Bei leichtem Schneefall und starkem
Wind auf der Strecke Olympic Downhill gewann Lindsey Vonn (USA) die
erste Damen-Abfahrt des Winters in Lake Louise in 1:26.10 Minuten. Die
Amerikanerin zeigte von oben bis unten eine beinahe perfekte Fahrt und
distanzierte die zweitschnellste Elena Fanchini aus Italien um 0,61
Sekunden auf Rang zwei.
Siegerin Vonn verriet nach dem Rennen
ihr Erfolgsrezept: "Es war sehr schwierig, das Wetter sehr schlecht,
sehr windig. Daher dachte ich, ich muss tief in der Hocke fahren. Meine
Fahrt war nicht perfekt, aber ich war immer auf Vollgas, habe die
richtige Geschwindigkeit und schnelle Ski gehabt." Zu den schlechten
Wetterbedingungen und dem starken Wind meinte Vonn: "Die FIS muss sagen,
ob sie ein Rennen haben will oder nicht. Ich habe jedenfalls voll
attackiert."
Für Vonn war es nach dem Sieg im
Levi-Slalom bereits der zweite Saisonerfolg und der bereits fünfte in
einer Lake-Louise-Abfahrt. In Summe war es für die Vizeweltmeisterin von
Aare 2007 der 15. Weltcup-Triumph, der 11. in der Königsdisziplin
Die Partenkirchenerin Maria Riesch
(+0,69) konnte sich mit dem 3. Platz bereits zum zweiten Mal in dieser
Saison über den Sprung auf das Siegertreppchen freuen. Besonders
erfreulich aus Sicht des DSV ist auch der 4. Rang von Gina Stechert zu
vermelden, die sich damit über die beste Weltcupplazierung ihrer
Karriere freuen durfte.
Die Österreicherinnen Maria Holaus und
Andrea Fischbaer (beide + 0,93) belegten zeitgleich den fünten Rang.
Anna Feninger (+1,12) wurde Achte. Renate Götschl (+1,30) mußte sich mit
Rang zwölf zufrieden geben.
Vom Schweizer Frauen-Team machten sich
nach den guten Trainingsleistungen einige Fahrerinnen Hoffnungen. Doch
nur Dominique Gisin und Andrea Dettling vermochten als Zehnte und Elfte
die Erwartungen zu erfüllen. Fränzi Aufdenblatten (20.), Monika
Dummermuth (21.) und Fabienne Suter (23.) fuhren am unteren Limit ihrer
Fähigkeiten.
Enttäuschend waren aber insbesondere
die Leistungen von Nadia Styger (25.) und Martina Schild (35.). Auch
Riesentalent Lara Gut (24.) konnte sich nicht in Szene setzen.
Eines ist sicher. Heute werden auf
jeden Fall alle Rennläuferinnen die Linie der Dominatorin genau
studieren, um daraus Lehren für die zweite Abfahrt in Alberta am
(morgigen) Samstag zu ziehen.
Das letzte
Rennen - Abfahrt der DAmen in Crans Montana
Vonn gewinnt Abfahrt von Crans
Montana
Die US Amerikanerin Lindsey Vonn gewinnt mit
überlegener Bestzeit von 1:23,57 Minuten die Abfahrt von Crans Montana.
Den zweiten Rang auf dem Podest sicherte sich mit einem Rückstand von 61
Hundertstel Sekunden die Österreicherin Renate Götschl vor der
Drittplazierten Italienerin Nadia Fanchini (+0,64). Fanchini war nach
einem im vergangenen Februar in der Sierra Nevada erlittenen
Kreuzbandriss erst im Januar in den Weltcup zurückgekehrt.
Mit ihrem 13. Weltcup-Sieg, dem zehnten in der
Abfahrt hat Vonn damit als erfolgreichste US-Abfahrerin ihr Idol Picabo
Street überflügelt. "Ich hatte die Abfahrts-Kugel zwar schon in der
Tasche, war aber trotzdem nervös, weil ich noch um den Gesamtsieg
kämpfe. Das ist eine neue Situation für mich, und ich weiß noch nicht so
genau, wie ich damit umgehen soll", gestand Vonn.
Maria Riesch aus Deutschland könnte sich hinter der
US Amerikanerin Julia Mancuso auf dem 5. Rang plazieren. Als Beste
Schweizerin klassierte sich Marina Schild auf Platz 8. Den Sprung unter
die ersten zehn verpasste Nadia Styger als Elfte hauchdünn.
Die ÖSV-Damen sind in dieser Saison in der
einstigen Paradisziplin weiter sieglos, hinter Götschl war Elisabeth
Görgl als 13. zweitbeste Österreicherin.
In der Gesamtwertung baute Lindsey Vonn ihren
Vorsprung auf die Österreicherin Nicole Hosp um 96 auf 150 Punkte aus.
