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Didier Defago gewinnt Hahnenkamm Abfahrt von Kitzbühel

Der Sieger der Hahnenkamm Abfahrt von Kitzbühel heißt Didier Defago. Eine Woche nach seinem Triumph beim Klassiker in Wengen gewinnt der Schweizer vor 50.000 Zuschauer auf der berühmt berüchtigten Streif vor den beiden Österreichern Michael Walchhofer (+ 0,17 Sekunden) und dem Super G Sieger des Vortages Klaus Kröll (+ 0,29).

Defago freute sich im ORF-Interview über den zweiten Erfolg hintereinander: "Ich habe eine gute Fahrt erwischt. Heute hat glaube ich jeder ein paar Fehler gemacht. Die Piste war in einem super Zustand, es schlägt vielleicht ein bisschen mehr als im Training. Aber es war einfach sensationell."

"Wie die ganze Woche abgelaufen ist, war etwas Besonderes. In Kitzbühel zu gewinnen war immer ein Traum. Jetzt habe ich zwei Klassiker Schlag auf Schlag gewonnen, das ist fast unglaublich. Ich habe so lange auf ein Podium in der Abfahrt gewartet, und jetzt bin ich zweimal ganz oben. Bis zur WM sind es aber noch zwei Wochen, ich muss einfach die Form behalten. Wir wissen, bei der WM ist dann alles möglich", so der Sieger.

Nicht viele Abfahrer haben in der Vergangenheit beide grossen Klassiker im selben Jahr gewonnen. Letztmals gelang dies dem Österreicher Stephan Eberharter 2002. Als bislang letzter Schweizer hatte Franz Heinzer 1992 dasselbe Kunststück fertiggebracht.

Der Zweitplazierte Michael Walchhofer konnte sich, nach einem Fehler im Zielhang, nicht so recht über seinen zweiten Rang freuen: "Wie im Ziel der Zweier aufgeleuchtet hat, war ich nicht so zufrieden. Andererseits muss man sagen, über den Hausberg hat mir vielleicht die letzte Konsequenz gefehlt. Da hätte ich den Ski noch ein bisschen mehr durchdrücken können."

Auch Walchhofers Teamkollege, der Vortagessieger im Super G, Klaus Kröll haderte mit einigen Streckenabschnitten: "Oben war ich nicht fehlerfrei, im Mittelteil ist es dann ganz gut gegangen, aber unten habe ich dann nicht ganz das nötige Risiko genommen. Meine Linie war da nicht ideal. Dennoch bin ich mit dem Kitzbühel-Wochenende voll zufrieden."

Vorjahressieger Didier Cuche (+ 0,50) aus der Schweiz teilte sich zeitgleich mit dem US Amerikaner Bode Miller (+ 0,50) den vierten Platz. Den beiden Topfavoriten fehlten 21 Hundertstel Sekunden für den Sprung auf das Siegespodest.

Als bester Südtiroler plazierte sich Christof Innerhofer (+ 0,52) als Sechster, vor dem Slowen Andrej Jerman (+ 0,72) und seinem Landsmann Stefan Thanei, der sich mit Startnummer 39 auf den 8. Platz vorschob.

Hinter dem Franzosen David Poisson mußte sich Hermann Maier mit dem 10. Rang begnügen: „Ich hätte heute dieses Finish vom letzten Jahr gebraucht, dann hätte es gepasst. Die Strecke ist perfekt, meine Fahrt war es aber nicht. Top Ten wäre schön, mehr ist heute für mich nicht drin.“

Einen kleinen Schatten auf ein perfekt insziniertes Hahnenkammrennen warf die Verletzung von T.J Lanning. Der US-Amerikaner zog sich bei einem Sturz nach erster Diagnose einen Riss des vorderen Kreuzbandes im Knie zu.

Bester der Kombi-Favoriten ist nach der Abfahrt der US Amerikaner Bode Miller. Er hat allerdings nur 62 Hundertstel Vorsprung auf Benjamin Raich für den Slalom. Der Schweizer Silvan Zurbriggen folgt mit knapp einer Sekunde Rückstand auf Miller.

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1. Didier Defago SUI 1:56,09


2. Michael Walchhofer AUT 1:56,26


3. Klaus Kröll AUT 1:56,38


4. Didier Cuche SUI 1:56,59


. Bode Miller USA 1:56,59


6. Christof Innerhofer ITA 1:56,61


7. Andrej Jerman SLO 1:56,81


8. Stefan Thanei ITA 1:56,85


9. David Poisson FRA 1:56,99


10. Hermann Maier AUT 1:57,12


Endstand zur Abfahrt der Herren in Kitzbühel - bitte hier klicken

Übertragungszeiten:

LIVE: Samstag, 24.01.2009 - 11.10 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Kitzbühel (AUT)
6. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 24.01.2009 - 11.10 Uhr - SF 2
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Kitzbühel (AUT)
6. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 24.01.2009 - 11.20 Uhr - ZDF
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Kitzbühel (AUT)
6. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 24.01.2009 - 11.30 Uhr - Eurosport
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Kitzbühel (AUT)
6. Abfahrtslauf der Herren

LIVE: Samstag, 24.01.2009 - 18.00 Uhr - ORF 1
Ski Alpin: FIS Weltcup 2008/09 in Kitzbühel (AUT)
SIEGEREHRUNG
Abfahrtslauf der Herren




Startliste zur Abfahrt der Herren in Kitzbühel - bitte hier klicken

Das letzte Rennen - Abfahrt der Herren in Wengen
Didier Défago triumphiert am Lauberhorn!

