Überraschungspodest beim Super G der
Damen in Cortina d’Ampezzo. Die knapp 25-jährige Schwedin Jessica
Lindell-Vikarby feierte auf der «Pista Olympia delle Tofane» überlegen
ihren ersten Weltcup-Sieg vor der 19-jährigen Österreicherin Anna
Fenninger und der Schweizerin Andrea Dettling.
Die siegreiche Schwedin, deren bestes
Resultat bisher ein dritter Platz im Super G in Lake Louise Anfang
Dezember 2007 war, profitierte auch von zahlreichen Ausfällen: Anja
Pärson, Maria Riesch und Emily Brydon schieden nach Stürzen aus.
Für die 19-jährigen Salzburgerin, Anna
Fenninger feierte mit dem 2. Rang ihrerseits das beste Resultat im
Weltcup. Zwischen Ihr und der Schwedin lagen am Ende 0,83 Sekunden. Auch
für die Andrea Dettling die mit einem Rückstand von 87 Hundertstel
Dritte wurde, war es der erste Stockerlplatz ihrer Karriere.
Mit Monika Dumermuth (4.), Nadja Kamer
und Lara Gut (ex-aequo 6.) sowie Fränzi Aufdenblatten (10.) fuhren 5
Schweizerinnen in die Top 10. «Nur» zu Rang 15 reichte es Fabienne Suter.
Für Cheftrainer Hugues Ansermoz
zeichnet sich ein Selektions-Problem der angenehmen Art ab. Nur vier
Schweizerinnen dürfen an der WM antreten, und sieben haben nun im
Super-G Ränge in den ersten ersten 10 aufzuweisen.
Außer der jungen Anna Fenniger hatten
die ÖSV-Damen nicht viel Grund zur Freude: Nur Andrea Fischbacher
landete als Neute noch unter den besten Zehn, Kathrin Zettel belegte
Platz elf, Elisabeth Görgl wurde Dreizehnte. Renate Götschl setzte ihre
in dieser Saison durchwachsenen Leistungen im Super G (zuvor 33. in Lake
Louise und 9. in St. Moritz) fort und wurde enttäuschende Neunzehnte.
Die im Gesamtweltcup-Führende Lindsey
Vonn konnte im Ziel gar nicht glauben, dass sie auf der Strecke fast
eine ganze Sekunde auf die Schwedin verloren hatte. Am Ende reichte es
für den 8. Rang mit dem sie sogar die Führung im Gesamtweltcup weiter
ausbaute.
Nach der relativ schwachen Vorstellung
von Vonn bot sich für Maria Riesch auf der Piste Tofana die Möglichkeit
aufzuholen. 2008 konnte Riesch das Montagsrennen gewinnen, doch dieses
Mal wollte sie zuviel und schied an der gleichen Stelle wie Paerson nach
einem Sturz aus. Das gleiche Schicksal ereilte auch die Kanadierin Emily
Brydon.
Auch die zweite DSV-Starterin blieb
ohne Punkte. Viktoria Rebensburg machte schon nach dem Start die ersten
Fehler und verpasste mit über drei Sekunden Rückstand einen Platz unter
den Besten 30.
Das letzte
Rennen - SUPER G der Damen in St. Moritz
Lara Gut gewinnt
Super G von St.
Moritz
Sensationelles Heimrennen für die
Schweizer Super-G-Fahrerinnen in St. Moritz. Die 17-jährige Lara Gut
legte bei dichtem Schneefall mit Startnummer 1 eine Fahrt hin, die von
keiner der folgenen Konkurrentinnen übertroffen werden konnte. Rang 2
sicherte sich ihre Teamkollegin Fabienne Suter (+0,63) vor der
Italienerin Nadia Fanchini.
Trotz der überlegenen Führung hütete
sich das Super-Talent, seinen Sieg zu früh zu feiern. «Ich warte bis zur
allerletzten Fahrerin, schliesslich bin ich selbst letztes Jahr mit
einer späten Startnummer noch auf das Podest gefahren.» Das schliesslich
unbegründete Zaudern hatte noch einen anderen Grund: «Man kann noch
schneller fahren, ich glaube ich hätte bei jedem Tor noch ein wenig
besser sein können», meinte die selbstkritische Teenagerin.
Die Siegerin der Superkombination des
Vortages, Anja Pärson mußte sich mit Rang 4 begnügen. Nicole Hosp
sicherte sich als Beste Österreicherin den 5. Platz.
Anja Pärson schimpfte nach ihrer
Fahrt. "Es ist so viel Schnee drinnen, sie hätten viel mehr rutschen
müssen." Und so hatte sich die Startnummer eins für ein Neuschneerennen
auch nicht als Nachteil entpuppt. "Es ist schon sehr viel Schnee in der
Piste, da hat die Anja schon recht", sagte Hosp, die nach dem zweiten
Platz in der Superkombi wieder gute Punkte machte. Gut habe ihre
Startnummer eins perfekt genutzt, "aber bei ihr war es abzusehen, dass
sie früher oder später gewinnen wird".