Die Tirolerin musste sich mit Rang 27 begnügen. Die Deutsche Maria
Riesch ("Ich habe oben zu viel Zeit verloren, um Lindsey zu gefährden")
liegt ihrerseits nur noch 27 Zähler hinter Hosp.
Pärson mit
Bestzeit im
Abschlußtraining
von Lake Louise
Anja Pärson fuhr
beim
Abschlußtraining
der Damen zur
Abfahrt von Lake
Louise in
1:51,36 die
schnellste Zeit
des Tages. Die
Schwedin verwies
bei bitterer
Kälte (-13 Grad
im Zielraum) die
überraschend
starke Französin
Marie
Marchand-Arvier
um eine
Zehntelsekunde
auf Rang 2. Die
drittklassierte
Favoritin
Lindsey Vonn
(USA) büsste 46
Hundertstel ein.
Rang 4 sicherte
sich die
Kanadierin Emily
Brydon (+0,65)
vor der Besten
Schweizerin
Martina Schild
(+0,86). Die
Bernerin, am
Vortag nur 29.,
steigerte sich
auf Rang 5. Auch
die Tessinerin
Lara Gut, die
erstmals in
Kanada weilt,
kommt in Lake
Louise schon
sehr gut
zurecht. Ihre
Fahrt führte sie
auf den 7.
Platz. Mit Nadia
Styger (9.)
schaffte eine
weitere
Schweizerin den
Sprung unter die
besten Zehn.
Die Deutsche
Maria Riesch
verbesserte sich
gegenüber dem
Vortag vom 17.
auf den 8. Rang
und hatte einen
Zeitrückstand
von 1,14
Sekunden auf die
Führende. Gina
Stechert (+
2,57) mußte
sich, nach dem
14. Platz von
gestern, heute
mit Rang 31
begnügen.
Auch im zweiten
Training für das
Abfahrts-Doppel
in Lake Louise
landeten
Österreichs
Abfahrerinnen im
geschlagenen
Feld. Als Beste
des ÖSV-Teams
konnte sich
Andrea
Fischbacher auf
Rang neun
plazieren. Der
Salzburgerin
fehlten 1,17
Sekunden auf die
Bestzeit. Renate
Götschl kam
nicht über Rang
15 (+1,69)
hinaus, Maria
Holaus belegte
Rang 17.
Zweites Training
zu den
Weltcup-Abfahrten
der Frauen von
Freitag und
Samstag: 1. Anja
Pärson (SWE)
1:51,36. 2.
Marie
Marchand-Arvier
(FRA) 0,10
zurück. 3.
Lindsey Vonn
(USA) 0,46. 4.
Emily Brydon
(CAN) 0,65. 5.
Martina Schild (SUI)
0,86. 6. Nadia
Fanchini (ITA)
0,96. 7. Lara
Gut (SUI) 1,13.
8. Maria Riesch
(GER) 1,14. 9.
Nadia Styger (SUI)
und Andrea
Fischbacher (AUT),
je 1,17.
Die
US-Amerikanerin
Lindsey Vonn
fuhr beim 2.
Abfahrtstraining
(1.Training
wurde abgesagt)
in einer Zeit
von 1:53,31
Minuten klare
Bestzeit vor der
Schwedin Anja
Pärson (+0,20),
die als einzige
Fahrerin der
Weltcup-Gesamtsiegerin
Paroli bieten
konnte.
"Ich war selbst
überrascht, wie
gut es gelaufen
ist, obwohl ich
nicht voll
gefahren bin. Es
ist beruhigend,
wie es derzeit
läuft", meinte
Vonn. Nach ihrem
Ende November
erlittenen
Trainingssturz
sei sie am Start
zwar noch etwas
zittrig gewesen,
während der
Fahrt habe sie
aber keine
Verunsicherung
gefühlt.
Der Rest des
Feldes büßte bei
strahlendem
Sonnenschein und
griffiger Piste
bereits eine
Sekunde und mehr
ein. Beste
Österreicherin
war Ingrid
Rumpfhuber
(+1,08 Sek.) als
Dritte,
Elisabeth Görgl
fuhr mit 1,42
Sek. auf Platz
7, Andrea
Fischbacher
wurde 15. (+1,62
Sek.).
Speed-Queen
Renate Götschl
begnügt sich mit
Rang 27 (+2,16).
Dominique Gisin,
belegte als
Beste
Schweizerin mit
einem Rückstand
von 1,28
Sekunden Platz
5.
Mannschaftskollegin
Monika Dumermuth,
die zuletzt in
der Vorbereitung
gute Leistungen
gezeigt hatte,
erreichte den
12. Platz.
Teamleaderin
Nadja Styger,
die im
vergangenen
Winter die
Olympia-Hauptprobe
in Whistler
Mountain für
sich entschieden
hatte, büsste
fast zwei
Sekunden ein und
plazierte sich
auf dem 21.
