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Ligety gewinnt Riesenslalom von Kranjska Gora

Nur ein Amerikaner befand sich auf der Ergebnisliste des Riesentorlaufes von Kranjska Gora, aber der stand ganz oben auf der Liste und auf dem Siegertreppchen. Ted Ligety gewann, wie im Vorjahr, den Riesentorlauf und holte damit den ersten Sieg für die amerikanischen Herren in dieser Saison.

“Es passt hier einfach zu meinem Stil. Es ist ein toller Berg und es macht mir Spaß. Wenn mein Trainer den Lauf setzt, ist dies natürlich gut für mich. Viele Kurse waren in dieser Saison sehr schnell gesetzt, ich mag es mehr, wenn es dreht.“

2:19,92 war die Siegerzeit des US-Boys, der den Schweizer Halbzeitführenden Didier Cuche noch um 19 Hundertstel abfing. Cuche übernahm damit die Führung im Riesentorlaufweltcup vor Benjamin Raich (AUT) und dem heutigen Sieger Ted Ligety.

Den dritten Platz sicherte sich Massimiliano Blardone aus Italien. Sein Rückstand auf den Sieger betrug 34 Hundertstel.

Auf Platz vier reihte sich der beste Österreicher ein. Romed Baumann (+0,63), Sieger der Superkombi in Sestriere letztes Wochenende, wo er im Riesentorlauf ebenfalls den vierten Rang belegte, zeigte sich sehr zufrieden.
„Es war nach dem ersten Durchgang extrem knapp, ich war auf dem 7. Platz, hatte aber auf den 30. nur knapp eine Sekunde Vorsprung gehabt deswegen hab ich gewusst, dass ich voll attackieren muss. Das ist mir aufgegangen. Ich bin noch Vierter geworden und bin damit überglücklich.“

Der Franzose Steve Missilier belegte Rang 5 (+0,74), nur sieben Hundertstel dahinter reihte sich Aksel Lund Svindal (NOR +0,81) mit einem sehr guten zweiten Lauf auf dem 6. Rang ein, gefolgt von Philipp Schörghofer (AUT 1,02), der sich den siebten Platz mit dem Kanadier Jean-Philippe Roy teilte.

Mit Bestzeit im zweiten Lauf konnte sich der Schweizer Marc Berthod vom 28. auf den 9. Rang verbessern.
Auf dem zehnten Platz landeten ex aequo Thomas Fanara (FRA) und Carlo Janka (SUI) Sie hatten 1,09 Sekunden Rückstand auf den Sieger.

Etwas enttäuscht war man im österreichischen Lager vom Abschneiden Benjamin Raichs. Er fiel vom vierten auf den fünfzehnten Platz zurück. Es wurde also nichts mit dem Geschenk, das er sich zum heutigen Geburtstag selbst machen wollte und seine Aussichten im Gesamtweltcup wurden dadurch auch nicht besser, hoffte er doch gerade in Kranjska Gora viele Punkte einzusacken.

„Ich hab im 2. Lauf oben große Probleme gehabt in den Rhythmus zufinden. Im Mittelteil war es gar nicht so schlecht. Ich hab heute auf die ganze Strecke gesehen nicht das richtige Timing gefunden.“

Im Gesamtweltcup führt weiterhin Kostelic (CRO 813 Pkt) vor Raich (AUT 785 Pkt), Grange (FRA 775 Pkt), Svinda (NOR 751 Pkt) und Cuche (SUI 727 Pkt).

Morgen folgt in Kranjska Gora noch ein Slalom.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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1. Ted Ligety USA 2:19,92


2. Didier Cuche SUI 2:20,11


3. Massimiliano Blardone ITA 2:20,26


4. Romed Baumann AUT 2:20,55


5. Steve Missillier FRA 2:20,66


6. Aksel Lund Svindal NOR 2:20,73


7. Philipp Schörghofer AUT 2:20,94


. Jean-Philippe Roy CAN 2:20,94


9. Marc Berthod SUI 2:20,95


10. Thomas Fanara FRA 2:21,01


. Carlo Janka SUI 2:21,01


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Halbzeitführung für Didier Cuche in Kranjska Gora

Der Schweizer Didier Cuche stach mit einem nahezu fehlerfreien Lauf auch in Kranjska Gora im ersten Durchgang seine Kollegen und Konkurrenten aus. 1:07,10 Sekunden Laufzeit bedeuteten für ihn die Zwischenführung beim Riesentorlauf.