Nicht unzufrieden blinzelte auch
Götschl im Zielraum: "Das war ja eine Verbesserung von mehr als 20
Plätzen. Ich bin nicht weit weg vom Podest, das Licht war hier sehr
entscheidend", sagte die Steirerin, die beim Super-G in Lake Louise mit
Platz 33 ein persönliches Debakel erlebt hatte.
Die restlichen Österreicherinnen
kämpften sich mehr oder weniger ins Ziel, Anna Fenninger wurde 18.,
Silvia Berger 20., Elisabeth Görgl 22. und Andrea Fischbacher 25. Regina
Mader und Nicole Schmidhofer blieben ohne Punkte, Kathrin Zettel und
Maria Holaus schieden aus.
Im Schatten des glänzenden Schweizer
Doppelsieges durch Gut und Suter, zeigten auch die junge Andrea Dettling
(21) und die zuletzt gescholtene Fränzi Aufdenblatten hervorragende
Leistungen. Sie fuhren auf die Ränge sechs und sieben - und verloren auf
einen Podestrang nur 0,2 Sekunden.
Keinen Grund zur Freude hatten die
US-Amerikanerin Lindsey Vonn und die Deutsche Maria Riesch, die beide
ausfielen. Für Vonn war es die zweite Nullnummer in St. Moritz, denn
schon in der Superkombi am Vortag kam sie nicht ins Ziel. "Ich habe
überhaupt nichts gesehen. Es ist bitter, dass ich hier noch kein
Ergebnis habe, nun hoffe ich auf die Abfahrt am Sonntag", sagte die
24-Jährige.
Auch Viktoria Rebensburg aus Kreuth
und Nicola Schmid aus Oberstdorf kamen nicht ins Ziel. Ein weiteres
gutes Ergebnis nach ihrem vierten Platz in der Abfahrt von Lake Louise
erzielte dagegen Gina Stechert. Die Oberstdorferin fuhr mit 58,66
Sekunden auf Platz elf.
Es kann nur besser werden
Ausgerechnet Andrea Fischbacher ist vor dem Rennen erkrankt.
Wie im Vorjahr steht auch heuer in
Cortina am Montag (10.00 Uhr, live in ORF1) ein Super-G auf dem
Programm.
Hatte man 2008 das Aspen-Rennen
nachgetragen, so wird diesmal das ursprünglich für vergangenen
Donnerstag geplante, dann aber abgesagte Rennen nachgeholt.
Es ist der erst dritte Super-G dieser Saison und der vorletzte vor der
WM. Österreichs Speed-Damen haben dabei Gelegenheit, Wiedergutmachung
für die Blamage in der Abfahrt am Samstag zu betreiben.
Allerdings gab es bereits vor dem Rennen die nächste negative Nachricht.
Mit Andrea Fischbacher musste ausgerechnet die bisher beste
Super-G-Fahrerin am Sonntag wegen Grippe im Riesentorlauf passen. Das
Antreten der Salzburgerin am Montag ist deshalb ungewiss.
Am Samstag hatte im Lager der ÖSV-Damen Fassungslosigkeit über das
schlechteste Abfahrtsergebnis seit 14 Jahren geherrscht.
Nach den Rücktritten von Michaela Dorfmeister und Alexandra Meissnitzer
haben nun auch noch die aktuelle Krise von Renate Götschl sowie der
Ausfall von Maria Holaus das Team von Abfahrtscoach Jürgen Graller
schwer getroffen.
Dass die Abfahrt auch bei den ÖSV-Damen eine "Problemzone" ist, wenn
Götschl und Holaus auslassen, war schon eine Woche davor in Zauchensee
offensichtlich gewesen. Die Läuferinnen selbst waren sich nach dem
Cortina-Debakel keiner großen Fehler bewusst. Einziger Anhaltspunkt nach
den abendlichen Videoanalysen: Womöglich hatten sie die Ski am
Kurvenausgang nicht rechtzeitig freigegeben und waren allesamt zu lange
auf den Kanten geblieben.
Im Super-G sieht es zumindest auf dem Papier besser aus, obwohl auch
dort mit Nicole Hosp eine Spitzenfahrerin verletzt fehlt.
Während in der Abfahrt fünfte Plätze von Holaus und Andrea Fischbacher
bisher das höchste der Gefühle waren, hat Fischbacher als
Ex-aequo-Zweite in Lake Louise wenigstens für den einzigen Podestplatz
einer Österreicherin in den bisherigen fünf Weltcup-Speed-Rennen
gesorgt. Dass nun ausgerechnet sie von der Grippe erwischt wurde, passt
zum derzeitigen Pech.