Rang. Die
17-jährige
Tessinerin Lara
Gut, die in Lake
Louise noch nie
gestartet ist,
zeigte eine
ebenfalls
zurückhaltende
Fahrt und verlor
rund dreieinhalb
Sekunden und
mußte sich mit
Platz 50
begnügen.
Aus Sicht des
DSV konnte man
sich über den
14. Rang von
Gina Stechert (+
1,60) freuen.
Bei weitem noch
nicht an ihrer
Grenzen ging
Mitfavoritin
Maria Riesch.
Sie beendete die
1. offizielle
Trainingseinheit
in Lake Louise
mit einem
Zeitrückstand
von 1,72
Sekunden auf
Platz 17.
Das
Abschlußtraining
findet am
Donnerstag um
20.30 Uhr statt.
Am Freitag und
Samstag erfolgt
dann der Auftakt
in die Speed
Saison der Damen
mit je einen
Abfahrtslauf,
bevor der US
Trip mit einem
Super G Rennen
am Sonntag
beendet wird.
Erstes Training
zu den
Weltcup-Abfahrten
der Frauen von
Freitag und
Samstag: 1.
Lindsey Vonn
(USA) 1:53,31.
2. Anja Pärson
(SWE) 0,20
zurück. 3.
Ingrid
Rumpfhuber (AUT)
1,08. 4. Britt
Janyk (CAN)
1,18. 5.
Dominique Gisin
(SUI) 1,28. 6.
Daniela
Ceccarelli (ITA)
1,32. 7.
Elisabeth Görgl
(AUT) 1,42. 8.
Verena Stuffer (ITA)
1,44. 9. Jessica
Lindell-Vikarby
(SWE) 1,45. 10.
Emily Brydon
(CAN) 1,49.
Das für Dienstag
vorgesehene
erste Training
zu den beiden
Weltcup-Abfahrten
der Frauen von
Freitag und
Samstag in Lake
Louise (CAN)
wurde abgesagt.
Grund waren die
heftigen
Schneefälle vom
Montag. Die
Wetterprognosen
für die nächsten
Tage sind wieder
besser. Am
Mittwoch und am
Donnerstag
sollte demnach
ohne Probleme
trainiert werden
können.
BLICK
ZURÜCK SAISON 2007/08:
Lindesey Vonn gewinn Abfahrt von
Lake Louise
Die 23 Jahre alte
Vizeweltmeisterin Lindsey Kildow aus den
USA, die seit ihrer Heirat in diesem Sommer
Linsey Vonn heisst, gewann überlegen die
erste Weltcup-Abfahrt des Winters vor der
Österreicherin Renate Götschl und Britt
Janyk aus Kanada. Auf "ihrer" Strecke schlug
Lindsey Vonn wieder zu - sie feiert ihren
achten Weltcupsieg, den sechsten in der
Abfahrt. Vier ihrer Siege fuhr die US
Amerikanerin in Lake Louise ein. Vonn hatte
schon 2004, 2005 und 2006 ein Rennen der
jeweiligen Doppel-Abfahrten von Lake Louise
für sich entschieden. "Ich bin immer sehr
schnell in Lake Louise. Warum, weiß ich aber nicht. Wir sollten öfter
hier in Lake Louise fahren", meinte die Siegerin lachend. Nach ihren
zwei Silbermedaillen bei der WM 2007 in Aare (Super-G, Abfahrt) hat Vonn
im Sommer vor allem auf die Konditionsarbeit Wert gelegt. Zum Thema
Gesamt-Weltcup meinte Vonn: "Wenn ich mehr Punkte im Riesentorlauf hole,
dann habe ich vielleicht eine Chance. Aber ich will vor allem die
Kristallkugeln in Abfahrt und Super-G." Maria Riesch aus
Partenkirchen verpasste das Podium nur um
0,09 Sekunden, erreichte aber mit Rang vier
ihr bisher bestes Ergebnis des Winters. "Das
ist ein Super-Resultat. Ich wollte eigentlich nur unter die Top Ten,
jetzt ärgere ich mich aber auch ein bisschen, dass es nicht für Rang
drei gereicht hat", sagte Maria Riesch. Die ÖSV-Damen Maria Holaus und Alexandra
Meissnitzer belegten die Ränge sechs und
acht. Dagegen erlitten die Schweizerinnen,
die sich im Training so gut gehalten hatten,
eine schwere Schlappe. So schlecht hatten
sie auf dieser Gleiterpiste noch nie
abgeschnitten. Zu allem Überfluss wurde
Fränzi Aufdenblatten, die mit zweieinhalb
Sekunden Rückstand die die beste Schweizerin
gewesen war, noch disqualifiziert. Ihre
Bindung war 0,07 Millimeter zu hoch. Somit
erzielte Martina Schild mit einem
bescheidenen 17. Rang das Bestresultat für
das Swiss Damen Team. Am Sonntag steht in
Lake Louise ein Super-G auf dem Programm
(19.00 Uhr, live in ORF1).