Das Wengen-Wochenende bleibt auch am Samstag fest in „Schweizer Hand“. Didier Defago feierte in Wengen den 2. Weltcupsieg seiner Karriere, den ersten in der Abfahrt.

An seiner Siegerzeit 2:32,98 zerbrachen auch alle Läufer der Topgruppe. „Es ist einfach sensationell. Ich habe seit Anfang der Saison in der Abfahrt auf meinen ersten Podestplatz gewartet. Ich hätte es sofort unterschrieben, wenn jemand gesagt hätte, dass ich in Wengen siegen werde. Ich hatte die Piste die ganze Woche gut unterm Ski gehabt und war auch gestern gut unterwegs gewesen.“

Mit Startnummer 15 ging der Eidgenosse ins Rennen und bezwang die längste Abfahrt des Weltcups schneller als der bis dahin Führende Amerikaner Marco Sullivan, der am Ende mit 39 Hundertstel den 3. Platz erreichte.

Nur Bode Miller konnte sich noch auf den zweiten Rang dazwischen drängen. Den Traum vom Hattrick in Wengen musste der Amerikaner jedoch abhaken. Der Sieger der letzten beiden Lauberhornabfahrten musste sich um 20 Hundertstel dem Sieger Defago geschlagen geben.

Auf Platz vier folgt mit Ambrosi Hoffmann (+0,58) bereits der zweite Schweizer der knapp am Podest scheiterte. Manuel Osborne-Paradis aus Kanada belegte Rang fünf mit 65 Hundertstel Rückstand. Der Liechtensteiner Marco Büchel konnte sich mit 1,13 Sekunden Rückstand auf Platz 6 einreihen.

Die Italiener Christof Innerhofer (+1,23 Sek) und Peter Fill (+1,26 Sek.) belegten die Ränge 7 und 9. Dazwischen platzierte sich der Kanadier Jan Hudec (+1,25 Sek.) auf dem achten Platz.

Einer der Topfavoriten aus der Schweiz - Didier Cuche - beschließt die Gruppe der Top-Ten. Er war sichtlich enttäuscht über seinen Rückstand von 1,36 Sekunden.

Eine bittere „Niederlage“ gab es für die österreichische Mannschaft. Die beiden Sieganwärter aus dem ÖSV Team fielen nach schweren Fehlern ans Ende des Feldes zurück.

Michael Walchhofer, dem es im „Kernen-S“ (ehemals Brüggli-S) den rechten Ski wegzog, konnte zum Glück einen Sturz vermeiden, musste sich aber mit Rang 26 begnügen, den er sich dann noch mit seinem Teamkollegen Hermann Maier teilte, der sich obwohl er keinen gravierenden Fehler hatte soweit hinten einreihen mußte.

"Ich habe hier am Lauberhorn schon alles durchlebt, sowohl Siege als auch Stürze. Es scheint zwar die Sonne, aber nicht für mich", erklärte Walchhofer, dem im Jahr 2005 der letzte österreichische Sieg in Wengen gelang, mit wehmütiger Stimme.

Für den an der rechten Hand verletzten und im Abfahrtsweltcup hinter Walchhofer auf Rang zwei platzierten Klaus Kröll reichte es nach einem kuriosen Missgeschick im Startbereich als 50. nicht für Weltcup-Punkte. Kröll verlor nach wenigen Sekunden die Balance und musste zu Boden. Der Rest war nicht mehr als eine Trainingsfahrt.

"Ich habe nach dem Start einen Schritt zu viel gemacht und bin wie ein Brett umgefallen. Das war für mich eine Woche zum Vergessen. In Kitzbühel kann es nur besser werden, und ich hoffe, dass wir dort zurückschlagen", meinte Kröll.

Am Ende war es ein ganz böses Debakel für den ÖSV, das schlimmste in dieser Disziplin seit 5. März 1994. Damals hatte Patrick Ortlieb in Aspen als bester Österreicher Rang 18 belegt. So war es auch knapp 15 Jahre später in Wengen, diesmal war Georg Streitberger als bester Österreicher auf Platz 18 zu finden.

Von den Läufern des deutschen Teams konnte sich Stephan Keppler als 24. (+3,29 Sek.)in den Punkterängen platzieren. Peter Strodl landete auf Rang 38 und Tobias Stechert auf Rang 44.

Für einige Schrecksekunden sorgten Läufer wie Scott MacCartney (USA) und Steven Nyman (USA) mit ihren Stürzen, die sie jedoch verletzungsfrei überstanden.

Ebenfalls ausgeschieden sind: Erik Guay (CAN), T.J. Lanning (USA) Christoph Alster (AUT) Erik Fisher (USA) und Elmar Hofer (ITA).

Morgen steht in Wengen noch der Spezialslalom auf dem Programm.

ZUR ABFAHRT DER HERREN IN WENGEN - BITTE HIER KLICKEN

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: M. Riedler
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1. Didier Defago SUI 2:31,98


2. Bode Miller USA 2:32,18


3. Marco Sullivan USA 2:32,37


4. Ambrosi Hoffmann SUI 2:32,56


5. Manuel Osborne-Paradis CAN 2:32,63


6. Marco Büchel LIE 2:33,11


7. Christof Innerhofer ITA 2:33,21


8. Jan Hudec CAN 2:33,23


9. Peter Fill ITA 2:33,24


10. Didier Cuche SUI 2:33,34

Hahnenkammabfahrt 2009 startet um 11.30 Uhr

Seit 4.30 Uhr morgens sind die Pistenmannschaften im Einsatz. Sie schaffen optimale Bedingungen für die 69. Hahnenkammabfahrt von Kitzbühel.