„Ja, es ist unglaublich wie es geht, wenn man Selbstvertrauen hat. Das habe ich mir in Val D´Isere geholt und jetzt bin ich auf der Welle und ich hoffe, dass ich möglichst lang drauf bleibe.
Oben war es sehr schwierig, ich hatte den Rhythmus nicht. Ab der Mitte hab ich mir echt Mühe gegeben, dass ich mit dem Körper genug weit vorne bin um richtig auf dem Ski zu stehen. Es ist doch griffig, immer an der Grenze, dass man ein bisschen wegrutscht.“

Massimiliano Blardone aus Italien kam Cuche am nächsten. Ihm fehlten nur 25 Hundertstel auf den Führenden.

Rang 3 erreichte Ted Ligety, mit 36 Hundertstel Rückstand, der als einziger Amerikaner die Top Ten erreichte. Das Team Amerika mussten auch in Kranjska Gora auf Bode Miller verzichten.

Benjamin Raich ist einmal mehr bester Österreicher. Er hat 41 Hundertstel Rückstand auf den führenden Schweizer, aber nur 6 Hundertstel auf den Dritten Ligety und ist somit in Lauerposition für einen Podestplatz.

„Ich habe oben gleich einmal ein paar Probleme gehabt, dann auch noch einmal im Mittelteil, beim Übergang, hat die Richtung auch nicht ganz gestimmt. Unten war es, wie ich glaube sehr gut.“

Bei der „Skination Nummer 1“ erreichten auch noch Marcel Hirscher als Sechster (+0,66) und Romed Baumann als Siebenter (+0,68) einen Platz unter den besten 10.

Das Österreicherpaket wird nur vom besten Franzosen Thomas Fanara gesprengt, der als Fünfter 60 Hundertstel hinter Cuche liegt. Seinem Teamkollegen Jean Baptiste Grange, der noch um den Gesamtweltcup mitkämpft, erreichte im ersten Lauf nur Rang 19 mit 1,19 Sekunden Rückstand.

Zu den Top Ten durften sich noch Manfred Mölgg (ITA +0,71), der regierende Weltmeister im Riesentorlauf Carlo Janka (SUI +0,72) und Alexander Ploner (ITA +0,92) zählen.

Für den Gesamtweltcup noch interessant sind die Platzierungen von Aksel Lund Svindal (NOR) und Ivica Kostelic (CRO). Svindal liegt im Mittelfeld auf Rang 15 mit 1,06 Sekunden Rückstand, Ivica Kostelic konnte sich mit einem Rückstand von 1,68 als 30ster gerade noch für den 2. Lauf qualifizieren.

Fritz Dopfer war mit Startnummer 49 der einzige Starter aus dem DSV Team, konnte sich aber als 45. mit 2,77 Sekunden Rückstand nicht für den 2. Durchgang qualifizieren.

Im zweiten Durchgang kann noch viel passieren, da die Abstände zwischen den Läufern sehr knapp sind. Der dreißigste Kostelic liegt nur 1,68 Sekunden hinter dem Führenden Didier Cuche.

Viel Spaß und Spannung für den 2. Lauf!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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LIVE: Samstag, 28.02.2009 - 08.45 Uhr - ORF 1
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7. Riesenslalom der Herren: 1. Durchgang

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Das letzte Rennen - Riesenslalom der Herren in Sestriere
Machtdemonstration von Didier Cuche beim RTL von Sestriere

So locker fährt es sich anscheinend mit Gold und Silber in der Tasche. Didier Cuche lässt der Konkurrenz heute keine Chance und siegt im RTL von Sestriere mit einer Zeit von 2.49,57. „Mir ist es heute sehr gut gegangen auf diesem Schnee. Die Ski haben das gemacht, was ich wollte. Ich konnte pushen. Die Erfolge bei der WM haben mir schon viel Selbstvertrauen gegeben. Ich war vor der WM auch einige Male nah dran am Sieg, habe aber immer wieder Fehler gemacht. Zum Thema Gesamtweltcup muss man in drei Wochen schauen. Nach Kitzbühel habe ich eigentlich schon einen Strich gemacht - aber es kann immer so viel passieren.“

