Grand schon einmal in einer
Superkombination gewesen.
Fanny Chemelar:
„Top 10 ist bei
jedem
Slalomrennen das
Ziel“
Skiweltcup.info:
Hallo Fanny, nun
seit ihr ja
schon einige
Tage in den USA
– Wie hast du
dich eingelebt
und wie ist die
Stimmung im Team
?
Fanny
Chmelar:
Ich hab mich
soweit ganz gut
eingelebt. Die
Höhe auf der wir
wohnen und
trainieren ist
schon etwas
ungewohnt und
anstrengend,
aber darauf muss
man sich
einstellen.
Die Stimmung im
Team ist gut.
Alle sind gesund
und freuen sich
auf die nächsten
Rennen.
Skiweltcup.info:
Dein
Hauptaugenmerk
richtest Du auf
den Slalom – wie
läuft es zur
Zeit mit dem
Riesenslalom
Training. In
Sölden bist Du
als 35. knapp an
der
Qualifikation
für den 2.
Durchgang
gescheitert. Wie
stehen die
Chancen das wir
dich in Aspen im
Finallauf sehen
?
Fanny Chmelar:
Im Riesenslalom
läuft es nicht
schlecht,
allerdings ging
es mir auch
schon mal
besser; dass mir
alle meine
Riesenslalomski
in Sölden
geklaut wurden,
war natürlich
ein herber
Rückschlag, der
mich und meinen
Servicemann viel
Zeit und Arbeit
kostet. In der
Zeit nach Sölden
hab ich
hauptsächlich
Slalom trainiert
um mich für Levi
vorzubereiten.
Danach hatte ich
nur noch einmal
die Möglichkeit
für 2 Tage,
leider nicht
gerade bei WC
Bedingungen,
Riesenslalom zu
trainieren. Es
ist also nicht
gerade einfach
in so kurzer
Zeit wieder
vertrauen in das
neue Material zu
fassen. In den
USA ist der
Schnee,
verglichen zum
europäischen,
sehr aggressiv
und ich hatte
somit an den
zwei Tagen
Riesenslalomtraining
hier, kleine
Schwierigkeiten
mit der
Umstellung.
Dennoch muss ich
in mein Können
vertrauen und in
Aspen mein
Bestes geben!
Mich für das
Finale zu
qualifizieren
ist daher auf
jeden Fall mein
Ziel! Natürlich
hoffe ich, dass
ich mit meiner
Startnummer,
noch eine
ähnlich gute
Piste wie in
Sölden vorfinde.
Skiweltcup.info:
Im Slalom bist
du in der
letzten Saison
konstant unter
die Top 20
gefahren. Beim
Saisonauftakt
wurdest du in
Levi 16. Wann
dürfen wir uns
mit Dir über
einen Top 10
Platz freuen ?
Fanny
Chmelar: So bald
wie möglich!
Eigentlich hatte
ich mir das
schon für Levi
vorgenommen,
aber im zweiten
Durchgang hab
ich vor allem in
den letzten 15
Toren einfach zu
viel Zeit liegen
gelassen. Unter
die Top 10 zu
fahren ist daher
bei jedem Slalom
in dieser Saison
mein Ziel. Ich
weiß dass ich
das kann und ich
werde weiter
daran arbeiten.
Skiweltcup.info:
„Dein Trainer
Mathias Berthold
sagte über dich:
„Fanny hat ihre
Liebe zu den
schnellen
Disziplinen noch
nicht so richtig
entdeckt. Ich
weiß nicht, ob
sie die je
einmal entdecken
wird.“ Hast Du
dich in der
Zwischenzeit, im
Hinblick auf die
Superkombination,
etwas mit den Speed-Disziplinen
anfreunden
können ?
Fanny Chmelar:
Ich würde sagen dass Speed so
eine kleine
Hassliebe
meinerseits ist.
Ich hab schon
einige Talente
in mir, die
sicher wertvoll
sind um Speed zu
fahren,
allerdings gibt
es auch einige
Punkte in der
Abfahrt und im
Super-G, wie zum
Beispiel Mut und
Überwindung, die
nicht gerade
meine Stärken
sind. Noch
nicht. Ich denke
dass das sehr
viel mit dem
Selbstvertrauen
zu tun hat, und
das ist ein
entscheidender
Faktor für meine
skifahrerische
Leistung; egal
in welcher
Disziplin.