1. Lindsay Vonn USA 1:48,69
2. Renate Götschl AUT 1:49,47
3. Britt Janyk CAN 1:49,96
4. Maria Riesch GER 1:50,05
5. Ingrid Jacquemod FRA 1:50,09
6. Maria Holaus AUT 1:50,13
7. Anja Pärson SWE 1:50,37
8. Alexandra Meissnitzer AUT 1:50,40
9. Marie Marchand-Arvier FRA 1:50,77
10. Daniela Merighetti ITA 1:50,79
BLICK
ZURÜCK SAISON 2006/07: Kildow gewinnt 2. Abfahrt von Lake
Louise
Die US Amerikanerin Lindsey Kildow raste bei der 2.
Abfahrt von Lake Louise zum Sieg und freute sich im Zielraum: „Es ist
ein wahnsinniges Gefühl. Ich wollte unbedingt noch schneller fahren als
gestern und hatte für heute große Ziele. Ich war sehr nervös - habe mir
dann aber vorgenommen, nicht viel nachzudenken und so zu fahren, wie ich
es kann." Dies setzte sie in beeindruckender Manier um. Kildow
deklassiert den Rest der Weltklasse und gewann die 2. Damen-Abfahrt in
Lake Louise souverän. Das US-Girl setzte sich in 1:48,84 Minuten klar
vor der Steirerin Renate Götschl (+1,33) und der Schwedin Anja Pärson
(1,72) durch. Beide hatten im oberen Teil einen schweren Fehler, die
Bestzeit von Kildow hätten sie aber wohl auch ohne Patzer nicht
geknackt. Über den zweiten Platz war die 31-Jährige österreichische
Speedkönign hocherfreut: "Ich bin sehr glücklich, auf gestern hinauf war
das ein schwerer Akt. Gestern bin ich brutal schlecht gefahren, aber
heute ist der Ski mit mir gefahren. Der war perfekt. Ich musste schauen,
dass ich hinten nachkomme." Mit Kampf, wie sie selbst sagte, rettete die
im März am Knie operierte Pärson noch den Stockerlpatz: "Vielleicht
hatte ich den großen Fehler oben, weil ich so schnell war. Doch unten
habe ich gekämpft und bin so noch Dritte geworden." Die Schweizerin
Nadia Styger klassierte sich auf dem vierten Rang und verpaßte somit
knapp einen „Stockerlplatz“. Am Schluss fehlten der Schweizerin 1,86
Sekunden auf die Siegerin und 14 Hundertstel zum Podestplatz. Styger,
die schon dreimal ein Super-G-Rennen gewinnen konnte, egalisierte mit
dem 4. Platz ihr bestes Resultat in dieser Disziplin. Mit Sylviane
Berthod (6.) und Fränzi Aufdenblatten (13.) klassierte sich zwei weitere
Fahrerinnen aus dem Schweizer Team in den Top 15. Eine Talentprobe
lieferte erneut die Österreicherin Andrea Fischbacher ab, die wie am
Freitag auf Platz fünf fuhr. Alexandra Meissnitzer rundet als 8. die
ausgezeichnete ÖSV-Performance ab. Die DSV Fahrerin Maria Riesch hat
einen Tag nach ihrem Überraschungssieg den neunten Platz belegt. Die
Partenkirchenerin hatte bei der zweiten Abfahrt nach langer
Verletzungspause im Ziel einen Rückstand von 2,39 Sekunden auf die
überlegene Siegerin.
1. Lindsey C. Kildow USA 1:48,84
2. Renate Götschl AUT 1:50,17
3. Anja Pärson SWE 1:50,56
4. Nadia Styger SUI 1:50,70
5. Andrea Fischbacher AUT 1:50,77
6. Sylviane Berthod SUI 1:50,88
7. Elena Fanchini ITA 1:50,96
SAISON
2006/07 Die 1. Abfahrt am Freitag
Riesch ist zurück - Sieg in der
Abfahrt
Platz 1: Riesch
- Platz 2: Kildow - Platz 3: N. Fanchini
Maria Riesch hat ein sensationelles
Abfahrts-Comeback geschafft und völlig überraschend die erst
Weltcupabfahrt der Saison 2006/07 im kanadischen Lake Louise gewonnen.