Punkt 11.30 Uhr geht der Österreicher Romed Baumann mit Nummer eins ins Rennen. Insgesamt 52 Läufer nehmen die Herausforderung „Streif“ in Angriff.

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Miller und Cuche Favoriten

Michael Walchhofer und Klaus Kröll sollen den ÖSV vor dem nächsten Abfahrtsdebakel bewahren.Nach einem 18. Rang als bestes Ergebnis eines Österreichers in der Wengen-Abfahrt kann es nur besser werden, und den Trainingsleistungen nach zu urteilen, könnte das am Samstag auf der Kitzbüheler Streif (11.30 Uhr, live in ORF1) auch gelingen.

Die Favoriten beim Highlight der Hahnenkamm-Rennen vor erwarteten 50.000 Zuschauern sind aber der US-Amerikaner Bode Miller und der Schweizer Vorjahressieger Didier Cuche, die am Donnerstag im Abschlusstraining der Konkurrenz zu denken gaben. Super-G-Überraschungssieger Klaus Kröll und Michael Walchhofer sind die Hoffnungen des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) auf Revanche für das Debakel in der Schweiz.

Auf die Frage, ob dem ÖSV vor Heimpublikum die Wiedergutmachung gelingen werde, hatte Kröll wie folgt geantwortet: "Da müsst ihr den 'Walchi' fragen." Das war allerdings vor dem Premierenerfolg des Steirers am Freitag im Super-G, jetzt zählt auch er trotz drei gebrochener Handwurzelknochen zum engsten Favoritenkreis.

"Wahrscheinlich schon, aber die Abfahrt ist eine andere Geschichte als der Super-G. Aber ich bin gut drauf, ich war immer gut drauf heuer. Und natürlich motiviert mich das, was heute geschehen ist. Ich kann sehr aggressiv sein und mit der Hand ans Limit gehen, und das wird in der Abfahrt auch sehr entscheidend sein", weiß der 28-Jährige, worauf es ankommen wird.

Walchhofer, der im Super-G an die 15. Stelle kam, konnte nichts versprechen, wollte aber alles versuchen, um Wengen vergessen zu machen. "Wir haben es in der Hand, es besser zu machen. Ich weiß, dass ich voll attackieren muss, wenn ich kein Platzfahrer sein will. Mit einem Top-Drei-Ergebnis bin ich zufrieden, ein Sieg wäre ein Hit."

Nach der schnellsten Zeit im Nebeltraining am Mittwoch hatte der 33-Jährige tags darauf 1,73 Sekunden Rückstand aufgebrummt bekommen - was ihn aufweckte. "Wenn du mit der Einstellung am Start stehst, du hast alles locker im Griff, dann erlebst du zu viele Überraschungen", war seine Erkenntnis.

Und überraschen lassen will sich Walchhofer von der Piste, die ihm schon so viel Freude bereitete, nicht, schließlich gewann er in Kitzbühel 2003 die Kombination und 2006 die Abfahrt. Seine erste Abfahrt auf der Streif bestritt Walchhofer übrigens 2001, für die Kombination war er aufgestellt, mit Platz neun in der Abfahrt überraschte der Streif-Debütant.

Danach hatte er aber für die restliche Saison in der Abfahrt keinen Startplatz mehr bekommen, und fuhr so erst im Dezember wieder in Val d'Isere und wurde dort dann sogar Dritter. "Da habe ich mir gedacht, das ist eh recht einfach, da musst du blöd umtun, dass du nicht unter die ersten zehn kommst." So einfach ist es dann doch nicht immer.

Seine Wengen-Leistung (26.) brachte Walchhofer nicht aus der Ruhe. "Es ist blöd gelaufen, nur Pech war es nicht. Aber der Speed war okay. Ich weiß, dass ich schnell Ski fahren kann. Wenn ich 26. geworden wäre und keinen Fehler gemacht hätte, das brächte mich aus der Ruhe."

Der Salzburger weiß, dass am Samstag viel von ihm und Kröll abhängen wird. Warum es die jungen Läufer in der Mannschaft nicht zum Durchbruch schaffen, darüber könne er nur "philosophieren". "Man sieht im Training, dass sie locker mitfahren. Ich weiß nicht, was wirklich der Grund ist. Vielleicht, dass sie nicht das allerletzte Limit gehen. International wird gnadenlos riskiert und attackiert."

Eine Aussage, die Walchhofer vor dem fürchterlichen Sturz des Schweizers Daniel Albrecht am Donnerstag getätigt hatte, die aber auch noch danach gelten wird.

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Miller Trainingsschnellster – Angst um Daniel Albrecht

Das 2. Abfahrtstraining der Herren in Kitzbühel wurde vom Horrorsturz von Daniel Albrecht überschattet und lies die Bestzeit von Bode Miller weit in den Hintergrund treten.

Albrecht, der mit Startnummer 5 in den Trainingslauf ging, kam beim berüchtigten Zielsprung, an dem vor einem Jahr Scott McCarntey fürchterlich verunglückte, bei Tempo 138 zu Sturz und mußte noch auf der Piste erstversorgt werden. Der Schweizer wurde zunächst mit dem Helikopter ins Spital von St. Johann geflogen.

Dort wachte Albrecht laut Auskunft der Mediziner kurz auf, wurde dann aber in künstlichen Tiefschaf versetzt. Den Zustand des Schweizers bezeichneten die Ärzte als "stabil". Er wurde aber zur genaueren Abklärung seiner Verletzungen in Begleitung des Schweizer Teamarztes in die Uni-Klinik nach Innsbruck weitergeflogen und dort in der neurochirurgischen Abteilung eingehend untersucht.