Denn die junge Salzburgerin war in dieser Saison die bisher beständigste
ÖSV-Speed-Pilotin. "Wenn ich auch in den Gleitkurven besser werde, sind
beständig Stockerplätze drin", hatte die 23-Jährige aus Eben im Pongau
zuletzt gemeint.
Ihren bisher einzigen Weltcup-Sieg hat die Großcousine von Hermann Maier
ebenfalls in Italien und im Super-G geholt, nämlich vergangenen Winter
in Sestriere. Ihr dritter Platz beim Riesentorlauf-Saisonauftakt in
Sölden war im Rummel um den Sieg von Kathrin Zettel etwas untergegangen.
Da noch fünf Super-G zu fahren sind, ist die Situation an der Spitze
völlig offen. Die Italienerin Nadia Fanchini (Lake Louise) und der
Schweizer Jungstar Lara Gut (St. Moritz) waren die bisherigen
Saisonsiegerinnen.
Guts Teamkollegin Fabienne Suter fuhr wie Fanchini in beiden Rennen auf
das Podest und führt deshalb die Spezialwertung gemeinsam mit Fanchini
und jeweils 160 Punkten an. Fischbacher (86) ist als Fünfte beste
Österreicherin.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08 - Rennen 2:
Riesch gewinnt 2. Super G von
Cortina d’Ampezzo
Der Sieg beim zweiten Super G der Damen in Cortina
d’Ampezzo geht in einer Zeit von 1:25,73 Minuten an die Deutsche Maria
Riesch. Überfällig war der erste Sieg in diesem Winter allerdings
längst, zumal nach ihren vier Platzierungen unter den ersten drei in
drei verschiedenen Disziplinen. Insgesamt war es der fünfte
Weltcupsieg für Riesch, der zweite in dieser Disziplin.
Der 23-jährigen Partenkirchenerin gelang auf der
„Olympia delle Tofane“ ein Toplauf, nachdem es in der gleichen Disziplin
am Vortag nur zu Platz 18 gereicht hatte. Denkbar knapp um 4 Hundertstel
Sekunden geschlagen folgt auf Rang 2 die Steirerin Elisabeth Görgl vor
der Österreichischen „Speedqueen“ Renate Götschl, die sich über den
bereits 22. Podestplatz in Cortina freuen durfte.
Mit ihrem 4. Platz und einem Rückstand von 1.
Hundertstel Sekunde auf das Podium macht die US Amerikanerin Lindsey
Vonn den Kampf um den Gesamt Weltcup wieder spannend. Die
Weltcupführende Nicole Hosp schied ebenso aus wie die Vortagessiegerin
Maria Holaus.
Fabienne Suter war als Achte wiederum beste
Schweizerin. Auch die 21-jährige Schwyzerin Nadja Kamer, im ersten
Super-G auf Platz 25, gewann mit Rang 22 zum zweiten Mal Weltcup-Punkte.
Die arrivierten Schweizerinnen enttäuschten dagegen erneut. Martina
Schild und Fränzi Aufdenblatten mussten sich mit den Rängen 15 und 17
bescheiden, Nadia Styger schied aus.
Die Deutsche Gina Stechert zeigte einen aggressiven
Lauf. Allerdings machte sie einige Fehler, am Ende hatte die 20-Jährige
1.29 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit, konnte aber als 19. noch
einige Weltcup-Punkte sammeln. Viktoria Rebensburg wurde 32., Kathrin
Hölzl 40.
Mit ihrem heutigen Sieg übernahm Maria Riesch die
Führung im Super G Weltcup. Im Gesamtweltcup blieb Hosp voran,
allerdings machten Lindsay Vonn als Vierte, Julia Mancuso als Sechste
und Riesch einiges an Boden gut.
1. Maria Riesch GER 1:25,73
2. Elisabeth Görgl AUT 1:25,77
3. Renate Götschl AUT 1:25,93
4. Lindsey Vonn USA 1:25,94
5. Britt Janyk CAN 1:26,14
6. Julia Mancuso USA 1:26,19
7. Tina Maze SLO 1:26,22
8. Fabienne Suter SUI 1:26,41
9. Marlies Schild AUT 1:26,43
10. Andrea Fischbacher AUT 1:26,57
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08 - Rennen 1:
Holaus gewinnt Super G in Cortina
d’Ampezzo
Sensationssieg beim Super-G von Cortina d'Ampezzo !
Die 24-jährige Österreicherin Maria Holaus holte sich im "Wohnzimmer"
von Renate Götschl ihren ersten Weltcup-Sieg. Die Tirolerin nutze mit
der Startnummer 1 die optimalen Vorraussetzungen und lies sich auf der
„Olympia delle Tofane“ nicht mehr vom obersten Podestplatz verdrängen.