Ein Jahr nach ihrem zweiten Kreuzbandriss lag die 22-jährige
Partenkirchenerin in 1:51,31 Minuten 0,43 Sekunden vor ihrer
amerikanischen Freundin Lindsey Kildow. Dritte wurde die Italienerin
Nadia Fanchini. Mit einem schweren Sturz der mit Startnummer elf ins
Rennen gegangenen Schwedin Jessica Lindell-Vikarby fiel dann allerdings
der Schatten über die Piste. Die 22-Jährige wurde mit dem Hubschrauber
und dem Verdacht auf ein Schleudertrauma oder eine Rückenverletzung
abtransportiert. Als es nach rund 20 Minuten weiterging, war die Sonne
völlig von den Wolken zugedeckt und die Sicht wurde zunehmend
schlechter. Im Ziel wartete zu diesem Zeitpunkt mit Bestzeit die
Deutsche Maria Riesch und meinte: "Es ist meine erste richtige Abfahrt
seit meiner Verletzung, ich habe alles gut erwischt, aber da kommen noch
einige, die genau so schnell sein können". Prinzipiell ja, aber an
diesem Tag konnte sie niemand mehr abfangen. Es war erst das vierte
Weltcup-Rennen von Maria Riesch nach elfmonatiger Rennpause und der 4.
Weltcupsieg ihrer Karriere, ihrem ersten seit Februar 2004 und dem
ersten für die deutschen Damen seit Dezember 2004. Beste Österreicherin
wurde Andrea Fischbacher als Fünfte, Nicole Hosp belegte Rang acht.
Speed-Queen Renate Götschl, im Abschlusstraining die Schnellste, wurde
nur 16. Damit ging die Siegesserie der ÖSV-Damen zu Ende, die bisher
alle drei Saisonrennen gewonnen hatten (zweimal Marlies Schild/Slalom,
einmal Kathrin Zettel/RTL). Als beste Schweizerin klassierte sich die
Bündnerin Carmen Casanova, die als Zehnte 1,3 Sekunden auf die
22-jährige Deutsche verlor. Aus Schweizer Sicht völlig zufrieden sein
durfte nur noch Monika Dumermuth (11. Rang mit 1,50 Sekunden Rückstand).
Unter den Erwartungen schnitten die Teamleaderinnen Sylviane Berthod
(13.), Fränzi Aufdenblatten (16.) und Nadia Styger (20.) ab.
1. Maria Riesch GER 1:51,31
2. Lindsey C. Kildow USA 1:51,74
3. Nadia Fanchini ITA 1:52,06
4. Stacey J. Cook USA 1:52,17
5. Andrea Fischbacher AUT 1:52,35
6. Kelly Vanderbeek CAN 1:52,36
7. Daniela Merighetti ITA 1:52,40
Saison 2005/06- Rennen 2 Kildow gewinnt 2. Lake Louise Abfahrt
Lindsey C. Kildow aus den USA gewinnt den
Hunderstelkrimi in Lake Louise! Die 21-Jährige aus Vail hatte vor einem
Jahr gleichenorts ihren ersten und bisher einzigen Weltcup-Sieg verbuchen
können. Auf dem zweiten Platz folgt, mit einem Rückstand von 3/100 die
Schweizerin Sylviane Berthod. Die Schweizerin Berthod, die im vergangenen
Winter nie besser als Sechste war, liess auf ihrer Fahrt die Ski optimal
laufen und sorgte im neunten Saisonrennen für den ersten Podestplatz von
Swiss-Ski. Berthods letzter Auftritt auf dem Podium datierte vom 10. März
2004, als sie in der Abfahrt von Sestriere ebenfalls Zweite wurde. Rang 3
sicherte sich die sichtlich zufrieden wirkende Österreicherin Michael
Dorfmeister (12/100). Dorfmeister nach dem Rennen: "Zwei Mal Podium in
zwei Rennen, das ist ein Traum!". Mit diesem 3. Platz übernahm die
Niederösterreicherin nach drei Bewerben die Führung im Geamtweltcup. Um
einen Wimperschlag am Potest vorbei und damit auf dem undankbaren 4 Rang
landete mit Alexandra Meissnitzer (18/100) ein weitere ÖSV Fahrerin
gefolgt von ihren Teamkolleginnen Renate Götschl (5. - 20/100) und
Brigitte Obermoser (6. – 50/100). Die Siegerin des Vortages Elena Fanchini
aus Italien musste sich heute mit Rang 7 begnügen. Für die Überraschung
des Tages sorgte die US Amerikanerin Stacey J. Cook die sich mit
Startnummer 51 auf den 8. Rang vorschob. Erfreulich die Comebacks von
Maria Riesch aus Deutschland auf Platz 9 und der Schweizerin Fränzi
Aufdenblatten die sich nach langer Durststrecke auf Rang 10 (zeitgleich
mit der Österreicherin Karin Blaser) in der Weltspitze zurückmeldete. Aus
Südtiroler Sicht konnte man mit dem Rennen nicht zufrieden sein. Die
33-jährige Grödnerin Isolde Kostner belegte als beste Südtirolerin den
enttäuschenden 33. Platz. Nur fünf Hundertstel dahinter landete die
Schnalserin Angelika Grüner auf den 35. Platz.