Positive
Erfahrungen in
den
Speed-Disziplinen,
die ich z.B.
schon im
Europacup
sammeln konnte,
bringen mich auf
jeden Fall dazu,
das Ganze im
Hinterkopf zu
behalten.
Im Moment möchte
ich jedoch meine
Position im
Slalom festigen
und verbessern.
Außerdem bin ich
davon überzeugt
dass sich meine
Fortschritte im
Riesenslalom
dieses Jahr,
auch positiv auf
das speedfahren
auswirken
werden. Für die
Superkombi in
St.Moritz ist
noch ein
Startplatz
offen. Ich werde
bei der Quali
mitfahren und
vielleicht sieht
man mich heuer
doch noch auf
den langen Ski.
Skiweltcup.info:
Das große Ziel
in diesem Jahr
ist mit
Sicherheit die
WM 2009 in Val d’Isere. Ein
großes Ziel für
eine junge
Rennläuferin.
Wie groß ist der
Druck der
Qualifikationsnorm
oder spielt das
bei den Rennen
für dich eine
untergeordnete
Rolle ?
Fanny Chmelar:
Die WM ist der
Saisonhöhepunkt
und ich will
natürlich dabei
sein, aber ich muss ehrlich
sagen dass das
für mich
momentan noch
weit weg ist und
ich mir darüber
noch keine
Gedanken mache.
Wie gesagt: im
Slalom
regelmäßig unter
die Top 10 zu
fahren ist mein
Ziel und wenn
mir das gelingt,
erübrigt sich
die
Qualifikationsnorm
von allein.
Skiweltcup.info:
Im Internet gibt
es leider noch
keine Homepage
von Dir. Wann
können deine
Fans im World Wide Web mehr
über dich
erfahren. Ist
schon ein Fanny
Chemelar Portal
geplant ?
Fanny Chmelar:
Geplant ist
schon etwas, ich
kann jetzt
jedoch noch
nichts genaues
versprechen.
Eine Homepage
wäre auf jeden
Fall eine super
Sache, bevor ich
aber mit aller
Gewalt,
irgendeine
0815-Seite ins
Netz stelle,
lasse ich mir
lieber noch
etwas Zeit.
Bei den Damen häuft sich die Zahl
an schweren Verletzungen.
Glück im Unglück für Nicole Hosp.
Während man nach dem Einfädler und
Sturz der Weltmeisterin im Riesentorlauf von Aspen schon den nächsten
Ausfall einer ÖSV-Spitzenläuferin befürchten musste, entpuppte sich die
befürchtete Bänderverletzung im Knie als Zerrung der hinteren
Kniebeugemuskulatur.
"Aber es war knapp an einer schweren
Verletzung. Der nächste Schritt wäre ein Kapselriss gewesen, der auch
auf die Bänder geht", machte Teamärztin Alexandra Reimann klar.
Hosp hatte jedenfalls mehr Glück als die Italienerin Chiara Costazza und
die Spanierin Maria Jose Rienda Contreras. Costazza erlitt im linken Fuß
einen Achillessehnenriss, Contreras nach kaum geschafften Comeback im
linken Knie einen Kreuzbandriss.
Für beide Läuferinnen ist die Saison damit vorbei, für die 33-jährige
Contreras könnte es auch das Karriereende bedeuten. Vor zwei Jahren
hatte die Ibererin schon einen Kreuzband- und Innenbandriss im rechten
Knie erlitten.
"Ich bin im Krankenhaus praktisch neben den beiden gelegen und natürlich
froh, dass ich die bin, die mit fast nichts wieder rausgehen konnte",
gestand Hosp nach dem Besuch im Aspen Valley Hospital. Dort hatte nicht
nur die Bichlbacherin alte Bekannte wiedergetroffen.
Auch Ärztin Reimann traf auf jenen Arzt, mit dem sie schon im Vorjahr
nach dem bösen Abfahrtssturz von Alexandra Meissnitzer zu tun gehabt
hatte. Mit "Hey, you again", wurde die Unfallchirurgin aus Schladming
fast schon herzlich begrüßt.