"Eine bessere Nummer hätte ich heute nicht haben können", strahlte die
Siegerin, die vor dem Start so nervös war, "dass ich 22-mal auf dem Klo
war!" Der Sieg mache sie sehr stolz, sagte Holaus.
In einer Zeit von 1:24,63 verwies sie die
Vorjahressiegerin Julia Mancuso (+ 0,23 sec) aus den USA auf Rang zwei.
Ihre Teamkollegin Nicole Hosp (+ 0,28) komplettiert als Dritte das
Stockerl und konnte mit ihrem fünften Podestplatz der Saison ihre
Führung im Gesamtweltcup ausbauen.
Topfavoritin Lindsey Vonn (+ 0,30) und "Hausherrin"
Renate Götschl (+ 0,42) die im Zielhang einen möglichen Podestplast
verspielte, mußten sich mit den Rängen 5 und 7 zufrieden geben.
Alexandra Meissnitzer belegte wenige Woche nach ihrem Horrorsturz in
Aspen Platz zehn.
Einen Tag nach dem enttäuschenden Abschneiden in
der Abfahrt zählten die Schweizerinnen erneut zu den Geschlagenen.
Zufrieden durfte einzig Fabienne Suter sein, die mit Rang 11 nahe an ihr
Bestergebnis herankam. Trotzdem: «Beste Schweizerin zu sein ist ein
schwacher Trost», urteilte Suter. Einen Hundertstel langsamer als ihre
Teamkameradin war Fränzi Aufdenblatten. Platz 12 entspricht allerdings
nicht den Vorstellungen der Walliserin. Martina Schild (17.), die
Siegerin des ersten Super-G der Saison in Lake Louise (CAN), Monika
Dummermuth (19.) und Nadia Styger (22.) komplettieren die Schweizer
Klassierungen im Mittelfeld.
Die Deutsche Maria Riesch war 0,97 Sekunden
langsamer als Holaus und verpasste als 18. eine Top Platzierung. Als
Dritte des Gesamt-Weltcup-Klassements verlor die Partenkirchenerin Boden
auf Nicole Hosp.
1. Maria Holaus AUT 1:24,63
2. Julia Mancuso USA 1:24,86
3. Nicole Hosp AUT 1:24,91
4. Emily Brydon CAN 1:24,92
5. Lindsey Vonn USA 1:24,93
6. Britt Janyk CAN 1:24,94
7. Renate Götschl AUT 1:25,05
8. Carolina Ruiz Castillo ESP 1:25,11
9. Jessica Lindell-Vikarby SWE 1:25,28
10. Alexandra Meissnitzer AUT 1:25,34
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07: Mancuso gewinnt
Super G von Cortina
Nach dreieinhalb Stunden Wartezeit wegen Regens hatte
sich der Damen-Super-G in Cortina d'Ampezzo am Freitagnachmittag
schließlich zu einem Länderkampf Österreich - USA entwickelt. Die Ski
vorne hatte am Ende Julia Mancuso, die ihren dritten Weltcup-Erfolg
feierte, den ersten in der Heimat ihrer Vorfahren, nachdem sie
vergangenen Februar in Italien schon überraschend Olympiasiegerin
geworden war. Die US Amerikanerin gewann den Super G der Damen in
Cortina d’Ampezzo und verhinderte damit den 10. Sieg der „Miss Cortina“
Renate Götschl die Dritte wurde. Der "Speed-Queen" blieb zwar der zehnte
Sieg unter der Tofana und nach Siegen in Lake Louise und auf der
Reiteralm der Super-G-Saison-Hattrick versagt, zum 20. Podestplatz in
ihrem "Wohnzimmer" reichte es aber. Rang 2 auf dem „Stockerl“ sicherte
sich mit einem Rückstand von 33 Hundertstel Sekunden die Österreicherin
Nicole Hosp. Der geteilte 4 Platz geht an das US-Girl Lindsey C. Kildow
und Andrea Fischbacher aus dem Team Austria. Auf Rang 6 plazierte sich
Anja Pärson aus Schweden gefolgt von Silvia Berger (AUT -7) den beiden
zeitgleichen Läuferinnen Nadia Fanchini (ITA-8) und Jessica
Lindell-Vikarby (SWE-8) sowie der zehntplazierten Petra Haltmayr aus
Deutschland, die mit diesem Ergebnis die WM Qualifikation schaffte. Auch
die DSV Rennfahrerin Maria Riesch zeigte aufsteigende Form und belegte
den 14. Rang. Martina Schild, die schon beim letzten Super-G auf der
Reiteralm die Beste Schweizerin gewesen war, als sie mit ihrem 3. Platz
einen siebenfachen Austria-Triumph verhinderte, büsste als Elfte 1,01
Sekunden ein. Fränzi Aufdenblatten als 16. und Sylviane Berthod als 18.
rundeten die mässige Schweizer Bilanz ab.