Lindsey C. Kildow hat gut Lachen - Platz 1 beim Hundertstel Krimi
3
Hundertstel Sekunden fehlten zum Sieg: Sylviane Berhod
Wieder einmal beste ÖSV Läuferin: Michaela Dorfmeister auf Rang 3
Unglaublich: 18/100 Rückstand auf Platz 1 und dann nur Rang 4
Saison2005/06 - Rennen 1 Elena Fanchini mit Premieren-Sieg
Die 19-Jährige Elena Fanchini feierte in Lake Louise
ihren ersten Weltcupsieg! Nachdem die Italienerin bei der WM 2005 in
Bormio sensationell Zweite in der Abfahrt wurde konnte sie auch heute,
beim ersten Abfahrtslauf der Saison 2005/06, für eine Riesenüberraschung
sorgen. Auf den Rängen zwei und drei folgten die Österreicherinnen
Michaela Dorfmeister vor ihrer Teamkollegin Alexandra Meissnitzer. Für
eine weitere Überraschung im Österreicherlager sorgte Ingrid Rumpfhuber
die mit hoher Startnummer noch auf Rang sieben vorfuhr. Elisabeth Görgl
als starke Elfte, Karin Blaser auf Platz 15, einen Rang vor Renate Götschl,
rundeten das gute Ergebnis des ÖSV Teams ab. Nadia Styger (6.) und
Sylviane Berthod (8.) haben für ein beachtenswertes Resultat der
Schweizerinnen gesorgt. Carmen Casanova wurde als 23. drittbeste aus dem
Swiss-Team. Eine schwere Schlappe mussten die DSV Läuferin einstecken.
Isabelle Huber wurde als beste deutsche Läuferin 20. Maria Riesch
(Partenkirchen) kam bei ihrer ersten Weltcup-Abfahrt nach dem
Kreuzbandriss vor knapp elf Monaten mit 2,44 Sekunden Rückstand nur auf
Rang 34. Petra Haltmayr (3,05 Sek.) landete abgeschlagen auf Rang 41,
Stefanie Stemmer schied nach einem Fahrfehler aus. Nach dem schweren Sturz
der mit Nummer 18 gestarteten Lucia Recchia musste das Rennen für mehr als
eine halbe Stunde unterbrochen werden. Die Italienerin durchbrach die
Fangnetze und musste mit dem Helikopter abtransportiert werden. Recchia
erlitt nach ersten Auskünften von italienischen Betreuern keine schweren
Verletzungen und musste nur zur Beobachtung ins Spital. Am Samstag findet
in Lake Louise wiederum eine Abfahrt statt, am Sonntag wird der erste
Super-G des Winters ausgetragen.
Nadia Fanchini (14.) freut sich mit Ihrer Schwester Elena über Platz 1
Michaela Dorfmeister: Um 10/100 Sekunden am Sieg vorbei
Platz 3 - Alexandra Meissnitzer: Aufwind in der Olympiasaison
Renate Götschl: Es war kalt in Lake Louise - Nur Platz 17
Der
Blick zurück - Saison 2004/05
Sensationssieg durch
Lindsey C. Kildow !
Die sympathische US
Amerikanerin Lindsey C. Kildow feierte in Lake Louise einen Sensationssieg
vor der Französin Carole Montillet und der Drittplazierten DSV Läuferin
Hilde Gerg. Als beste Österreicherin landete Michaela Dorfmeister (+0,28)
unmittelbar vor Renate Götschl (+0,75) auf Platz vier. Damit wartet der
ÖSV nach fünf Saisonrennen bei den Damen noch immer auf einen
Podestplatz. Petra Haltmayr aus Rettenberg schaffte bei schwierigen
Bedingungen einen hervorragenden sechsten Rang. Nicht einmal 90 Minuten
nach dem historischen Abfahrts- Doppelerfolg ihrer Teamkollegen Bode
Miller und Daron Rahlves in Beaver Creek gewann die 20-Jährige aus Vail
überraschend den Damen-Speed-Auftakt in Lake Louise. Kildow stand im
letzten Jahr als Dritte in Cortina schon auf dem Podest. Zweimal gewann
sie bei Junioren-Weltmeisterschaften die Silbermedaille. "Ich hatte
sicherlich auch Glück, denn ich hatte gute Sicht und wenig Wind. Trotzdem
bin ich glücklich, dass ich gewonnen habe", lautete der Kommentar
von Kildow. Renate Götschl rätselte dagegen, wo sie die dreiviertel
Sekunde verloren hatte. "Ich habe wahrscheinlich kontinuierlich
verloren, bin wohl zu schön gefahren", erklärte die Steirerin.