Hosp dürfte im Gegensatz zu vielen Kolleginnen tatsächlich Riesenglück
gehabt haben. "Nur weil die Bindung sofort aufgegangen ist, hat sie kein
Drehtrauma erlitten, sondern nur ein Überdehnungsproblem", war Reimann
überzeugt.
Dass es auch abseits der neuerlichen Sturzorgie in Aspen - alleine im
ersten Durchgang schieden 16 Läuferinnen aus, im zweiten stürzte
Teamkollegin Silvia Berger schwer - anhaltend schwere Verletzungen im
Skirennsport gibt, ist auch für Hosp offensichtlich.
Die Tirolerin bezeichnete die Kurssetzung als das "nach wie vor größte
Problem". Der schnelle Lauf, die schlechte Sicht, die immer aggressiver
werdenden Schuhe. Das alles summiere sich gefährlich, so Hosp.
Zunächst aber kämpfte die
25-Jährige mit therapeutischen Maßnahmen sogar darum, vielleicht sogar
schon am Sonntag im Aspen-Slalom wieder an den Start gehen zu können.
Reimann: "Vom Befund her spricht nichts dagegen. Aber man darf die
Schmerzen nicht unterschätzen."
Überseesplitter:
Vonn wieder im
Training
Zettel: "Kein
Alleingang für
Lindsey Vonn"
DSV Damen Team
will noch mehr
Gesamtweltcup-Siegerin
Lindsey Vonn hat
am Dienstag nur
sechs Tage nach
ihrem Sturz samt
Knieverletzung
in Copper
Mountain wieder
erste
Trainingsläufe
absolviert. Die
24-Jährige hofft
auf eine
mögliche
Teilnahme an
ihrem Heimrennen
im alpinen
Ski-Weltcup am
Wochenende in
Aspen. "Ein
Start ist noch
immer ungewiss,
aber ich bin
guter Hoffnung",
erklärte Vonn,
die bereits am
Montag wieder
zurück auf
Schnee gewesen
war. "Das waren
aber nur ein
paar Läufe, um
zu sehen, wie
mein Knie
reagiert. Es
fühlt sich
großartig an.
Ich habe die
ganze Zeit ein
Lächeln auf dem
Gesicht gehabt."
In Colorado
werden am
Samstag ein
Riesentorlauf
und am Sonntag
ein Slalom
ausgetragen.
Kathrin Zettel
fliegt als das
heißeste ÖSV
Eisen zu den
Weltcuprennen
nach Aspen und
sagt
Überfliegerin
Lindsey Vonn den
Kampf an. „Lindsey
darf man nie
unterschätzen.
Aber auch sie
hat ihre
Strecken, die
ihr besser
liegen. Und da
zählte Levi
dazu. Ich glaube
aber nicht, dass
Sie diese
Slalom-Performance
über die ganze
Saison halten
kann. Alleingang
wird es für Sie
sicherlich
keinen geben.
Natürlich will
ich im
Riesentorlauf an
meine Leistung
von Sölden
anknüpfen. Im
Slalom lief es
in Levi bis zum
Ausfall nicht
schlecht. Aber
für mich ist
klar, dass ich
heuer im Slalom
noch viel mehr
erreichen will.“
«Wir erwarten
von unseren
Athletinnen im
Riesenslalom von
Aspen ein
stärkeres
Auftreten als
beim
Weltcup-Auftakt
in Sölden»,
sagte DSV
Bundestrainer
Mathias
Berthold. «Auch
im Slalom sind
wir in der Lage,
bessere
Resultate zu
erreichen, als
wir sie zuletzt
in Finnland
gezeigt haben.»
Die größte
Hoffnung für ein
Top-Ergebnis bei
den Damen-Rennen
im
US-Bundesstaat
Colorado ist im
zehnköpfigen
DSV-Team einmal
mehr die
Partenkirchenerin
Maria Riesch,
die im zweiten
Saisonrennen im
finnischen Levi
ihren ersten
Podiumsplatz des
Winters erreicht
hatte. «Maria
Riesch fährt auf
hohem Niveau und
ist auch in
Aspen für eine
Spitzenplatzierung
gut», meinte
Berthold. Im
Riesenslalom am
Samstag ist auch
mit Kathrin
Hölzl
(Bischofswiesen)
zu rechnen, die
beim Auftakt in
Sölden als Achte
beste Deutsche
war.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
Slalom der Damen in Aspen
Hosp
gewinnt Slalom in Aspen
Die Österreicherin Nicole Hosp gewann den dritten
Weltcup-Slalom der Saison auf der Slalomstrecke "Ruthie's Run" in Aspen
vor der Finnin Tanja Poutiainen und ihrer Teamkollegin Kathrin Zettel.