1. Julia Mancuso - 1:16.25
2. Nicole Hosp - 1:16.58
3. Renate Götschl - 1:16.59
4. Andrea Fischbacher - 1:16.64
4. Lindsey Kildow - 1:16.64
6. Anja Pärson - 1:16.95
7. Silvia Berger - 1:17.12
SAISON
2005/06 - SUPER G DER DAMEN
Anja Pärson gewinnt Super G von
Cortina
Die Schwedin Anja Pärson gewinnt den Super G der
Damen in Cortina d’Ampezzo vor den beiden US Amerikanerinnen Julia Mancuso
(+0,34 Sek.) und Lindsey C. Kildow (+0,78). Auf dem 4 Rang folgt die
Kroatin Janica Kostelic (+1,02) gefolgt von der überraschten starken
30-Jährigen Petra Haltmayr (+1,09) aus Deutschland. Ihre Teamkollegin
Martina Ertl-Renz belegte mit 1,94 Sekunden Rückstand Rang 17. Starke
Schneefälle hatten für einen verspäteten Rennbeginn gesorgt. Den
Organisatoren gelang es trotzdem nicht, den gesamten Schnee aus der Piste
zu räumen. Wer nur ein wenig von der Ideallinie abkam, landete im
"Tiefschnee". Auch schlechte Sicht machte den Läuferinnen zu schaffen. Die
ÖSV-Damen schaffen erstmals seit Dezember 2004 keinen Podestplatz in
dieser Disziplin. Als Beste Österreicherin qualifiziert sich Alexandra
Meissnitzer (+1,28) auf dem 8 Rang und holt im Super-G-Weltcup auf Michael
Dorfmeister, die nur 10. wird, auf. In der morgigen Abfahrt wird "Meissi"
aber passen. "In Anbetracht der Tatsache, dass ich im Moment wegen meiner
Knieverletzung nicht hundertprozentig fit bin, kann ich mit diesem Platz
schon zufrieden sein", meinte Meissnitzer. "Doch es wäre schöner gewesen,
wenn eine von uns aufs Podest gekommen wäre." Renate Götschl belegt auf
ihrer "Hausstrecke" Rang 8. "Es war ein schwieriges Rennen, in dem ich
manchmal zu weit von der Linie weg war. Vor allem unten habe ich verloren,
sonst wäre es sich mit dem Podest vielleicht noch ausgegangen",
analysierte Götschl, die für die Abfahrt am Samstag auf ihrer
Lieblingsstrecke nun ein besseres Ergebnis erhofft. Nadia Styger musste
sich als schnellste Schweizerin mit dem 14. Platz begnügen. Im
Gesamtweltcup führt weiter die Kroatin Janica Kostelic, die nach Rang vier
auf der Tofana nun schon 238 Punkte vor Dorfmeister liegt.
Titelverteidigerin Pärson hat als Drittplatzierte 307 Zähler Rückstand auf
Kostelic. Die Top 10 Rennfahrerinnen beim Super G der Damen in Cortina
d’Ampezzo: 1. Anja Pärson (SWE) 1:16,75. 2. Julia Mancuso (USA) 0,34
zurück. 3. Lindsey Kildow (USA) 0,78. 4. Janica Kostelic (CRO) 1,02. 5.
Petra Haltmayr (GER) 1,09. 6. Carole Montillet-Carles (FRA) 1,27. 7.
Alexandra Meissnitzer (AUT) 1,28. 8. Renate Götschl (AUT) 1,33. 9. Tina
Maze (SLO) 1,34. 10. Silvia Berger (AUT) und Michaela Dorfmeister (AUT)
1,44.
SAISON
2004/05 - SUPER G DER DAMEN Götschl,
wer sonst ? Die Cortina-Königin schlägt wieder zu !
Renate
Götschl rast in Cortina d Ampezzo von einem Sieg zum nächsten. Die
Steierin gewinnt auch den zweiten Super G von Cortina d Ampezzo in einer
Zeit von 1:13,98 und feiert damit den insgesamt siebten Weltcup-Triumph
auf der Olympia della Tofane. 0,08 Sekunden dahinter platziert sich die
US-Amerikanerin Lindsey Kildow. Die 24-jährige Österreicherin Silvia
Berger belegt einen ausgezeichneten dritten Rang. Mit Alexandra
Meissnitzer als Sechste schaffen insgesamt drei ÖSV-Damen den Sprung
unter die Top Ten. Katja Wirth wird 12. und Michaela Dorfmeister muss sich
mit Platz 14 begnügen. Martina Ertl kam als beste Deutsche mit 87
Hundertstelsekunden Rückstand als Siebte ins Ziel. Hilde Gerg wurde
Neunte (+ 1,01) und Petra Haltmayer landete auf dem 22. Platz ( + 1,64).