Dahinter ein Österreicherpaket: mit 0,66 Sekunden Rückstand auf Rang 2 Stephan Görgl, der bei den Österreichern nicht einmal im WM-Aufgebot stand und auf Rang 3 der Vizeweltmeister Benjamin Raich (+0,89). Vierter mit Romed Baumann (+1,05 Sek), ein weiterer ÖSV-Läufer der beim WM-RTL nicht berücksichtigt wurde. Marcel Hirscher auf Platz 6 und auch noch Matt, Schörghofer und Nösig in den Punkterängen ergeben ein sehr gutes Mannschaftsergebnis für die schwer in Kritik geratenen ÖSV-Herren.

Görgl: „Für mich persönlich ist es so eine riesige Genugtuung. Nach so einer langen Zeit wieder am Stockerl. Ich hätte mir nie gedacht, dass ich schon wieder so schnell fahren kann. Wer mich kennt weiß, dass ich ein Grübler bin. Im Europacup habe ich aber gesehen, dass ich einer der Schnellsten bin“.

Benjamin Raich: „Ich hab probiert, Gas zu geben. Stephan war ein bisserl stärker als ich heute. Mit einem Stockerlplatz muss man immer zufrieden sein. Schön wäre es natürlich, wenn man ganz vorne ist. Ich hatte keine optimalen Läufe, vor allem im ersten. Ohne die Fehler wäre noch ein bisserl mehr drin gewesen. Die Wertung darf man nicht im Kopf haben, man muss gut skifahren.“

Der Mann des zweiten Durchganges ist wohl Tim Jitloff aus den USA, der mit Laufbestzeit als Achtzehnter nach dem ersten Lauf noch auf Rang 5 vor fährt.

Massimiliano Blardone und Manfred Mölgg vergeben mit schweren Fehlern im Finallauf ihre Topplatzierungen und so wird Christof Innerhofer unerwartet auf Platz 7 der beste aus dem italienischen Team.

Auch der Finallauf von Aksel Svindal ist nicht fehlerfrei – schon ganz oben etwas spät dran bei einer Welle und auch im untersten Abschnitt fehlt die letzte Konsequenz. Platz 8 (+ 1,43) am Schluss vor seinem norwegischen Landsmann Kjetil Jansrud (9. +1,46).

Auf Rang 10 das große Talent aus Finnland Marcus Sandell (+1,48) – sobald diesem Läufer 2 fehlerfreie Fahrten gelingen, müssen wir ihn für die Topplätze auf der Rechnung haben.

Der Gesamtweltcup bleibt spannend wie selten zuvor: Ivica Kostelic, heute auf Platz 11, behält seine Führung. Auf Platz 2 löst mit seinem Podestplatz Benjamin Raich den Franzosen Grange ab. Vierter Svindal, Fünfter Cuche – alle innerhalb von 150 Punkten.

Auch der RTL-Weltcup entscheidet sich in den letzten Rennen: Benjamin Raich führt dort nur 12 Punkte vor Didier Cuche. Dritter, allerdings schon 105 Punkte zurück, Ted Ligety aus Amerika.

So soll er sein, der alpine Schiweltcup: spannend und nationenreich!

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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1. Didier Cuche SUI 2:49,57


2. Stephan Görgl AUT 2:50,23


3. Benjamin Raich AUT 2:50,46


4. Romed Baumann AUT 2:50,62


5. Tim Jitloff USA 2:50,68


6. Marcel Hirscher AUT 2:50,70


7. Christof Innerhofer ITA 2:50,99


8. Aksel Lund Svindal NOR 2:51,00


9. Kjetil Jansrud NOR 2:51,03


10. Marcus Sandell FIN 2:51,05

Noch neun Etappen zum Gesamtsieg

In jedem der neun noch ausstehenden Rennen im Weltcup der Herren geht es nicht nur um den Tagessieg, sondern auch um den Gesamtweltcup.

Will Benjamin Raich die Chance auf die große Kristallkugel bis zum Finale in Aare aufrechterhalten, muss er am Wochenende in den Technikbewerben von Kranjska Gora seine Stärken ausspielen.