Nach einer Erstuntersuchung im Krankenhaus St. Johann wurde bei Daniel Albrecht eine Gehirnblutung und eine Lungenquetschung diagnostiziert. Vonseiten des Schweizer Skiverbandes wurde dies vorerst noch nicht bestätigt.

Nach dem schweren Sturz von Albrecht ist das Ergebnis der 2. Trainingsabfahrt zur Nebensache verkommen.

Bode Miller meisterte die Strecke in einer Zeit von 1:55,29 und war damit um 26 Hundertstel Sekunden schneller als der Schweizer Didier Cuche, der jedoch disqualifiziert wurde. Der offizielle zweite Rang ging damit an Klaus Kröll (+ 1,64) aus Österreich vor dem Italiener Werner Hell. (+ 1,70).

Der Trainingsschnellste des Vortages, Michael Walchhofer (+1.73) mußte sich nach fehlerhafter Fahrt mit dem 4. Rang begnügen. Der Norweger Aksel Lund Svindal (+ 2,00) wurde Fünfter.

Das starke ÖSV Trainingsergebnis untermauerte Christoph Gruber mit Rang 7 und die Plazierung von Hermann Maier, der kurz vor dem Ziel abschwang und aufrecht über die Ziellinie fuhr und sich trotzdem als Neunter im Klassement einreihte.

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Albrechts Ärzte sind vorsichtig optimistisch

Der Schweizer Ski-Rennläufer Daniel Albrecht wird nach seinem schweren Sturz auf der Abfahrtsstrecke in Kitzbühel weiter in einem künstlichen Koma gehalten. Norbert Mutz, Leiter der Intensivmedizin in der Innsbrucker Universitäts-Klinik, klang am Freitagnachmittag allerdings vorsichtig optimistisch, was den Zustand des 27 Jahre alten Kombinations-Weltmeisters angeht: "Wir haben im Moment keine wesentlichen Sorgen. Im Moment."

Mutz erklärte, dass für Albrecht derzeit eine "mittelbare Lebensgefahr" bestehe, dies sei allerdings "nach so einem Sturz" auch normal. Eine "unmittelbare Lebensgefahr" sei dagegen derzeit auszuschließen. Der Mediziner legte Wert auf die Feststellung, dass er mit seinen Einschätzungen nur den momentanen Zustand wiedergeben könne. "Ich bin kein Prophet. Ich kann nicht sagen, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt."

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Daniel Albrecht immer noch im künstlichen Tiefschlaf

Update: Der Zustand des gestern schwer verunfallten Daniel Albrecht sei stabil, erklärt Jacques Menetrey, der Arzt des Schweizer Männer-Teams in Kitzbühel. Des weiteren führt der Doktor aus, dass «Daniel den Umständen entsprechend eine gute Nacht verbracht hat». Weitere Informationen hat Menetrey an einer kurzen Info am Freitagvormittag im Rahmen der Weltcup-Rennen in Kitzbühel nicht geben können. «Mehr kann ich zum Gesundheitszustand von Daniel Albrecht nicht sagen.»

«Erst wenn der Athlet aus dem künstlichen Koma erwacht, kann man weitere Untersuchungen und Aussagen machen», sagt Walter Frey, Chef des sportmedizinischen Dienstes bei Swiss-Ski. Neue Informationen dürfte es erst gegen 17 Uhr geben, obwohl Jacques Menetrey, der Mannschaftsarzt der Schweizer Männer, um 10 Uhr ein Statement zum Unfall abgibt.

Wolfgang Koller von der Uni-Klinik Innsbruck sprach im ORF davon, dass Albrechts Zustand stabil sei und er sich ausser akuter Lebensgefahr befinde. Allerdings wies Koller auch darauf hin, dass sich nach solch schweren Stürzen Komplikationen nie ganz ausschliessen lassen.

Am Freitagvormittag gibt es im Mediacenter in Kitzbühel eine Pressekonferenz mit dem Schweizer Teamarzt Jacques Menetrey, um 17.30 Uhr ist eine Pressekonferenz in der Innsbrucker Klinik geplant.

Nach Klinikangaben erlitt Albrecht ein Schädel-Hirn-Trauma. Sein Hirndruck wird in den nächsten 24 Stunden per Hirnsonde permanent überwacht. Eine Lungenquetschung ist nur von geringem Ausmass. Rückenverletzungen oder Knochenbrüche erlitt er nicht.

Albrecht soll gemäss SF-Informationen am Freitag um 11 Uhr vormittags aus dem künstlichen Tiefschlaf geweckt werden. Dann werden die Ärzte versuchen mit ihm zu sprechen. Erst danach sei eine mittel- oder langfristige Prognose möglich.

Meldung in der NZZ: Die Situation blieb bis zum Abend diffus. Der Schweizer Teamarzt Jacques Ménétrey, der bei Albrecht in Innsbruck ist, will sich nicht äussern. Die Uniklinik spricht von «Gehirnproblemen», erläutert diese aber nicht. Der Rennarzt sagt noch einmal: «Hirnblutung.» Und Diana Fäh, die Informationsverantwortliche von Swiss Ski, sagt: «Wir wollen das weder bestätigen noch dementieren.» Wahrscheinlich ist die Situation so kompliziert, dass sie sich nicht auf die von den Journalisten erhofften zwei, drei Schlagworte reduzieren lässt.

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Horror-Sturz von Albrecht

Daniel Albrecht ist beim Training in Kitzbühel fürchterlich gestürzt. Der 25-jähriger Schweizer geriet beim Zielsprung in Rücklage und schlug nach einem Flug über etwa 70 Meter hat auf die Piste auf, wo er regungslos liegen blieb.

Unmittelbar vor dem Sprung wurde Albrecht mit einer Geschwindigkeit von 138,1 km/h gemessen.