Der größten Schweizer Super-G-Schlappe überhaupt folgte zwei Tage
später eine nur unwesentliche Steigerung. Fränzi Aufdenblatten war
diesmal die beste ihres Teams, aber mit 1,54 Sekunden reichte es lediglich
zum 21. Platz. Im Super G-Weltcup wechselt die Führung neuerlich! Renate
Götschl zieht ihrer Teamkollegin Dorfmeister das Rote Trikot aus und
führt nun 19 Punkte vor Lindsey Kildow. Hilde Gerg, als Führende nach
Cortina gekommen, liegt nur noch auf Rang vier. Auch im Gesamtweltcup
macht schiebt sich die steierische Speed-Queen auf Rang vier vor, nur noch
88 Punkte hinter Leaderin Poutiainen. Bereits morgen, bei der 1. Abfahrt
in Cortina kann Renate Götschl diesen Abstand weiter verkürzen. Die Top
10 Rennläuferinnen beim 2. SUPER G der Damen in Cortina: 1. Renate
Götschl (AUT) 1:13,98. 2. Lindsey Kildow (USA) 0,08 zurück. 3. Silvia
Berger (AUT) 0,73. 4. Carole Montillet-Carles (FRA) 0,79. 5. Ingrid
Jacquemod (FRA) 0,81. 6. Alexandra Meissnitzer (AUT) 0,86. 7. Martina Ertl
(GER) 0,87. 8. Karen Putzer (ITA) 0,96. 9. Hilde Gerg (GER) 1,01. 10.
Janica Kostelic (CRO) 1,02.
1. Renate
Götschl
2. Lindsey Kildow
3. Silvia
Berger
4. Carole Montillet-Carles
5. Ingrid
Jacquemod
6. Alexandra Meissnitzer
7. Martina Ertl
8. Karen Putzer
Der 1.SUPER G in Cortina - Rennen vom Mittwoch Renate
Götschl ist die "Königin von Cortina"
Renate Götschl feierte
auf der Tofana-Piste ihren ersten Saisonsieg. Kein Wunder das es gerade
hier mit dem Sprung auf den obersten Podestplatz klappte. Sechs
Weltcupsiege, sieben Mal Zweite und einmal Dritte - so die sensationelle
Bilanz der österreichischen "Speed Queen" in ihrem
"Wohnzimmer" ins Cortina d'Ampezzo. Auf dem zweiten Rang folgt
etwas überraschend die Gesamtweltcupsiegerin der letzten Saison Anja
Pärson aus Schweden, die sich in den Speed Disziplinen immer wohler
fühlt und sich bei einem Super G noch nie so weit vorne platzieren
konnte. Erleichterung bei Martina Ertl die in Cortina, nach nicht
optimalen Saisonverlauf, als Dritte erstmals in dieser Saison den Sprung
auf das "Treppchen" schaffte. Auf Rang 4 folgt Lindsey C. Kildow
die das "Stockerl" nur um 7/100 Sekunden verfehlte. Im
Windschatten der Speed-Queen ein starkes ÖSV-Team: Michaela Dorfmeister
wird Fünfte, dahinter folgen Elisabeth Görgl (6.), Silvia Berger (7.)
und Andrea Fischbacher (8). Platz 9 geht an die Kanadierin Emily Brydon
vor der sechsten Österreicherin unter den Top 10 Alexandra Meissnitzer.
