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Erster Sieg für Carlo Janka in Val d´Isere

Carlo Janka feiert seinen ersten Weltcupsieg. Er kommt mit dem schwierigen Hang und der engen Kurssetzung am besten zurecht und fährt mit 2:22,73 an die Spitze der Riesentorlaufelite. Janka „Ich hab natürlich nicht mit dem Sieg gerechnet. Ich hab schon auf ein gutes Resultat gehofft, dass es so weit nach vorne geht, hätte ich nicht gedacht. Der Hang liegt mir sicher, auch die Kurssetzung ist mir entgegen gekommen.“. Auch im Gesamtweltcup macht er einen großen Sprung nach vorne.

Auf Platz 2 ein sichtlich zufriedener Massimiliano Blardone. Mit Rückstand von 0,20 Sekunden empfiehlt auch er sich für die WM-Saison.

In die Geschichtsbücher wird der Franzose Gauthier De Tessieres eingehen. Er startet als erster in den zweiten Durchgang, kann die frische Piste und hellere Lichtverhältnisse perfekt nutzen und fährt auf das Podest. Sein Rückstand 0,44 Sekunden.

Weltcupleader Aksel Svindal (NOR +0,46) baut mit Platz 4 seinen Vorsprung auf Verfolger Raich vor dem morgigen Slalom komfortabel aus.

Didier Cuche (+0,52) wird auf Platz 5 der zweitbeste Schweizer. Er spielt Routine, Kraft und Spritzigkeit aus und hält sich auch nach dem zweiten Lauf noch im Spitzenfeld. Er übernimmt sogar das rote Trikot des Riesentorlaufweltcupführenden.

Halbzeitleader Manfred Mölgg (ITA + 0,58)verliert das Familienduell des heutigen Tages. Er wird nach einigen Unsicherheiten auf Platz 6 zurückgereicht. Dennoch zeigt er heute, dass seine Form in Europa zurückkommt und Platz 2 von Schwester Manuela bei den Damen tröstet vielleich auch.

7. wird Markus Larsson (SWE +0,64), der in der heurigen Saison bislang nicht nur im Slalom, sondern auch im RTL und im Super-G aufsteigende Form zeigt.

Erst auf Platz 8 und 9 finden wir die besten Österreicher: Newcomer Philipp Schörghofer (+ 1,05) und Routinier Hannes Reichelt (+1,07). Schörghofer ist mit seiner Leistung sehr zufrieden „Ich habe mich auf dem WM-Hang sehr gut präsentiert ….“ Auf Platz 11 der nächste Youngstar Marcel Hirscher (+1,31), Platz 14 für Stephan Görgl (+1,80) und 17. Romed Baumann (+1,96)

Auch Ivica Kostelic (CRO + 1,30) kommt mit dem Bedingungen in Val d´Isere gut zurecht und wird Zehnter.

Bode Miller wird nur 24. Er laboriert seit seinem Sturz in Beaver Creek an einem Bänderproblem und fährt mit Schmerzen.

Nach der gestrigen Superkombi sahen wir auch heute wieder ein schwieriges Rennen mit vielen Ausfällen. Wir dürfen gespannt sein, was die Kurssetzer beim morgigen Slalom in das steile Gelände zaubern und welche Läufer damit am besten zurecht kommen

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Carlo Janka SUI 2:22,73


2. Massimiliano Blardone ITA 2:22,93


3. Gauthier de Tessieres FRA 2:23,17


4. Aksel Lund Svindal NOR 2:23,19


5. Didier Cuche SUI 2:23,25


6. Manfred Mölgg ITA 2:23,31


7. Markus Larsson SWE 2:23,37


8. Philipp Schörghofer AUT 2:23,78


9. Hannes Reichelt AUT 2:23,80


10. Ivica Kostelic CRO 2:24,03


ENDSTAND Riesenslalom der Herren in Val d'Isere - Hier klicken

Manfred Mölgg führt beim RTL in Val D`Isere

Manfred Mölgg (ITA) kann seine gute Startnummer 2 und die anspruchsvolle Kurssetzung des italienischen Trainers nutzen, um beim RTL auf dem WM-Hang von Val D´Isere zwischenzeitlich auf das Siegespodest zurück zu kehren. Er führt mit einer Zeit von 1.11,35. Mölgg konnte in der laufenden Saison bislang nicht an die Leistungen des Vorjahres anschließen. Umso wichtiger seine Halbzeitführung heute hier in Val d´Isere, wo in wenigen Wochen um WM-Medaillen gekämpft wird.