Erst nach einer rund 25-minütigen Behandlung auf der Piste konnte der Walliser mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus St. Johann geflogen werden.

Wie schwer die Verletzungen sind, steht im Moment noch nicht fest. Ein Sanitäter erklärte am Fernsehen, dass Albrecht immer noch bewusstlos sei und ein Schädeltrauma erlitten habe.

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Walchhofer mit Bestzeit beim 1. Abfahrtstraining auf der Streif

Vor allem viel Zeit mußten die Fans und Journalisten heute nach Kitzbühel mitbringen. Knapp 3,5 Stunden dauerte das 1. Abfahrtstraining auf der Streif, nachdem sich immer wieder dichte Nebelbänke über den Mittelteil der Strecke schoben und das Training mehrmals unterbrochen werden mußte.

Durchblick bewahren hieß es für die Rennläufer. Am besten gelang das den im Abfahrtweltcupführenden Michael Walchhofer aus Österreich. Als einziger Athlet meisterte er die Klassikerstrecke in einer Zeit unter zwei Minuten und das, obwohl vor dem Zauchenseer das Training für mehr als eine halbe Stunde unterbrochen war.

Beim Zielsprung hatte Walchhofer eine echte Schrecksekunde, als sich seine Ski steil aufrichteten. "Das hat zwei Zehntel gekostet. Aber ich bin mit meiner Zeit extrem zufrieden", sagte der Abfahrts-Branchenführer aus Österreich.

Als Schnellster Schweizer plazierte sich Didier Cuche auf Rang 2: "Meine Fahrt war okay", meinte der Neuenburger, der seine zügige Fahrt vor dem Hausberg gedrosselt hatte: "Ich sah eine 'weisse Wand' vor mir und habe die Ski quergestellt. Als ich mekte, dass der Nebel doch nicht so dicht war, habe ichs wieder laufen lassen." Das ergab immerhin noch eine Zeit von 2:00,50, die früher schon oft zum Sieg gereicht hätte.

Bode Miller klassierte sich zeitgleich mit Christoph Gruber (+1,40) auf dem dritten Rang. Stark auch wieder Didier Defago. Der Schweizer Wengen-Sieger beendete das Training mit knapp 1,5 Sekunden Rückstand auf Rang 7.

Mit Christoph Gruber (3.), Hermann Maier (5.) und dem Klaus Kröll (8.) der trotz Handbruchs die Abfahrt in Angriff nahm, klassierten sich insgesamt gleich vier ÖSV-Cracks unter den Top 8.

Als nach Startnummer 17 eine weitere Unterbrechung wegen Nebel eingelegt werden mußte
wurden nach 30 Minuten Pause auch noch die übrigen Fahrer auf die Piste geschickt mit der Aufforderung, sich in den Passagen mit Nebel aufzurichten. So erzielte Hermann Maier noch die viertbeste Zeit.

Andere wie Carlo Janka nahmen es gemächlicher und erreichten mit mehreren Sekunden Rückstand das Ziel. Steven Nyman und Peter Fill gingen durchs Starttor und schwangen gleich ab. Damit dürfen sie im Rennen starten, auch wenn wegen des unsicheren Wetters keine weiteren Trainings mehr möglich wären.

Aktuelle Wetterprognosen besagen, dass das Abschlusstraining am Donnerstag zwar problemlos durchgeführt werden kann, Freitag und Samstag ist aber mit Regen und Schneefall zu rechnen. Im Detail: Für Donnerstag erwartet sich Monika Weis, ZAMG-Meteorologin an der Wetterdienststelle Innsbruck, hochneblige Bewölkung, es werde trocken bleiben. Am Freitag kommt Westwind auf, es wird wechselnd bewölkt und zu Mittag könnte es eventuell Schnee oder Regenschauer geben. Am Samstag bringt eine Störung aus Südwest Regen- und Schneeschauer im Laufe des Tages. "Wann genau, ist aus heutiger Sicht noch nicht zu bestimmen", sagte Weis. Am Sonntag (Slalom) erwartet die Wetterexpertin zuerst tiefe Bewölkung, ab Mittag soll es freundlich werden.

Mehr Infos und Fotos finden Sie in Kürze in unserem Skiweltcupforum!
Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: Claudia Egger

Abfahrtstraining in Kitz und Cortina abgesagt

Update: Auch für Mittwoch ist das Weltcup-Abfahrtstraining der Herren in Kitzbühel von der ursprünglichen Startzeit (11.30 Uhr) auf 10.00 Uhr vorverlegt worden, da die Organisatoren in der Früh eine höhere Chance sehen, einen Zeitlauf durchzubringen.

Das für Dienstag geplante erste Training der Herren für die Weltcup-Abfahrt am Samstag in Kitzbühel ist wegen starken Schneefalls abgesagt worden.

Das Training war am Montag von 11.30 auf 10.00 Uhr vorverlegt worden, weil die Prognosen Niederschlag im Laufe des Tages vorhergesagt hatten, dieser stellte sich allerdings schon in den Morgenstunden ein. Die Vorhersagen für Mittwoch sind ebenfalls nicht günstig.

Ebenfalls wegen starken Schneefalls wurde das erste Training für die zwei Weltcup-Abfahrten der Damen am Freitag und Samstag in Cortina d'Ampezzo abgesagt.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger
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Skiweltcup-Forum

 

BLICK ZURÜCK SAISON 2007/08:
Cuche holt sich die Kitzabfahrt 2008

Es ist vollbracht – Topfavorit Didier Cuche, der bereits im ersten Training eine überragende Bestzeit hinlegte, hielt dem Druck stand und siegte in Kitzbühel mit einer Zeit von 1.52,75. Cuche, der bereits vor 10 Jahren hier Sieger einer Sprintabfahrt war:

„Der Sieg vor zehn Jahren hier war mein erster Podestplatz im Weltcup. Es hat dafür keine Gondel gegeben – ich wollte unbedingt meine Gondel hier. Über meine Fahrt kann ich nichts sagen – ich war wie in Trance. In Kitzbühel ist man am Start konzentriert, denkt nicht an andere Dinge …“.