Ein Zauberlauf im Finaldurchgang bescherte ihr am Ende einen
sensationellen 1,19 Sekunden Vorsprung und gleichfalls ihren ersten
Saisonsieg. Marlies Schild, die die beiden ersten Slaloms dieses Winters
für sich entschieden hatte, ging diesmal leer aus. Nach Rang 7 im ersten
Durchgang griff die Österreicherin voll an, blieb aber bereits am
vierten Tor hängen und schied aus. Schild führt aber weiter im
Gesamtweltcup, allerdings nur noch mit 17 Punkten Vorsprung auf
Titelverteidigerin Nicole Hosp. Beste Starterin des Deutschen
Skiverbands (DSV) war Maria Riesch als Neunte. Die 23-Jährige,
eigentlich keine ausgewiesene Slalom-Spezialistin, fuhr mit Startnummer
16 zunächst auf den elften Rang. Die Bischofswiesenerin Kathrin Hölzl
landete auf dem elften Platz, Fanny Chmelar vom SC Partenkirchen wurde
14. Celina Hangl war als 14. die beste Schweizerin und sicherte sich
ihre ersten Weltcup-Punkte. Hangl hatte sich als 30. nur hauchdünn für
den zweiten Lauf qualifiziert. Dort zeigte die 18-jährige Bündnerin dann
eine beherzte Leistung und profitierte von der idealen Startnummer. Auch
Aita Camastral konnte sich Weltcup-Punkte sichern. Sie landete auf dem
20. Schlussrang.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07: Slalom der Damen
in Aspen
Schild gewinnt auch Slalom von
Aspen
Marlies Schild ist zur Zeit die Slalom Königin des
Skiweltcup. Die Salzburgerin entschied am Sonntag auch den Damen-Slalom
in Aspen vor ihrer Landsfrau Nicole Hosp für sich. Dem dreifach Erfolg
zum Saisonauftakt in Levi folgte nun ein Doppelsieg der ÖSV Damen. Die
Genugtuung über den Erfolgslauf schmälert auch das Fehlen der Kroatin
Janica Kostelic nicht. "Ich habe im Vorjahr trotz Janica drei Slaloms in
Folge gewonnen. Deshalb ist es nicht so, dass Siege jetzt weniger wert
sind", hatte Schild schon in Levi gemeint. Auch die Zweitplatzierte war
zufrieden: "Es war ein brutal schwerer Lauf. Man hätte bei jedem Tor
rausfliegen können. Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden." Laut
Hosp wird sich die ÖSV-Dominanz allerdings nicht derartig fortsetzen.
"Wenn es so weitergeht, hätte ich nichts dagegen, aber die anderen
Nationen werden sicher aufholen", so die Österreicherin. Auch Damenchef
Herbert Mandl, Former des neuen "Wunderteams", blieb realistisch. "Heute
im Slalom war zu sehen, dass die anderen schon deutlich stärker geworden
sind. Aber insgesamt läuft es natürlich derzeit wirklich sehr, sehr
gut." Riesenslalom Siegerin Kathrin Zettel, in Finnland auf Rang drei,
landete diesmal hinter Therese Borsen und Anja Pärson auf Rang fünf.
Michaela Kirchgasser rundete als Achte das tolle ÖSV-Mannschaftsergebnis
ab. Beste DSV Rennläuferin war Monika Bergmann-Schmuderer die hinter der
Kroatin Ana Jelusic den 7. Rang belegen konnte. Von den acht gestarteten
DSV-Athletinnen konnte außer Bergmann-Schmuderer nur noch Fanny Chmelar
als 24. Weltcup-Punkte einfahren. Keine Weltcup-Punkte gab es für das
Schweizer Team. Aita Camastral qualifizierte sich als ein einzige
Schweizerin für den zweiten Lauf, schied aber mit einer guten
Zwischenzeit aus. Der Gesamtweltcup ist nach den ersten drei
Saisonrennen fest in rot-weiß-roter Hand. Nicole Hosp führt vor Kathrin
Zettel, Marlies Schild und Michaela Kirchgasser! Nun wird es für die
Damen erstmals schnell. Es geht nach Lake Louise. Ab Freitag steht in
Kanada das erste Speed-Wochenende auf dem Programm.