15 Hundertstel dahinter der Weltcupleader Aksel Svindal (NOR). Er kann seine Führung heute weiter ausbauen, nachdem Verfolger Nummer 1 – Benjamin Raich – nach bester oberer Zwischenzeit ausfällt.

Dritter wieder ein Italiener – Massimiliano Blardone. Sein Rückstand 0,23 Sekunden.

Sensationell auf Platz 4 mit Startnummer 22 rast wieder einmal der junge Schweizer Carlo Janka. Mit dieser Nummer ist seine Leistung umso höher einzuschätzen. Von ihm darf man im zweiten Durchgang noch einiges erwarten. Seine erfahreneren Teamkollegen werden sich langsam aber sicher im Kampf um die WM-Tickets warm anziehen müssen. Janka punktet nicht nur mit Mut, Technik und Spritzigkeit – er fällt auch mit Beständigkeit auf.

Bester Österreicher ist Hannes Reichelt auf Platz 5. Er liegt bereits 0,85 zurück und ab ihm werden die Zeitrückstände groß. Es wird an Reichelt liegen, die Ehre der Österreicher aufrecht zu halten – der nächste liegt mit Romed Baumann erst auf Platz 13.

Auf den Plätzen 6 und 7 liegen die Schweizer Marc Berthod (+0,90) und Didier Cuche (+ 1,03). Mit durchwachsenen Läufen – schlechter Mittelteil, guter Schlusshang – können sich die beiden gemeinsam im Janka in den Top Ten platzieren. Didier Defago (+1,46) auf Platz 11 unterstreicht die mannschaftliche Schweizer Konstanz

Bevor Jean-Baptiste Grange ins Rennen geht, sieht man die Arbeiter an der Piste rutschen und schaufeln, um die vielen Schläge auszubessern und der Lokalmatador nützt die Anstrengungen und fährt mit Startnummer 17 auf Platz 8. Einige Unsicherheiten im unteren Teil verhindern eine noch bessere Platzierung. Seine Technik und Spritzigkeit lassen aber auf eine Aufholjagd schließen.

Platz 10 teilen sich der Amerikaner Ted Ligety und Ivica Kostelic mit einem Rückstand von 1,45 Sekunden.

Bode Miller scheidet nicht aus. Ein grober Fehler im oberen Teil kostet viel Zeit und er liegt mit 1,72 Sek. Rückstand auf Platz 14. Man möchte sagen, da ist nicht mehr viel drin, aber Bode ist immer für Überraschungen gut.

Völlig enttäuscht hat heute der Schweizer Gesamtweltcupanwärter Daniel Albrecht. Man hatte den Eindruck, dass bei seiner Fahrt einfach gar nichts passt. Vielleicht waren es Abstimmungsprobleme. Vielleicht kann er im zweiten Lauf zulegen.

Stimmen zum Rennen

Aksel Svindal
Ich hätte mehr Gas geben können. Aber wenn ich die anderen sehen, dann ist es sehr leicht, hier Fehler zu machen. Es schaut für den 2. Durchgang sehr gut aus

Benjamin Raich
Ich hab ein bisserl Druck gehabt am Innenski, es hat mich ausgehebelt und der Überschlag war schon da. Natürlich ist es ein bisserl ein Fahrfehler. Ich bin froh, dass es relativ glimpflich ausgegangen ist. Ich spüre schon ein bisserl das Schienbein. Man muss ans Limit gehen, dann können solche Dinge passieren.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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Zwischenstand Riesenslalom der Herren in Val d'Isere - Hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 13.12.2008 - 10.15 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA)
3. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 13.12.2008 - 10.25 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA)
3. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 13.12.2008 - 10.30 Uhr - ARD
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3. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