"Ich muss mir die Fahrt genau auf Video anschauen." Die Plätze
1 bis 10 verteilten sich wie folgt: 1. Lindsey Kildow (USA) 1:23,44. 2.
Caroline Montillet-Carles (FRA) 0,19 zurück. 3. Hilde Gerg (GER) 0,25. 4.
Michaela Dorfmeister (AUT) 0,28. 5. Renate Götschl (AUT) 0,75. 6. Petra
Haltmayr (GER) 0,78. 7. Sylviane Berthod (SUI) 0,82. 8. Isolde Kostner (ITA)
0,84. 9. Caroline Lalive (USA) 1,02. 10. Fränzi Aufdenblatten (SUI) 1,06.
1.Platz: Lindsey Kildow
2. Platz: Caroline Montillet-Carles
3. Platz: Hilde Gerg
4. Platz: Michaela Dorfmeister
5. Platz: Renate Götschl
6. Platz: Petra Haltmayr
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 1
Carole
Montillet gewinnt erste Damenabfahrt der Saison 2003/04
Hilde Gerg sensationelle Zweite
Platz 1: Carole Montillet
Platz 2: Hilde Gerg
Carole
Montillet hat im US-amerikanischen Lake Louise bei der ersten
Damen-Abfahrt in diesem Winter ihren Sieg aus dem letzten Jahr
wiederholt. Die Französin fuhr auf dem "Bob-Kurs" mit
1:34,03 Bestzeit. Einen sensationellen zweiten Platz belegte die
Deutsche Hilde Gerg. Die 28-Jährige, die sich im letzten Jahr
ausgerechnet in Lake Louise eine schwere Knieverletzung zuzog, war
bei ihrem ersten Rennen in dieser Saison mit 1:34,19 nur 16
Hundertstel langsamer als Montillet. "Ich bin super froh über
das Ergebnis. Das ist einfach spitze", strahlte Gerg nach dem
Rennen. Dritte wurde die Lokalmatadorin Kirsten Clark (+30).
Sylviane Berthod aus der Schweiz fuhr überaschend auf Rang vier.
Daniela Ceccarelli wurde fünfte, Catherine Borghi (Schweiz) sechst.
Beste Österreicherin war Andrea Meissnitzer mit Platz sieben. Die
Trainingsschnellste, Maria Riesch, muste sich letztlich mit dem
achten Rang begnügen. Neunte wurde Ingrind Rumpfhuber (Österreich)
vor der Amerikanerin Caroline Lalive. Die Platzierungen der anderen
deutschen Starterinnen: Isabelle Huber (16.), Martina Ertl (35.),
Regina Häusl (43.), Petra Haltmyr (45.). Stefanie Stenmmer schied
nach hervorragender Zwischenzeit aus.
Platz 3: Kirsten Clark
Platz 4: Silvia Berthod
Der
Blick zurück - Saison 2003/04 - Rennen 2
Carole Montillet gewinnt
auch zweite Abfahrt in Lake Louis
Österreichische Fahrerinnen melden sich eindrucksvoll zurück
Platz 1: Carole Montillet
Platz 2: Michaela Dorfmeister
Carole Montillet aus
Frankreich gewann auch die zweite Weltcupabfahrt in Lake Louis. Genauso
wie bereits gestern fuhr die Französin besonderes in der unteren
Streckenhälfte ein fantastisches Rennen und siegte trotz Rückstand bei
der Zwischenzeit noch mit einem Vorsprung von 12 Hunderstel Sekunden vor
der Österreicherin Michaela Dorfmeister und deren Teamkollegin Renate
Götschl ( Rückstand +0.23 - Platz 3 ). Auf dem 4. Rang folgte Emily
Brydon aus Kanada (+0.69 - 4 ) vor der besten DSV Läuferin Hilde Gerg
(+0.84 - 5.). Auf dem 6.Platz folgte die "Sensation des
Rennens". Mit Startnummer 53 fährt die Italienerin Barbara Kleon
noch ganz nach vorne und teilt sich Rang 6 zeitgleich mit Alexandra
Meissnitzer ( AUT - +0.97 - 6.). Auf den Plätzen 8 bis 10 qualifizierten
sich Caterine Borghi als beste Schweizerin ( SUI - +1.07 - 8.), Maria
Riesch (GER - +1.08 - 9.) und Ingrid Rumpfhuber ( AUT - +1.09 - 10.).
Platz 3: Renate Götschl
Platz 4: Emily Brydon
Der
Blick zurück - Saison 2002/03 - Rennen 1
Hilde Gerg gewinnt
Abfahrt in Lake Louise !