Hilde Gerg, als Führende im Super G Weltcup angetreten, musste sich nach
einem verpatzten Lauf am Ende mit den 17. Platz zufrieden geben. Noch
schlimmer erwischte es gar Maria Riesch. Die 20-Jährige stürzte nach 25
Fahrsekunden schwer und blieb lange Zeit liegen. Danach fuhr sie aber mit
Schürfwunden im Gesicht ins Ziel. Das schmerzende Knie wurde in einer
Klinik untersucht. Eine genaue Diagnose folgt im Laufe des Tages. Auf die
weiteren DSV Rennläuferinnen blieben hinter den Erwartungen: Petra
Haltmayr wurde nach fehlerhafter Fahrt 20. Stefanie Stemmer kam auf den
50. Rang und Isabelle Huber sowie Regina Häusl verpassten jeweils ein Tor
und schieden aus. Eine ganz bittere Niederlage kassierten die
Schweizerinnen, die mit Nadia Styger ihre beste Fahrerin auf den 28. Platz
brachten. Die restlichen sechs Athletinnen aus dem Team von Marie-Theres
Nadig blieben ohne Weltcuppunkte. Im Gesamt Weltcup bleibt Tanja
Poutiainen vorne. Erste Verfolgerin ist nun wieder Anja Pärson, die heute
überraschend viele Punkte sammelt. Der Kampf um die kleine Super G
Weltcupkugel wird immer spannender! Michaela Dorfmeister zog Hilde Gerg
heute das rote Leader-Trikot aus - führt nun 5 Punkte vor Lindsey Kildow
und auch Renate Götschl mischt mit dem heutigen Sieg wieder ganz vorne
mit! Das war der Auftakt der Cortina-Woche. Für das ÖSV-Team höchst
erfolgreich mit einem Sieg und insgesamt fünf ÖSV Läuferinnen in den
Top acht - für das deutsche Team etwas durchwachsen und für das Swiss
Team enttäuschend. Den nächste Wettbewerb gibt's schon am Freitag mit
einem weiteren Super G Rennen auf der "Olympia delle Tofane". Die
Top 10 beim 1.Super G in Cortina d'Ampezzo - Mittwoch: 1. Renate Götschl
(AUT) 1:15,57. 2. Anja Pärson (SWE) 0,22 zurück. 3. Martina Ertl (GER)
0,45. 4. Lindsey Kildow (USA) 0,52. 5. Michaela Dorfmeister (AUT) 0,60. 6.
Elisabeth Görgl (AUT) 0,63. 7. Silvia Berger (AUT) 0,75. 8. Andrea
Fischbacher (AUT) 0,79. 9. Emily Brydon (CAN) 0,81. 10. Alexandra
Meissnitzer (AUT) 0,85.
1. Renate Götschl
2. Anja Pärson
3. Martina Ertl
4. Lindsey Kildow
5. Michaela Dorfmeister
6. Elisabeth Görgl
7. Silvia Berger
Saisonende: Maria Riesch
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
2.Super G in Cortina d'Ampezzo
Götschl verhindert
deutschen Doppelsieg
Platz 1: Renate Götschl
Platz 2: Martina Ertl
Vorgestern noch von der
Tofana "aufgesaugt" schlägt Renate Götschl (AUT 1.10,59) heute
eindrucksvoll zurück und holt für Österreich die Kastanien aus dem
Feuer (bis zu Götschls Start war Meissnitzer als 8. beste
Österreicherin). Auf der schnellen und harten Piste trumpften aber auch
die Damen des DSV stark auf: auf den Plätzen 2 und 3 Martina Ertl (+0.33)
und Hilde Gerg (+ 0.43). Mit einer wieder sehr guten Leistung rundet Maria
Riesch (GER 1.11,53) das tolle Mannschaftsergebnis ab. Die besten 10 im
Überblick: 1. Renate Götschl (AUT 1.10,59), 2. Martina Ertl (GER
1.10,92), 3. Hilde Gerg (GER 1.11,02), 4. Carole Montillet (FRA 1.11,10),
5. Fränzi Aufdenblatten (SUI 1.11,43), 6. Melanie Suchet (FRA 1.11,45),
7. Maria Riesch (GER 1.11,53), 8. Alexandra Meissnitzer (AUT 1.11,71), 9.
Kirsten L. Clark (USA 1.11,77) und 10. Nadja Styger (SUI 1.11,89).
Platz 3: Hilde Gerg
Platz 4: Carole Montillet
Platz 5: Fränzi Aufdenblatten
Platz 6: Melanie Suchet
Platz 7: Maria Riesch
Platz 8: Alexandra Meisnitzer
Platz 9: Kirsten L. Clark
Platz 10: Nadia Styger
Der
Blick zurück - Saison 2003/04
1.Super G in Cortina d'Ampezzo
Sensations-Sieg für
Genevieve Simar
Erfreuliches Ergebnis für den DSV: Riesch auf Platz 2. - Hilde Gerg 3.
Platz 1: Genevieve Simar
Platz 2: Maria Riesch
Der in Cortina d'Ampezzo
nachgetragene SUPER G von St. Moritz endete mit einer mehr oder weniger
großen Überraschung. Die Kanadierin Genevieve Simar meisterte die Tofane
in einer Zeit von 1:13.05 Minuten und verwies die beiden DSV
Rennläuferinnen Maria Riesch (Rückstand - +0.65 Sekunden) und Hilde Gerg
(Rückstand - +0.65 Sekunden) auf die Podiumsplätze zwei und drei ! Für
Simard ist es der erste Weltcupsieg in ihrer Karriere! Hilde Gerg
übernimm mit ihrem dritten Platz die Führung im Super-G-Weltcup! Das
Rennen wurde bereits auf den ersten 30 Fahrsekunden entschieden. Die
Top-Läuferinnen wie Renate Götschl und Hilde Gerg verloren hier
teilweise eine Sekunde - und das ohne sichtbaren Fehler! Die weiteren
Platzierungen in den Top 10: Caroline Lalive ( USA - +0.85 - Platz 4),
Carole Montillet (FRA -+1.09 - Platz 5), Nadia Styger (SUI - +1.16 - Platz
6), Renate Götschl (AUT - +1.29 - Platz 7), Katja Wirth ( AUT - +1.29 -
zeitgleich Platz 7), Daniela Ceccarelli (ITA - +1.32 - Platz 9) und die
beiden zeitgleichen Melanie Suchet ( FRA - +1.37) sowie Julia Mancuso (USA
+1.37) auf dem 10. Platz.