LIVE: Samstag, 13.12.2008 - 10.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Val d'Isère (FRA)
3. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

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3. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang

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3. Riesenslalom der Herren: 2. Durchgang




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Das letzte Rennen - Riesenslalom der Herren in Beaver Creek
Raich gewinnt Riesenslalom in Beaver Creek

Benjamin Raich rettete im Riesentorlauf von Beaver Creek die Ehre der Österreicher – und wie!! Er gewann den Riesentorlauf von Beaver Creek mit der zweitbesten Laufzeit im Finaldurchgang. Der Hauch von nur einer Hundertstel Sekunde bringt dem Tiroler nach fast einem Jahr den ersten Sieg vor dem Halbzeitführenden Ted Ligety aus Amerika.

„Nach dem ersten Durchgang und 1. Sekunde Rückstand war es natürlich sehr schwierig. Aber es kann natürlich immer was passieren. Nachdem Ligety eine halbe Sekunde vorne war bei der letzten Zwischenzeit hab ich mir gedacht es schaut nicht gut aus für mich, das wird sich nicht mehr ausgehen. Ich hab voll gehen lassen ich hab einfach echt probiert alles am Limit zu fahren und vor allem im unteren Teil ist mir das im Gegenteil zum 1. Lauf sehr gut gelungen.“

Ligety konnte somit sein Heimrennen nicht für sich entscheiden. Er war im 2. Durchgang oft zu direkt auf dem Weg und verspielte seinen eigentlich recht großen Vorsprung von 1,05 Sekunden auf den Österreicher.

Aksel Lund Svindal fuhr auf Rang 3 (+0,10 Sek) – man kann ihn mit den beiden Siegen in Abfahrt und Super G und dem heutigen 3. Platz getrost „Mr. Beaver Creek 2008“ nennen. Der Norweger nimmt 260 Weltcuppunkte aus Amerika mit nach Europa.

Platz 4 ging mit einem Rückstand von 0,15 Sekunden an Svindals Teamkollegen Kjetil Jansrud, der sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Platz 13 vorschob.

Fünfter wurde als bester Italiener Davide Simoncelli (+0,31 Sek), der seinen im 1. Lauf noch besseren Teamkollegen Massimiliano Blardone (12. +1,44 Sek) und Manfred Mölgg (20. +2,49 Sek) weit hinter sich ließ.

Rang 6 und 7 belegten die Schweizer Didier Cuche (+0,58 Sek) und Didier Defago (+0,75 Sek). Die Schweizer Daniel Albrecht (Sieger des Riesentorlaufes von Sölden) und Marc Berthod schieden im 2. Lauf aus.

Platz 9 teilten sich Carlo Janka, ebenfalls aus der Schweiz und Jean-Baptiste Grange aus Frankreich mit 1,21 Sekunden Rückstand. Grange bewies mit diesem Rennen, dass er nicht nur im Slalom zu den besten Rennläufern zählt.

Bode Miller wurde seine riskante Fahrweise wieder einmal zum Verhängnis, nach einigen bereits sehr gefährlichen Situationen im oberen Teil, rutschte er im unteren, steileren Teil der Strecke weg und konnte sich nicht mehr ins nächste Tor retten.

Wenn die Österreicher Benjamin Raich nicht hätten …
Erst auf Platz 14 landete der zweitbeste ÖSV-Läufer Romed Baumann (+1,90 Sek), 15. wurde Marcel Hirscher (+1,94 Sek) und 16. Stepahn Görgl (+2,16 Sek).

Neben Albrecht und Berthod schieden im zweiten Lauf auch noch Sandell (FIN) und Gruber (AUT) so wie schon erwähnt Bode Miller aus.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler

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1. Benjamin Raich AUT 2:24,61


2. Ted Ligety USA 2:24,62


3. Aksel Lund Svindal NOR 2:24,71


4. Kjetil Jansrud NOR 2:24,76


5. Davide Simoncelli ITA 2:24,92


6. Didier Cuche SUI 2:25,19


7. Didier Defago SUI 2:25,36


8. Ivica Kostelic CRO 2:25,47


9. Jean-Baptiste Grange FRA 2:25,82
. Carlo Janka SUI 2:25,82

Selbstvertrauen des Siegers
Hermann Maier geht im Riesentorlauf nicht an den Start.