Zweiter Ex-Aequo-Spezialist Mario Scheiber (AUT gestern Dritter ex aequo mit Cuche) und Bode Miller (USA +0,27 Sek). Miller hatte die Ausfahrt aus dem Steilhang denkbar schlecht erwischt und lies uns alle den Atem anhalten, als er mit beiden Skiern auf die dort angebrachte Bande fuhr – trotz dieses Fehlers vor dem flachen Schuss aus dem Steilhang hinaus noch auf Platz 2 zu fahren zeugt vom Potential und auch vom guten Skimaterial eines Bode Miller.

Nur 1 Hundertstel hinter Miller und Scheiber und doch nicht mehr auf dem Podest der Favorit aus dem ÖSV, Michael Walchhofer. Er hat das Rennen gleich im obersten Teil verspielt, im Mittelteil eine tolle Aufholjagd, am Hausberg dann noch eine kleiner Umweg in den Sulz – „nur“ Platz 4.

Auf Platz 5 der sentimentale Favorit des heutigen Rennens: Hermann Maier (AUT +0,61Sek). Überraschenderweise war er trotz Platz 5 mit seiner Fahrt sehr zufrieden und ein eindeutiger Aufwärtstrend des Herminator ist nicht zu leugnen.

6. Marco Sullivan (USA +0,70 Sek), 7. Didier Defago (SUI +0,71) – er hätte sich nach seiner Bestzeit im zweiten Training vielleicht mehr erhofft.

Auf Platz 8 der Sieger von gestern – Marco Büchel (LIE +0,80 Sek). Seine Fahrt war nicht fehlerfrei und exakt die Passagen, in denen er gestern glänzte, wollten heute nicht so gelingen. Aber Gerüchten zufolge hat er bereits seinen Aufenthalt in Kitz verlängert und plant sogar einen kurzen Sommerurlaub hier, um seinen Sieg und die traditionelle „Gondel“ mit eigenem Schriftzug, die jeder Hahnenkammsieger bekommt, ausgiebig zu feiern.

Die Top Ten sind komplett mit Peter Fill (ITA + 1,15 Sek.) auf Platz 10.

Nach dem fürchterlichen Sturz des mit Nummer 2 gestarteten Amerikaners Scott Macartney muss man ohnehin sagen, dass jeder Athlet, der diese Strecke heil herunterkommt ein Sieger ist. Macartney fuhr bis zum Zielsprung ein gutes Rennen, verpasste jedoch ein wenig den Absprung, kam bereits in der Luft in Schräglage und schlug nach einer langen Flugphase hart auf der Piste auf – nachdem auch der Helm bereits beim Aufprall weg war, verlor der Amerikaner vermutlich sofort das Bewusstsein. Nach langen, bangen Momenten wurde er mit dem Hubschrauber nach Innsbruck transportiert - von dort kommt vorsichtige Entwarnung: Er hat zwar ein Schädel-Hirn-Trauma, alle Vitalfunktionen sind jedoch intakt und man muss mit keinen bleibenden Schäden rechnen. Genaueres erwarten wir im Laufe des Tages zu erfahren. Wir wünschen Scott Macartney auf diesem Weg das Allerbeste – zu einer baldigen Genesung und zu seinem heutigen Geburtstag!

Mit dem heutigen Rennen übernimmt Didier Cuche sogar die Führung im Gesamtweltcup, aber der heute auf Platz 14 gut gelegene Benjamin Raich und auch Bode Miller, brennen sicherlich auf eine Revanche morgen im Slalom. Den wird allerdings auch der heutige Sieger bestreiten, um vielleicht noch ein paar Weltcuppünktchen in der Kombi zu sammeln! Spass und Spannung sind garantiert!

Aus dem Austria Skiweltcup Infopoint: Claudia Egger
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1. Didier Cuche SUI 1:52,75