Platz 3: Hilde Gerg
Platz 4: Caroline Lalive ( USA)
BLICK
ZURÜCK SAISON 2002/03
1.SUPER G am Mittwoch
Montillet gewinn den 1. Super G von Cortina d'Ampezzo.
Die französische
Olympiasiegerin Carole Montillet gewann am Mittwoch den 1. Super G von
Cortina d'Ampezzo. Dieser Super G wurde als Ersatz für die zurückgegebenen
Rennen von Garmisch Partenkirchen, bei strahlenden Sonnenschein in den
Dolomiten ausgetragen. Renate Götschl sicherte sich den 2. Platz vor der
deutschen Hilde Gerg. Götschl sowie auch Gerg waren überglücklich, dass
beide nach ihren Verletzungen wieder den Anschluss an die Weltspitze
gefunden haben. Auf den 4 Platz folgte überraschend die Schweizerin
Tamara Müller, die im Zielraum nur so von Selbstvertrauen strotzte:
"Natürlich will ich nach diesem Ergebnis mit zur WM".
SUPER G DER DAMEN
IN CORTINA
Platz 1: Carole
Montillet
Platz 2: Renate Götschl
Platz 3: Hilde Gerg
Platz 5: Alexandra Meissnitzer
Platz 6: Melanie Turgeon
Platz 18: Martina Ertl
Platz 23: Eveline Rohregger
BLICK
ZURÜCK SAISON 2002/03
2.SUPER G am Freitag
Götschl gewinnt Super G von Cortina d'Ampezzo.
Die Österreicherin
Renate Götschl gewann mit einem Vorsprung von 26 Hundertstel Sekunden,
vor Ihrer Landsfrau Alexandra Meissnitzer sowie der Kanadierin Melanie
Turgeon den Super G von Cortina d'Ampezzo. Auf den Rängen 4 bis 6 folgten
Karen Putzer (ITA), Janica Kostelic (CRO) und als beste DSV Läuferin
Hilde Gerg als Sechste ( Rückstand 0,7 Sek). Die weiteren Platzierungen
in den Top 10: Daniela Ceccarelli (ITA - 7.), Jonna Mendes (USA - 8.),
Carole Montillet (FRA - 9.) und Caroline Lalive (USA - 10.). Auch für
Maria Riesch gab es nach dem Rennen einen Grund zum Feiern - Platz 11 und
damit beste Platzierung im Super G in ihrer noch jungen Laufbahn. Die
weiteren Platzierungen der deutschen Läuferinnen: Martin Ertl (21.) -
Isabelle Huber (25.) Sibylle Brauner (38.) und Petra Haltmayr (50.).
Platz 1: Renate Götschl
Platz 2: Alexandra Meissnitzer
Platz 3: Melanie Turgeon
Platz 11: Maria Riesch
Cortina d'Ampezzo,
25.01.2002
BLICK
ZURÜCK SAISON 2001/02
Hilde Gerg gewinnt Super G von Cortina d'Ampezzo
Renate Götschl um 1. Hunderstel Sekunde geschlagen
Götschl (AUT) - H. Gerg
(D) - Meisnitzer (AUT)
Strahlender
Sonnenschein in Cortina d'Ampezzo. Nur eine einzige strahlte, nach ihrem
Super G Sieg noch mehr - Hilde Gerg. Mit einem hauchdünnen Vorsprung von
1. Hundertstel Sekunde, vor der Österreicherin Renate Götschl, holte
sich die sympathische Lenggrieserin ihren zweiten SUPER G Sieg der Saison
2001/02. Den dritten Platz sicherte sich Alexandra Meisnitzer (AUT). Auf
den vierten Rang fuhr die wieder erstarkte Janica Kostelic aus Kroatien.
Auf den Rängen 5 bis 7 folgen: Daniela Ceccarelli (I), Corinne Rey Bellet
(SUI) und Karen Putzer (I). Petra Haltmayr konnte sich mit Rang 26 noch 5
Weltcuppunkte gutschreiben. Nicht zufrieden mit ihrer Leistung und Platz
32 zeigte sich Regina Häusl sowie Isabelle Huber die sich mit Rang 42
begnügen musste.