Auf die alpinen Ski-Herren wartet am Samstag (10.30 bzw. 13.30 Uhr, live in ORF1 ) der wohl schwierigste Riesentorlauf des Winters: Die WM-Piste "Face Bellevarde" warf im Super-G der Super-Kombination am Freitag die Speed-Artisten reihenweise ab.

Mit dem Selbstvertrauen des Sieges von Beaver Creek lief es für Benjamin Raich allerdings sehr gut, der Pitztaler ist in Val d'Isere deshalb auch Topfavorit. Ein voller Erfolg im französischen Alpenort fehlte dem Gewinner von 31 Weltcup-Rennen noch.

"Ein sehr schwieriger Hang. Wenn du hier auf Zug gehst, wirst du zu schnell, da musst du aufpassen, dass du die Kontrolle nicht verlierst", sagte der 30-Jährige nach dem ersten Kombi-Teilbewerb, der von ÖSV-Trainer Andreas Evers gesteckt worden war und phasenweise einem Riesentorlauf ähnelte.

Die spektakuläre Hangcharakteristik lässt beim Setzen nur wenig Spielraum, und die Mindestanzahl an Toren musste hineingebracht werden. Für Romed Baumann, Siebenter in Sölden und als 14. unmittelbar vor Marcel Hirscher zweitbester Österreicher im Beaver-Creek-RTL, ging es "ordentlich zur Sache", ihm scheint der Hang aber durchaus zu liegen.

Rainer Schönfelder kehrte nach der Zwangspause wegen einer Schienbeinprellung in den Weltcup zurück, der Kärntner musste sich nach der Verletzung für den Super-G - erst der dritte seiner Weltcup-Karriere - allerdings überwinden. "Schmerzen hatte ich keine mehr, sonst würde ich nicht fahren, aber nach so einem Rennen spüre ich es schon wieder. Mein Ziel ist, im Jänner wieder so in Form zu sein, dass ich auf den WM-Zug aufspringe."

Der 30-Jährige erwartete für Samstag einen "genauso schweren" Riesentorlauf, wie es der Super-G war. "Das hier ist ein typischer WM-Hang. Er zeichnet sich durch permanente Steilheit aus", resümierte Schönfelder mit Blick auf das sonnenbestrahlte Schmuckstück.

Zu den Siegesanwärtern im Riesentorlauf zählt auch der Schweizer Daniel Albrecht, der den Saisonauftakt auf dem Rettenbachferner für sich entschieden hatte, weiters darf mit seinem Landsmann Didier Cuche (Ausfall im Super-G), dem US-Amerikaner Ted Ligety und dem Norweger Aksel Lund Svindal (Sturz im Super-G) gerechnet werden.

Die Spezialwertung führt nach zwei Rennen Raich vor Ligety an, vor Weihnachten fahren die Herren in Alta Badia einen weiteren Riesentorlauf.

Nicht am Start ist am Samstag Hermann Maier, der Salzburger reiste nach dem Super-G am Freitag plangemäß wieder ab. Das hatte allerdings ausschließlich mit der aktuellen RTL-Form zu tun und nicht damit, dass der 36-Jährige am 14. Dezember 1997 in Val d'Isere nach seinem Sieg disqualifiziert worden war, weil er die Ski vor der roten Linie abgeschnallt hatte.

Der vierfache Gesamtweltcup-Sieger rechnet sich diesen Erfolg in seiner persönlichen Erfolgsbilanz zu, womit er bei 55 Einzelsiegen hält, wenngleich es offiziell 54 sind.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2004/05:
Bode Miller gewinnt Riesenslalom von Val d'Isere