2. Mario Scheiber AUT 1:53,02


. Bode Miller USA 1:53,02


4. Michael Walchhofer AUT 1:53,03


5. Hermann Maier AUT 1:53,36


6. Marco Sullivan USA 1:53,45


7. Didier Defago SUI 1:53,46


8. Marco Büchel LIE 1:53,55


9. Erik Guay CAN 1:53,89


10. Peter Fill ITA 1:53,90

BLICK ZURÜCK SAISON 2005/06
Walchhofer gewinnt Kitzbühel-Krimi

Verpatzter Steilhang, verpatzte Traverse ... man fragt sich WO Michael Walchhofer (AUT) seine Siegerzeit von 1.46,75 geholt hat! „ ... in der Traverse hab i mir denkt: des Tor, des muss sich irgendwie ausgeh ...“ Ganz besonders wird sich das der nur 5 Hundertstel dahinter liegende Liechtensteiner Marco Büchel fragen, der schon kurz von seinem ersten Kitzbühel Sieg träumen durfte „I hab ma scho dacht ´i gewinn, i gewinn ...´ aber dann – knapp!“ . Dritter der Favorit: Daron Rahlves (USA +0,33), der sich für seinen vermeintlich letzten Ritt auf dem Hahnenkamm viel vorgenommen hatte. Auf Grund der Witterungsverhältnisse wurde der Start unter die Mausefalle verlegt – die Verkürzung konnte dem spektakulärsten Rennen des Weltcups jedoch nichts von seiner Spannung nehmen! Bode Miller (USA +0,38) schaffte endlich wieder einmal eine konzentrierte Fahrt mit kaum Ausrutschern und reiht sich hinter Teamkollege Rahlves auf Platz 4 ein. Hervorragender 5. Erik Guay (CAN 0,68), 6. Didier Defago (SUI +0,83), 7. wahrscheinlich auch das letzte Mal auf der Streif Kristian Ghedina (ITA +0,84), toller 8. Andreas Buder (AUT +0,93) und das mit Startnummer 1, was für den hervorragenden Zustand der Piste für alle Teilnehmer spricht, 9. Antoine Deneriaz (FRA +1,05), 10. ex aequo Didier Cuche (SUI) und Benjamin Raich (AUT) – beide 1,25 Sekunden zurück. Raich fuhr nach schlechter Schiwahl und Platz 31 von gestern wohl mit der Wut im Bauch zu seinem besten Abfahrtsergebnis und verschafft sich eine ideale Ausgangsposition für die Kombination. Aber wie immer darf man Bode Miller nicht vergessen und auch Walchhofer, der heuer ja schon eine Kombination gewonnen hat, wird seine Chancen zu nützen wissen! Leider enttäuscht wurden die vielen Fans vom gestrigen Sieger Hermann Maier – er wird nur 22. mit über 2 Sekunden Rückstand.

Aus dem Skiweltcup Infopoint Austria: C. Egger


Michael Walchhofer - 1. Sieg auf der Streif und 65 000 Euro Preisgeld


Marco Büchel: "Ich dachte schon, es geht sich für mich aus"


Daron Rahlves sagt gar nicht leise "Servus" zur Streif - Platz 3


Bode Miller: 5/100 fehlten zum Podest - aber endlich mal wieder im Ziel


Erik Guay: Streif fahren ist wie Bullenreiten - Die Streif verleiht Flügel


Fritz Strobl stürzte nach der Querfahrt - Mittelhandknochenbruch

Der Blick zurück - Saison 2004/05
Herren-Abfahrt in Kitzbühel abgesagt


ERST VERSCHOBEN - DANN ABGESAGT

Die Abfahrt in Kitzbühel musste abgesagt werden. Wegen intensiven Schneefalls und starken Windes war an einen Start auf der Streif nicht zu denken.

Der Blick zurück - Saison 2003/04
RENNEN 2 - DAS ORIGINAL

Eberharter triumphiert auf der Streif
Steff bleibt Österreichs Ski-Chef !


Platz 1: Stephan Eberhardter

Platz 2: Daron Rahlves

Stephan Eberharter revanchierte sich am Samstag eindrucksvoll für die "Niederlage" vom Donnerstag. Der Zillertaler, der sich in der ersten Abfahrt Lasse Kjus um 0,01 Sekunden geschlagen geben musste, gewann die zweite Kitzbühel-Abfahrt überlegen mit einem Vorsprung von 1,21 Sekunden. Rang 2 sicherte sich der US Amerikaner Daron Rahlves vor dem Schweizer Ambrosi Hoffmann. Mit Hans Knauß und Michael Walchhofer belegten zwei weitere Österreicher die Ränge vier und fünf. Die weiteren Fahrer in den Top 10: Kristian Ghedina (ITA - Platz 6), Didier Cuche (SUI - Platz 7), Christoph Gruber (AUT - Platz 8), Hermann Maier (AUT - Platz 9) und Fritz Strobl (AUT - Platz 10). Der Norweger Lasse Kjus kam nicht unter die Top Ten, baute aber seine Führung im Gesamt-Weltcup aus, da er nur wenige Punkte auf den neuntplatzierten Hermann Maier verlor. Nach dem Rennen sah man, mit Stehphan Eberharter einen rundum glücklichen Kitzsieger: "Noch nie habe ich im Zielraum solche Emotionen gezeigt. Es kann sein, dass ich heute hier das letzte Mal runter gefahren bin. Es war einfach ein Traumlauf!" Es war Eberharters 27. Weltcup-Sieg, der 16. in der Abfahrt. In der ewigen Weltcup-Rangliste rückte der Stummer ex aequo mit dem US-Amerikaner Phil Mahre auf Platz sechs vor. Zudem übernahm der 34-Jährige die Führung im Abfahrts-Weltcup. Eberharter krönt seine aufregende Karriere, bei der es nicht immer nur bergauf ging, mit diesem überlegenen Sieg. Doppel-Weltmeister 1991, dann jahrelang weg vom Fenster, nach seiner Rückkehr in die Weltspitze jahrelang im Schatten von Hermann Maier, nach dessen Unfall, Olympiasieger, Gesamt-Weltcupsieger und 2003 nochmals Weltmeister. "Schönwetterfahrer" Kristian Ghedina hat beim Zielsprung für eine akrobatische Einlage gesorgt. Der Spaßvogel aus Italien riss bei Tempo Hundert auf dem Weg zur Bestzeit die Ski weit auseinander und landete seine Grätsche auch noch perfekt. Das Publikum feierte ihn deswegen wie einen Sieger, obwohl er am Ende nur 6. wurde. Florian Eckert und Stefan Stankalla blieben auch am heutigen Samstag hinter den Erwartungen zurück. Für Eckert reichte es am Ende nur für Rang 33 und Stankalla musste sich mit Platz 39 begnügen. Jetzt freuen sich alle auf morgen, wenn um 10 Uhr der Slalom auf dem legendären Ganslernhang über die Bühne geht.