Im slowenischen Weltcup-Ort hat der Tiroler bereits vier Siege gefeiert (zuletzt 2007) und insgesamt zwölf Top-Vier-Ergebnisse eingefahren.

Der Pitztaler braucht nach Riesentorlauf (Samstag) und Slalom (Sonntag, Beginnzeiten jeweils 9.00 und 12.15 Uhr, live in ORF1) wohl einen Polster auf die Konkurrenz wie den Norweger Aksel Lund Svindal und den Schweizer Didier Cuche, folgen in der nächsten Woche doch drei Speed-Bewerbe in Kvitfjell (zwei Abfahrten und ein Super-G).

Aktuell führt der Kroate Ivica Kostelic (802 Punkte), den nach dem WM-Verzicht immer noch Rückenschmerzen plagen, vor dem zuletzt schwächelnden Franzosen Jean-Baptiste Grange (771) und Raich (769) die Gesamtwertung an.

Es folgen Svindal (711), Cuche (647), die weiteren Schweizer Didier Defago und Carlo Janka (beide 609) sowie der US-Amerikaner Bode Miller (517), der allerdings auch auf die Slowenien-Reise verzichten und erst in Norwegen wieder mit dabei sein wird und damit als Titelverteidiger aus dem Rennen ist.

Raich, der am Samstag 31 Jahre wird, liegt im Riesentorlauf-Weltcup nur zwölf Zähler vor Cuche.

Vier RTL-Siege für den Österreicher auf dem Podkoren nahe der österreichischen Grenze geben im Saisonfinish aber natürlich Mut: "Mit Kranjska Gora verbinde ich viele schöne Erinnerungen und Erfolge, viermal habe ich den Riesentorlauf gewonnen - was für bessere Voraussetzungen gibt es für den Endspurt um die große Kristallkugel?", sagte Raich.

Auf einen Slalomsieg in Kranjska Gora wartet der Gewinner von 33 Weltcup-Bewerben allerdings noch, doch da kommt die Konkurrenz derzeit mit Weltmeister Manfred Pranger, Reinfried Herbst und Marcel Hirscher vorwiegend aus dem eigenen Lager.

Zwar liegen Grange (479) und Kostelic (408) in der Disziplinwertung noch vor dem Duo Herbst (376) und Pranger (349), doch die kleine Kugel ist für die ÖSV-Stars noch nicht verloren.

Auch im Riesentorlauf will die ÖSV-Mannschaft den in Sestriere gezeigten Trend fortsetzen, hinter Cuche waren Stephan Görgl, Raich und Romed Baumann auf den Rängen zwei bis vier gelandet, Hirscher war Sechster geworden.

Vor allem Baumann, der dem besten Riesentorlauf-Ergebnis seiner Karriere mit dem Triumph in der Superkombi den ersten Weltcup-Sieg folgen ließ, ist heiß auf Wiederholung: "Ich reise mit einem Supergefühl nach Kranjska Gora. Zum einen verleiht ein Weltcup-Sieg natürlich Flügel, zum anderen taugt mir aber auch der Hang. Ich hoffe auf ein ähnlich gutes Riesentorlauf-Ergebnis wie in Sestriere", sagte der 23-jährige Hochfilzener. 

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BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08
Ligety gewinnt Riesenslalom in Kranjska Gora

Der US Amerikaner Ted Ligety gewann in einer Zeit von 2:24,31 Minuten den vorletzen Riesenslalom der Saison in Kranjska Gora vor den beiden Italienern Manfred Mölgg und Massimiliano Blardone.

"Es war unglaublich. Ich habe mir schon gedacht, dass es schwer wird, aufs Podest zu fahren. Ich wollte endlich ganz nach oben fahren, habe in dieser Saison noch nie gewonnen. Ich habe hart gekämpft, war im Ziel eine Sekunde vor Raich. Da habe ich mir schon gedacht, dass sich etwas ausgehen kann", freut sich der Ligety über seinen 2. Weltcupsieg.