Der große Sieger des Riesenslalom von Val d'Isere heißt wieder einmal Bode Miller. "Heute waren perfekte Bedingungen. Ich habe im zweiten Lauf volles Risiko genommen und einen wirklich guten Job gemacht", stellte der 27-Jährige zufrieden fest. Groß dagegen ist die Enttäuschung im Lager der Österreicher. Zur Halbzeit noch mit einer "Dreierführung" ausgestattet schaffte nur Hermann Maier als Dritter den Sprung auf das Podest. "Ich habe den Sieg verschenkt, bin viel zu rund gefahren. Mir ist noch nie passiert, dass ich eine Halbzeit-Führung hergeschenkt habe, insgesamt bin ich aber nicht unzufrieden. Noch vor einem Jahr hätte ich nicht gedacht, dass ich überhaupt noch einmal einen Riesentorlauf gewinnen kann", stellte der Salzburger fest. Lachender Zweiter wurde der Norweger Lasse Kjus. Christoph Gruber (2.) und Benjamin Raich (3.) fielen nach schweren Fehlern auf die Plätze 27 und 28 zurück. Zweitbester ÖSV-Fahrer war Stephan Görgl als Zehnter. Die Gunst der Stunde nutzte der Italiener Mirko Deflorian, der sich mit Startnummer 58 als 24. für die Entscheidung qualifizieren konnte, und sich mit Laufbestzeit noch auf den hervorragenden fünften Platz katapultierte. Zufrieden war man auch beim Schweizer Team: Didier Défago (7.) und Didier Cuche (9.) sorgten für das beste Schweizer Ergebnis seit langem. Wie schon in den beiden bisherigen Riesenslaloms der Saison konnte sich wieder kein DSV-Fahrer für das Finale qualifizieren. Andreas Ertl kam auf den 51. Rang, während Felix Neureuther nach guter Zwischenzeit im Mittelteil ausschied. Die Plätze 1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Bode Miller (USA) 2:20,66. 2. Lasse Kjus (NOR) 0,29 zurück. 3. Hermann Maier (AUT) 0,33. 4. Davide Simoncelli (ITA) 0,85. 5. Mirko Deflorian (ITA) 0,86. 6. Kalle Palander (FIN) 0,88. 7. Didier Défago (SUI) 1,12. 8. Joel Chenal (FRA) 1,18. 9. Didier Cuche (SUI) 1,35. 10. Stephan Görgl (AUT) 1,39.

Der Blick zurück - Saison 2002/03
Grünigen gewinnt den Riesenslalom von Val d'Isere

Michael von Grünigen gewinnt den Riesenslalom von Val d'Isere vor dem US-Amerikaner Bode Miller und Christoph Gruber aus Österreich, der im Finaldurchgang 26 !!!!! Plätze gutmachte. Dies ist der 22. Erfolg im Weltcup Riesenslalom von MVG. Im Schnitt hat der große Mann des Riesenslalom jedes fünfte Rennen gewonnen. Auf den Rängen 4 bis 8 folgen Joel Chenal (FRA), Arnold Rieder (ITA), Peter Fill (ITA), Frederic Covili (FRA) und Hans Knauß (AUT). Der einzige DSV Starter Andreas Ertl musste sich nach einem hervorragendem ersten Lauf und Platz 18 im Finale mit Rang 25 begnügen. Dennoch eine Leistung auf der es sich aufbauen lässt. Über den Gesundheitszustand von Stephan Eberharter, der im 1. Durchgang stürzte und sich am rechten Knie verletzte liegt uns zur Stunde folgende Diagnose vor: Verletzung im vorderen Kreuzband. Genaueres wird aber erst die Kernspin-Tomographie in Innsbruck ergeben.


 

 

 

MILLER

VON GRUENIGEN

GRUBER

Der Blick zurück - Saison 2001/02
Val d'Isere, 09.12.2001
Bode Miller gewinnt Riesenslalom in Val d'Isere
Stephan Eberharter auf Rang 3

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Überraschung in Val d'Isere. Der US Amerikaner Bode Miller gewinnt den 2. Riesenslalom der Saison 2001/02. Auf Rang zwei konnte sich der Franzose Frederic Covili platzieren. Für den Doppelsieger von Freitag und Samstag blieb heute nur der dritte Platz. Trotzdem heißt der Star von Val d'Isere Stephan Eberharter. Ein tolles Wochenende für den Österreicher der auch im Gesamt Weltcup in Führung liegt.

 

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