1. Marlies Schild AUT 1:43,18
2. Nicole Hosp AUT 1:43,98
3. Therese Borssen SWE 1:44,25
4. Anja Pärson SWE 1:44,30
5. Kathrin Zettel AUT 1:44,75
6. Ana Jelusic CRO 1:44,83
7. Monika Bergmann-Schmuderer GER 1:44,91
Saison 2005/06
Slalom der Damen in Aspen Erster Saisonsieg für Anja Pärson
Die Schwedin Anja Pärson hat am Sonntag den
Weltcup-Slaloms der Damen in Aspen im US-Bundesstaat Colorado für sich
entschieden. Die Weltcup-Titelverteidigerin fing die kroatische
Halbzeit-Leaderin Janica Kostelic ab, nach dem sie im ersten Lauf noch
1,03 Sekunden hinter der führenden Kroatin auf Rang 2 zurückgelegen hatte
und feierte so ihren ersten Saisonsieg. Um drei Hundertstel setzte sich
Pärson vor Kostelic, die ihrerseits zu sehr taktierte und den grossen
Vorsprung noch verspielte. Auf Rang drei landete wie am Vortag im
Riesentorlauf die 19-jährige Niederösterreichern Kathrin Zettel (0,43
Sek.). Als weitere Österreicherin in den Top Ten platzierte sich Nicole
Hosp auf Rang sieben (1,70). Auf Rang 4 folgte die Französin Laure
Pequegnot vor der besten DSV Läuferin Annemarie Gerg die damit
gleichzeitig die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Turin
schaffte. Ihre Clubkollegin Martina Ertl, die ihr 403. Weltcup-Rennen
bestritt und damit alleinige Rekordhalterin ist, kam auf Platz 17. Monika
Bergmann-Schmuderer aus Lam fuhr auf Rang 25 und Anja Blieningers schied
bereits im 1. Durchgang nach wenige Fahrsekunden aus. Für das Swiss Team
war es ein enttäuschender Slalom. Sonja Nef schied schon im ersten Lauf
aus. Die Appenzellerin sagte sie sei voll auf Angriff gefahren, denn sie
habe es satt, 20. zu werden. Dann scheide sie lieber gleich aus. Sandra
Gini verpasste als 39. die Qualifikation für den zweiten Durchgang
deutlich. Rabea Grand, die dritte am Start stehende Schweizerin, schied
ebenso wie Sonja Nef aus.
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Slalom der Damen in Aspen Janica Kostelic gewinnt
Aspen-Slalom
Platz 1: Janica Kostelic
Platz 2: Anja Pärson
Janica Kostelic feiert
ihren ersten Saisonsieg beim Slalom von Aspen, bei ihrem dritten Rennen
nach dem Comeback und dies mit deinem Vorsprung von 1,27 Sekunden auf die
Slalom Königin des Vorjahres Anja Pärson aus Schweden ! Dank
überlegener Laufbestzeit im zweiten Durchgang verwies sie Anja Pärson
und die nach dem 1. Durchgang Führende Tanja Poutiainen (+1,32), die nach
dem ersten Durchgang noch 5/100 vor Kostelic geführt hatte, klar auf die
Plätze. Als beste Österreicherin landete die Nicole Hosp auf Platz vier.
Die Tirolerin war damit die einzige ÖSV-Dame unter den Top Ten. Elisabeth
Görgl fiel auf den 14. Platz zurück, Sabine Egger wurde 21., Kathrin
Zettel belegte Platz 27. Hinter Hosp konnte sich die Französin Christel
Pascal auf Platz 5 vor der US Amerikanerin Kristina Koznick behaupten. Auf
dem 7. Rang folgten mit Nicole Gius (Italien), Monika Bergmann
(Deutschland) und Annemarie Gerg (Deutschland) drei Läuferinnen auf den
geteilten 7. Platz. Rang 10 sicherte sich Julia Mancuso aus den USA.