Ein schwerer Fehler kurz vor dem Ziel kostete dem Österreicher Benjamin Raich den möglichen Sieg. "Ich hab mit der Hand eingehängt, dann hat es mich ausgedreht. Da war natürlich der ganze Schwung weg - im Grunde war es gelaufen. Es hilft alles nichts - was auf der Ergebnisliste steht, zählt. Das ist der vierte Platz. Nicht schlecht, aber nicht das, was ich heute wollte", analysierte Raich seinen Lauf und richtete seinen Blick auf das Saisonfinale in Bormio."Der Gesamtweltcup hat nichts mit meinem Rennfahren zu tun. Ich fahre immer volles Risiko, will mein Bestes geben. Im Riesenslalom-Weltcup ist es eng. Ich muss gewinnen, Ligety darf nur Dritter werden. Aber es mischen auch noch andere mit."

Aus österreichischer Sicht konnte man sich noch über den Achten Rang von Mario Matt freuen. Pech hatte Hannes Reichelt, zur Halbzeit noch Fünfter, schied er im zweiten Durchgang aus. Romed Baumann wurde 15. Hermann Maier, der an den Start ging, um die Ereignisse von Kvitfjell zu verarbeiten, reiht sich auf dem 19. Platz ein.

Das Schweizerteam, zeigte eine starke Mannschaftsleistung. Marc Berthod fuhr als Bester auf Rang fünf, gefolgt von Didier Cuche auf Rang sechs. Daniel Albrecht als Zehnter, Didier Défago als Zwölfter und Carlo Janka als Fünfzehnter zeigten ebenfalls gute Leistungen.

Im Gesamtweltcup hat Raich nach dem heutigen Rennen etwas aufgeholt - der US Amerikaner Bode Miller bleibt aber weiterhin deutlich in Führung. Er führt 169 Punkte vor Cuche und 264 Punkte vor Raich.

Spannend bleibt die Entscheidung im Riesenslalom-Weltcup. Hier ist noch alles offen. Ted Ligety übernahm mit seinem heutigen Sieg das Rote Trikot von Benjamin Raich der einen Rückstand von 27 Punkte aufweist, aber auch Manfred Mölgg kann sich bei einem Rückstand von 38 Punkten, beim Saisonfinale noch Hoffnungen auf die kleine Disziplinen Kugel machen.

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BLICK ZURÜCK SAISON 2006/07
Raich gewinnt Riesenslalom in Kranjska-Gora

Benjamin Raich feierte beim Riesenslalom der Herren in Kranjska Gora seinen 27. Weltcupsieg. Der Pitztaler siegte mit einem Vorsprung von 55 Hundertstel Sekunden vor dem Kanadier Francois Bourque. Massimiliano Blardone aus Italien wurde Dritter vor Weltmeister Aksel Lund Svindal aus Norwegen, der seine Führung im Gesamtweltcup knapp behauptete. Svindal teilte sich den 4. Platz mit dem zeitgleichen US Amerikaner Ted Ligety . Als einziger Schweizer im Klassement wurde Didier Cuche Sechster. Nach dem schlechten Abschneiden bei der WM in Are konnte das Österreichische Riesenslalom Team heute mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung aufwarten. Hannes Reichelt (7.), Christoph Gruber (8.), Mario Scheiber (9.), Mario Matt (11.) und Matthias Lanzinger (12.) komplettieren die starke ÖSV-Leistung. Mit seinem zweiten Saisonsieg im Riesenslalom übernimmt Raich auf "seinem" Hang die Führung im Riesenslalom Weltcup. Der Tiroler hat nun 3 Punkte Vorsprung auf Svindal und 19 Punkte Vorsprung auf Blardone. Auch im Gesamtweltcup mischt Raich mit seinem 4. Saisonsieg wieder voll mit. Nur noch 53 Punkte Rückstand hat der „Blitz aus Pitz“ auf Svindal. Das Duo hat sich nun etwas abgesetzt und wird sich die große Kristallkugel wohl untereinander ausmachen.

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Benni Raich gewinnt in Kranjska Gora!