Platz 3: Ambrosi Hoffmann

Platz 4: Hans Knauß

Platz 5: Michael Walchhofer

Platz 6: Kristian Ghedina

Platz 7: Didier Cuche

Platz 8: Christoph Gruber

Der Blick zurück - Saison 2003/04
RENNEN 1 - Bormio Ersatzrennen

Elchspuren in Kitzbühel
Lasse Kjus gewinnt 1/100 vor Stephan Eberharter


Platz 1: Lasse Kjus

Platz 2: Stephan Eberharter

Kitzbühel ist anders. Nicht nur das spezielle Flair der "Schihauptstadt", sondern vor allem das ungewöhnliche Programm des heutigen Renntages, sorgten für Aufsehen. Um 9.30 Uhr fand ein Sprinttraining vom Start bis Ausfahrt Steilhang statt und zusammen mit dem gestrigen Training ab dem Mausefalleboden konnte man dies nun als "Training der gesamten Strecke" werten und ein Rennstart von ganz oben war somit gesichert. Um 11.30 Uhr folgte dann pünktlich der Start zum "Bormio-Ersatz-Rennen". Lange Zeit eher überraschend in Führung der mit Nummer 1 gestartete Italiener Roland Fischnaller (am Ende guter 12.). Erst der Tiroler Christoph Gruber (Nr. 13) konnte ihn von seinem Thron stoßen. Gruber dürfte sich damit auch innerhalb der österreichischen Mannschaft für die Rennaufstellung am Samstag "empfehlen". Mit Startnummer 15 ging kurz danach der Sieger des morgendlichen Sprinttrainings, Bode Miller ins Rennen und setzte sich an die Spitze, jedoch nur kurz, bis mit Nummer 17 der große Elch kam. Lasse Kjus (NOR) bezwang die schlagige Streif mit einer Bestzeit von 1:58,78 und nur Stephan Eberharter (AUT) , Startnummer 30, kam bis auf 1 Hundertstel Sekunde an den Norweger heran. Dahinter als Dritter der Vorjahressieger Daron Rahlves (USA 1.58,98), der sich auch heuer wieder viel vorgenommen hatte. Auf den undankbaren Plätzen hinter dem Stockerl: 4. Hermann Maier (AUT 1.59,26) und Hans Knauss (AUT 1.59,28) - beides schon ehemalige Hahnenkammsieger. Die weitere Reihung: 6. Ambrosi Hoffmann (SUI 1.59,43), 7. Bode Miller (USA 1.59,62), 8. Hannes Trinkl (AUT 1.59,63), 9. Fritz Strobl (AUT 1.59,83), 10. Bruno Kernen (SUI 1.59,84). Übermorgen werden Eberharter, Rahlves und Co. zum Gegenangriff auf der "originalen Streifabfahrt" blasen und morgen können wir gespannt sein, ob Hermann Maier an seinen sensationellen Comebacksieg vom letzten Jahr im Super-G von Kitzbühel anschließen kann.

Aus dem Austria Infopoint: C. Egger


Platz 3: Daron Rahlves 

Platz 4: Hermann Maier

Platz 5: Hans Knauss

Platz 6: Ambrosi Hoffmann

Platz 7: Bode Miller

Platz 8: Hannes Trinkl

Platz 9: Fritz Strobl

Comeback: Florian Eckert

SAISON 2002/03 - Rennen
Rahlves gewinnt verkürzte Streifabfahrt !

Bittere Niederlage für das ÖSV Abfahrerteam. Beim wichtigsten Rennen außer der WM schnappte der US Amerikaner Daron Rahlves den Österreichern nicht nur den Sieg weg. Besonders bitter für die Österreicher das nicht einmal ein "Stockerlplatz" beim 63. Hahnenkammrennen für die ÖSV Fahrer heraussprang. Erstmals in dieser Saison geht eine Siegerehrung ohne österreichischer Beteiligung über die Bühne! Den zweiten Platz sicherte sich der Schweizer Didier Cuche vor dem Norweger Kjetil Andre Aamodt. Auf den Rängen 4 bis 10 folgten: Stephan Eberharter (AUT), Hannes Trinkl (AUT), Hermann Maier (AUT), Ambrosi Hoffmann (SUI), Bode Miller (USA), Fritz Strobl (AUT) und Klaus Kröll (AUT).


 

 

 

D. Cuche

D. Rahlves

K. Aamodt


SAISON 2001/02 - Rennen
Kitzbühel, 19.01.2002
Eberharter gewinnt den Klassiker auf der Streif
Tolle Stimmung - Spektakuläre Abfahrten

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Der neue König von Kitzbühl heißt Stephan Eberharter. Nach seinem gestrigen Sieg beim Super G war er auch heute bei der berühmt berüchtigten Streifabfahrt nicht zuschlagen. Eberharter bezwang die Hahnenkammabfahrt in einer Zeit von 1,54:21 Minuten. Auf dem zweiten Rang folgt, mit einem Rückstand von 37 Hundertstel Sekunden, der Norweger Kjetil-Andre Aamodt vor dem Österreicher Hannes Trinkl (Rückstand 40 Hundertstel Sekunden) auf Platz 3. Auf den Rängen 4 bis 6 folgen: Kurt Sulzenbacher (ITA), Fritz Strobl (AUT) und Didier Cuche (CH) sowie zeitgleich Peter Rzehak (AUT). Für den DSV waren leider keine Läufer am Start.

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Stephan Eberharter
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und sein Traumlauf
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Platz 2: Kjetil Andre Aamodt
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Platz 3: Hannes Trinkl
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Super Stimmung
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in Kitzbühel
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Stürze ohne Folgen: Rahlves
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und Sivertsen

 

 

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