Platz 3: Tanja Poutiainen
Platz 4: Nicole Hosp
Platz 5: Christel Pascal
Platz 6: Kristina Koznick
Platz 7: Nicole Gius
Platz 7: Annemarie Gerg
Platz 7: Monika Bergmann
Platz 7: Julia Mancuso
Kostelic gewinnt Aspen-Slalom
Die Kroatin Janica
Kostelic krönt ihr starkes Comeback mit einem Sieg im Slalom von Aspen.
Zweite wird Anja Pärson aus Schweden vor der Finnin Tanja Poutiainen. Die
Österreicherin Nicole Hosp erreicht Platz vier.
Weitere Infos folgen im
laufe der Nacht !
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
Slalom jedoch in Park City
Anja Paerson auch im
Slalom "unschlagbar"
Sonja Nef "stürmt" auf 2. Platz
Platz 1: Anja Paerson
Platz 2: Sonja Nef
Mit einem Vorsprung von
über einer Sekunde gewinnt die Schwedin Anja Paerson auch den ersten
Weltcupslalom der Saison 2003/04. Auf dem 2. Platz folgte die Schweizerin
Sonja Nef ( Rückstand 1,14 Sekunden) vor der Österreicherin Marlies
Schild (Rückstand 1,41 Sek.). Nicht auf das Stockerl reichte es weder
für die Französin Laure Pequegnot die sich mit dem undankbaren 4. Rang
begnügen musste als auch für Martina Ertl die mit der siebtbesten
Laufzeit im zweiten Durchgang von Rang 4 auf Rang 5 abrutschte. Auf den
Plätzen 6 bis 10 folgten: Sarka Zahrobska (CZE - Platz 6), Tanja
Poutiainen (FIN - Platz 7), Nicole Gius (ITA - Platz 8), Anna Ottosson
(SWE - Platz 9) und Kristina Koznick (USA - Platz 10). Annemarie Gerg
musste sich nach einem groben Fahrfehler am Ende mit Rang 15 abfinden.
Platz 3: Marlies
Schild
Platz 4: Laure Pequegnot
Platz 5: Martina Ertl
Platz 6: Sarka Zahrobska
Der
Blick zurück - Saison 2002/03
Slalom in Aspen
Anja Pärson gewinnt
Slalom in Aspen
Die Schwedin Anja
Pärson feierte in Aspen Colorado ihren 1. Saisonsieg und verwies Janica
Kostelic aus Kroatien auf den zweiten Platz. Mit einem überragenden
zweiten Durchgang katapultierte sich Marlies Schild aus Österreich von
Platz 12 nach dem 1. Lauf auf Rang 3, was den ersten Podestplatz in der
Laufbahn der 20-jährigen bedeutete. Auf den Rängen 4 bis 7 folgen,
Nicole Hosp (AUT), Christel Pascal (FRA), Sonja Nef (SUI) und Nicole Gius
(ITA). Als beste deutsche Läuferin kam Martina Ertl auf Platz 8 ins Ziel.
Ebenfalls Weltcuppunkte konnten sich Monika Bergmann als 11. und Annemarie
Gerg als 20. sichern.
ERTL
BERGMANN
AnnemarieGERG
KOSTELIC
PAERSON
SCHILD
Der
Blick zurück - Saison 2001/02
Slalom jedoch in Copper Mountain
Copper Mountain,
22.11.2001
Laure Pequegnot
gewinnt Slalom von Cooper Mountain
Monika Bergmann auf Platz 6
Die Französin Laure
Pequegnot gewinnt den 1. Slalom der Weltcupsaison 2000/01 in Copper
Mountain. Rang 2 belegte die Österreicherin Christine Sponring vor Ihrer
Landsfrau Carina Raich. Sonja Nef, die zweite nach dem 1. Durchgang stürtzte
im Finallauf und vergab somit wichtige Weltcuppunkte. Sehr erfreulich das
Abschneiden des DSV Teams. Monika Bergmann belegte Platz 6 vor Martina
Ertl auf Rang 8. Annemarie Gerg konnte sich mit Platz 14 erneut über
Weltcuppunkte freuen, ebenso wie Stefanie Wolf auf Platz 23.
Mit dieser Leistung im technischen Bereich kann das deutsche Team
optimistisch in die Zukunft blicken.