Endlich – der erste Sieg für Benjamin Raich in dieser Saison! Er läßt sich die Halbzeitführung nicht mehr nehmen und gewinnt mit 2.22,46 und genau 1 Sekunde Vorsprung vor dem nunmehr führenden in der Disziplinenwertung, Massimiliano Blardone (ITA). „I hab mir nit vorstellen können, dass i da siegen könnt, aber i hab kämpft und es hat geklappt ... „ sagt ein sichtlich erleichterter Raich angesichts der schwierigen Verhältnisse – difuses Licht, Schläge, harte Piste. Was war das für ein zweiter Durchgang! Ausfall der Amerikaner Rahlves und Miller, Horrorsturz (wieder einmal) von Hermann Maier, ein Pallander der kaum ein Tor richtig erwischen zu scheint und auf Platz 18 zurückfällt. Dafür findet man unter den Top Ten einen „neuen“ Amerikaner, James Cochran, der auf Platz 7 gemeinsam mit dem 6. Schlopy die Ehre der Nation rettet. Leider nicht qualifiziert für den zweiten Lauf – Felix Neureuther als 43.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger


Benjamin Raich: Erster Saisonsieg in Kranjska Gora


Massimiliano Blardone: Italiens Olympiahoffnung auf Platz 2


Thomas Grandi: Der Kanadier freut sich über Platz 3 in Kranjska Gora


Hermann Maier: Horrorsturz ohne große Folgen

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Raich siegt vor Maier beim Riesenslalom in Kranjska Gora

Der fünffache WM-Medaillengewinner Benjamin Raich holte in Kranjska Gora den ersten Riesenslalom-Sieg im Weltcup in dieser Saison. Damit überflügelte er den Amerikaner Bode Miller in der Riesenslalom- Gesamtwertung vor dem Finale in Lenzerheide. Der Österreicher lag in 2:24,73 Minuten 0,45 Sekunden vor seinem Landsmann Hermann Maier. Dritter wurde Kalle Palander (Finnland/2:25,52). Bode Miller aus den USA schied im zweiten Durchgang aus. Damit hat er nur noch 91 Punkte Vorsprung im Gesamtweltcup auf Raich, den Doppel-Weltmeister von Bormio. Im Kampf um die kleine Kristallkugel hat nun ebenfalls Raich die Nase vorne, er hält nun bei 363 Punkten, dahinter der Kanadier Tom Grandi (342) und Bode Miller (340). Die Schweizer enttäuschten einmal mehr. Der 27-jährige Walliser Didier Défago, der am letzten Sonntag im Super-G von Garmisch den Sieg nur um ein Hundertstel verpasst hatte wurde 17. Neben Défago schaffte nur noch Bruno Kernen als 28. knapp die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Alle anderen sechs Schweizer schieden schon im 1. Lauf aus. Bruno Kernen erwischte es im zweiten Durchgang. Der Deutsche Felix Neureuther erreichte als 47. des ersten Laufs erst gar nicht das Finale. Die Top 10 beim Riesenslalom in Kransjka Gora: 1. Benjamin Raich (AUT) 2:24,73. 2. Hermann Maier (AUT) 0,45. 3. Kalle Palander (FIN) 0,79. 4. Massimiliano Blardone (ITA) 0,93. 5. Daron Rahlves (USA) 1,09. 6. Thomas Grandi (CAN) 1,16. 7. Davide Simoncelli (ITA) 1,37. 8. Manfred Mölgg (ITA) 1,40. 9. Fredrik Nyberg (SWE) 1,44. 10. Stephan Görgl (AUT) 1,92.  

BLICK ZURÜCK - Saison 2003/04
Der Riesenslalom in Kranjska Gora

Miller lehrt die Österreicher vor der Haustür das Fürchten
US Amerikaner gewinnt Riesenslalom in Kranjska Gora

Bode Miller (USA 2.13,01) ergreift bereits die erste Gelegenheit in Kranjska Gora beim Schopf und übernimmt mit seinem Sieg sowohl die Führung im Gesamtweltcup, als auch die Führung in der Disziplinenwertung. Seit Wengen scheint Miller in bestechender Form zu sein und gepaart mit der neu erworbenen Beständigkeit ist der Amerikaner nun DER Favorit für den Gesamtweltcupsieg. Seine größten Konkurrenten, Hermann Maier und Benjamin Raich, kommen nicht über die Plätze 12 bzw 17 hinaus und Stephan Eberharter konnte verletzungsbedingt erst gar nicht an den Start gehen.