Bereits ihren zweiten
Weltcupsieg in der Saison 2002/03 feierte Hilde Gerg bei der ersten
Weltcupabfahrt in Lake Louise. Gerg verwies die französische
Olympiasiegerin Carole Montillet und Kirsten Clark aus den Vereinigten
Staaten auf die Ränge zwei und drei ! Auf den Plätzen 4 bis 8 folgen,
Caroline Lalive (USA), Alexandra Meissnitzer (AUT), Corinne Rey-Bellet (SUI),
Renate Götschl (AUT) und Martina Ertl die wieder wichtige Weltcuppunkte
sammeln konnte. Auch Isabelle Huber als 14. und Regina Häusl auf Rang 17
besserten ihr Weltcuppunktekonto auf. Noch nicht in gewohnter Form
präsentierte sich Petra Haltmayr, die mit einem Rückstand von 3,43
Sekunden nur Platz 40 belegte. Das größte deutsche Nachwuchstalent Maria
Riesch stürzte, blieb jedoch unverletzt.
MONTILLET
GERG
CLARK
Der
Blick zurück - Saison 2002/03 - Rennen 2
Carole Montillet gewinnt
2. Abfahrt von Lake Louise
Hilde Gergs "Siegesserie" nach Sturz gerissen.
Toller elfter Platz für Maria Riesch.
Die Olympiasiegerin
2002, Carole Montillet hat endlich auch ihre erste Weltcupabfahrt
gewonnen. Auf den Rängen zwei und drei folgen die Schweizerin Corinne
Rey-Bellet und Renate Götschl aus Österreich, die in Lake Louis nach
Platz sieben beim gestrigen Rennen und dem heutigen Podestplatz ein
mehr als gelungenes Comeback feierte. Auf den Rängen 4 bis 8 folgten,
Michaela Dorfmeister (AUT), Kirsten Clark (USA), Sylviane Berthod (SUI),
Tamara Müller (SUI) und Ingrid Jacquemod (FRA). Die Siegerin der
gestrigen Abfahrt Hilde Gerg ist nach einem "Rutscher"
ausgeschieden. Erfreulich für den DSV war das sehr gute Abschneiden von
Maria Riesch die auf den 11. Platz fuhr. Die weiteren Platzierungen der
deutschen Damen, Regina Häusl (13.), Isabelle Huber (16.), Martina Ertl
(17.) und Petra Haltmayr (32.).
REY
BELLET
MONTILLET
GOETSCHL
Der
Blick zurück - Saison 2001/02 - Rennen 1
Lake Louis, 29.11.2001
Isolde Kostner gewinnt 1. Weltcup Abfahrt
DSV Team entäuscht in Lake Louis
Isolde Kostner
gewinnt die 1. Weltcup Abfahrt der Saison 2001/02 in Lake Louis. Mit einem
Vorsprung von 33 Hundertstel Sekunden fuhr die sympathische Südtirolerin,
vor Michaela Dorfmeister aus Österreich über die Ziellinie. Rang 3
konnte die Schweizerin Corinne Rey-Bellet, mit einem Rückstand von 51
Hundertstel Sekunden auf die Siegerin, für sich verbuchen. Enttäuschend
das Abschneiden des deutschen Teams. Regina Häusel und Martina Ertl
schieden nach Torfehlern aus. Nur Hilde Gerg als Neunte und Isabelle
Huber auf Platz 22 konnten mit Ihrer Leistung zufrieden sein. Von Petra
Haltmayr auf Platz 28, Sybille Brauner auf Rang 32 sowie Alexandra
Grauvogel (39.) sollte man im Laufe der Saison bessere Leistungen erwarten
können.
Nach bester
Zwischenzeit
Platz 9 für
Hilde Gerg
Der
Blick zurück - Saison 2001/02 - Rennen 2
Lake Louis,
30.11.2001
Isolde Kostner fährt zweiten Sieg ein
Gerg mit Rang 7 beste Deutsche
Häusl mit bester Zwischenzeit gestürzt
Isolde Kostner war in
Lake Louis einfach nicht zuschlagen. Die Italienerin gewann auch die
zweite Weltcupabfahrt der Saison 2001/02 in den USA. Auf Rang zwei folgte
mit einem Rückstand von nur 6 Hunderstel Sekunden die Schweizerin
Sylviane Berthod vor Michaela Dorfmeister aus Österreich ( Rückstand auf
Kostner 22 Hunderstel Sekunden ). Beste deutsche war wiederum Hilde Gerg
die mit einer beherzten Fahrt auf einen hervorragenden Rang 7 landete.
Pech für Regina Häusl die mit Zwischenbestzeit stürzte jedoch
unverletzt blieb. Die Leistungen von Sibylle Brauner (Platz 15) und
Isabelle Huber (Platz 24) lässt für die Zukunft hoffen. Nicht zufrieden
können Martina Ertl (Platz 30) und Petra Haltmayr (Platz 33) sein. Die
beiden Aushängeschilder der letzten Saison sind immer noch auf der Suche
nach ihrer Form.