Platz 2 im heutigen RTL sichert sich überraschend der junge Italiener Alberto Schieppati (+0,25) und führt damit eine starke italienische Mannschaft mit 6 Läufern im Endklassement an. 3. mit Alexander Ploner ein weiterer Italiener ex aequo mit dem Schweden Fredrik Nyberg (+0,60). Auf den Plätzen: 5. Freddy Rech (FRA +0,74), (nur) 6. der beste Österreicher Christoph Gruber (+0,90), 7. Stephan Görgl (AUT +0,98), 8. Manfred Mölgg (ITA +1,08), 9. Truls Ove Karlsen (NOR +1,35) und 10. Thomas Grandi (CAN +1,37).

Vielleicht kann Bode Miller morgen im Slalom bereits eine kleine Vorentscheidung im Weltcup herbeiführen. Jedoch brennen einige Läufer auf eine Revanche für heute - nicht zuletzt die erfolgsverwöhnten Österreicher, die die vielen Schlachtenbummler, die ins nahe Slowenien mitgereist sind, für das heutige Ergebnis entschädigen wollen. Oder auch der Finne Kalle Pallander, der heute den "Heimvorteil" durch die Kurssetzung seines Trainers im ersten Lauf nicht nutzen konnte.

Aus dem Austria Infopoint: C. Egger

BLICK ZURÜCK - Saison 2002/03
Der Riesenslalom in Kranjska Gora

Bode Miller gewinnt Riesenslalom in Kranjska Gora

Der US Amerikaner Bode Miller gewann den Riesenslalom von Kranjska Gora und stieß den Superstar der Skisaison 2002, Stephan Eberharter, vom Thron des Weltcupgesamt Führenden. Hinter Miller sicherte sich Christian Mayer aus Österreich und Sami Uotila aus Finnland die weiteren Plätze auf dem "Stockerl". Auf den Rängen 4 bis 10 folgten Erik Schlopy (USA), Benjamin Raich (AUT), Hans Knauß (AUT), Heinz Schilchegger (AUT), Arnold Rieder (ITA), Rainer Schönfelder (AUT) und Uros Pavlovcic (SLO). Enttäuschend das Abschneiden von Stephan Eberharter der sich mit Platz 24 begnügen musste. Von den deutschen Läufern schaffte weder Andreas Ertl noch Felix Neureuther den Sprung in den Finallauf.

BLICK ZURÜCK - Saison 2001/02
Der Riesenslalom in Kranjska Gora

Kranjska Gora, 21.12.2001
Benjamin Raich siegt in Kranjska Gora
Bode Miller auf Rang 2

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Sieg im 2.Riesenslalom
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Benjamin Raich

Benjamin Raich aus Österreich gewinnt den 2.Riesenslalom der Herren von Kranjska Gora vor Bode Miller aus Amerika. Den 3.Platz auf dem "Stockerl" sicherte sich Didier Cuche aus der Schweiz vor dem Sieger des gestrigen Riesenslalom Fredrik Nyberg aus Schweden. Michael von Grüningen konnte sich im Finaldurchgang von Platz 8 auf Platz 6 verbessern. Stephan Eberharter fuhr mit Rang 9 wichtige Weltcuppunkte ein. Der im Riesenslalom Weltcup Führende Frederic Covili aus Frankreich musste sich mit Platz 11 begnügen.

Kranjska Gora, 20.12.2001
Nyberg triumphiert in Kranjska Gora
Pavlovcic überrascht mit Platz 3

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Fredrik Nyberg heißt der Sieger des 1. Riesenslaloms in Kranjska Gora. Platz zwei sicherte sich Benjamin Raich aus Österreich vor Uros Pavlovcic aus Slowenien. Pavlovic verbesserte sich mit Laufbestzeit im zweiten Durchgang von Rang 15 auf Rang 3. Auf Platz 4 folgt der Schweizer Didier Cuche vor Sami Uotila (Finnland), Thomas Grandi (CAN) und Alessandro Roberto (Italien). Die großen Favoriten, Stephan Eberharter (Österreich) und Frederic Covili (Frankreich) mussten sich mit Rang 8 und 9 zufrieden geben. Alles andere als zufrieden zeigten sich Bode Miller (16.) und Michael von Grüningen (18.) die wichtige Punkte im Kampf um den Riesenslalom Weltcup verloren haben. Alois Vogel konnte sich nicht für den Finaldurchgang qualifizieren.

 

 

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